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Tipp-Archiv
 

Wir sind G.A.L.A. 2011!

Seit 2000 vergibt die HOSI Linz jährlich den Gay And Lesbian Award (G.A.L.A.) für besondere Verdienste um die rechtliche und gesellschaftliche Gleichstellung von gleichgeschlechtlich l(i)ebenden Menschen und TransGender-Personen in Österreich.

Logo der GALA 2012 Der diesjährige Preisträger heißt Mag. Johannes Wahala. Vereinssprecher der HOSI Linz, Gernot Wartner, zeigt sich erfreut über die Wahl der Jury, immerhin sei es „ein besonders schönes Zeichen der Jury, dass sie dem langjährigen und verdienstvollen Wirken dieses überaus engagierten Menschen mit der Preiszuerkennung Anerkennung und Würdigung zollt“.

Seit rund zwei Jahrzehnten ist Mag. Wahala um die rechtliche und gesellschaftliche Gleichstellung von gleichgeschlechtlich l(i)ebenden und transident empfindenden Menschen bemüht. Mit der von ihm - im Jahr 2000 - gegründeten Beratungsstelle in Wien (und seit 2009 auch in Graz und Innsbruck) bietet Mag. Wahala nicht nur Unterstützung für Hilfesuchende und Weiterbildung für künftige Generationen an, sondern sorgt auch im persönlichen Gespräch mit politisch verantwortlichen EntscheidungsträgerInnen dafür, dass dieses Thema nicht aus dem öffentlichen Diskurs verschwindet.

Die Begründung der Jury im Wortlaut:

„Johannes Wahala ist in der österreichischen Gesellschaft - nicht nur in der lesbisch-schwul-transgender Gemeinschaft - längst ein Markenzeichen. Sein Name steht für seriöse sexualwissenschaftliche Arbeit, für eindrucksvolle Auftritte in den Medien, für einen steten Verbündeten der Community in der gesellschaftspolitischen Debatte und für die Leitung einer erfolgreichen Beratungs- und Bildungseinrichtung. Argumente und Beispielgebung sind seine starken Mittel gegen Ignoranz, Vorurteile und Diskriminierung. Als eine der Galionsfiguren der Lesben- und Schwulenbewegung in Österreich hat er wesentlich dazu beigetragen, dass Homosexualität und andere sexuelle Tabubereiche zum Thema und davon Betroffene zum Gesprächspartner und akzeptierten Mitmenschen werden. Sein Werdegang in der lesbisch-schwul-transGender Bewegung begann schon vor seinem Konflikt mit Erzbischof Schönborn, der dann den Startschuss für Johannes Wahalas neues und noch verstärktes Engagement gegeben hat. Unsere Anerkennung gilt seinem konsequenten Einsatz für die sexuellen Menschenrechte in Wort und Tat."

"Die Anfangsphase der war sehr anstrengend und kräftezehrend, aber unsere Arbeit war notwendig und richtig", ist Mag. Johannes Wahala sichtbar stolz, dieses Jahr den Preis der HOSI Linz zu erhalten. "Die Gesellschaft ist heute ein Stück weit offener als noch vor zwanzig Jahren", ist der diesjährige Preisträger überzeugt, dass sich der Einsatz für gleichgeschlechtlich l(i)ebende Menschen und TransGender-Personen jedenfalls gelohnt hat. Und dass es wichtig ist, sich auch weiterhin für das Ende der Diskriminierung in allen gesellschaftlichen Bereichen einzusetzen und die Akzeptanz aller L(i)ebenskonzepte voranzutreiben.

Als Psycho- und Sexualtherapeut kennt Mag. Johannes Wahala die Frage- und Problemstellungen der Menschen, insbesondere jene der gleichgeschlechtlich L(i)ebenden und TransGender-Personen sehr genau. "Gemeinsam mit den vielen anderen wertvollen Initiativen und zwischenzeitlich auch gut entwickelten Organisationen in diesem Bereich wird es gelingen, die Gesellschaft so weit zu sensibilisieren, dass gleichgeschlechtliche Liebe die gleiche Akzeptanz findet wie gegengeschlechtliche Beziehungskonzepte", so Mag. Johannes Wahala zuversichtlich, dass die gemeinsame Arbeit noch lange nicht zu Ende ist. Ziel sei es, die Vielfalt von Orientierungen und Lebensweisen im Sinne des Diversity-Konzepts als Chance für die Gesamtgesellschaft zu verstehen und zu nutzen.

Das gesamte Team der gratuliert dem diesjährigen G.A.L.A.-Preisträger und Leiter der Beratungsstelle COURAGE, Mag. Johannes Wahala und bedankt sich für das Engagement und die Arbeit der vergangenen Jahre.

Weiterführende Informationen finden Sie hier.


Courage – nicht nur am Internationalen Tag gegen Homophobie!

Stellungnahme der zum Internationalen Tag gegen Homophobie 2011

Logo mit Stoppt Homo- und Transphobie Es geht nicht darum toleriert zu werden, sondern darum, dass Menschen akzeptieren, dass es unterschiedliche Lebensentwürfe in unserer Gesellschaft gibt und dass keiner dieser Entwürfe besser oder schlechter ist.

Die individuellen Wünsche und Vorstellungen sind bunt und vielfältig. Auch zwischen heterosexuellen Beziehungen gibt es Unterschiede, aber diese werden in der Regel nicht von den Medien herangezogen, um darüber covertauglich zu berichten. Am 17. Mai, dem Internationalen Tag gegen Homophobie (International Day against Homophobia – IDAHO) ist es wichtig, dieses Thema wieder anzusprechen und darauf hinzuweisen, dass es noch viel zu tun gibt...


Frauenrechte sind (auch) Lesbenrechte!

Courage zeigen am Internationalen Frauentag

Bild mit einem Frauenrechts-Symbol Presseaussendung der Beratungsstelle zum Internationalen Frauentag

Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Internationalen Frauentages am 8. März 2011 kommt Mag. Johannes Wahala, Leiter der Beratungsstelle , zu einem ernüchternden Ergebnis mit optimistischer Perspektive. „Wir sind leider noch immer nicht dort, wo wir eigentlich schon sein sollten“, bringt Wahala die Entwicklung der Frauenrechte in den vergangenen 100 Jahren auf den Punkt, „aber es hat den Anschein, als ob wir unserem Ziel, nämlich der tatsächlichen Gleichberechtigung aller Geschlechter, immer näher kommen“. Die Errungenschaften des vergangenen Jahrhunderts dürften nicht darüber hinwegtäuschen, dass garantierte Frauenrechte und die Alltagsrealität vieler Frauen oft weit noch auseinanderklaffen. Das gelte insbesondere auch für jene Frauen, die in gleichge-schlechtlichen Beziehungen leben und daher meist doppelt von diskriminierenden Ressen-timents und Anfeindungen betroffen sind.


Gleiche Rechte und gleiche Pflichten – natürlich am Standesamt!

Erklärung und Forderungen der parteiunabhängigen Homosexuellenorganisationen Österreichs zum Partnerschaftsgesetz

Österreichs Lesben- und Schwulenorganisationen kämpfen seit Jahrzehnten für die Gleichberechtigung und rechtliche Anerkennung gleichgeschlechtlicher Paare, die in unserer Gesellschaft ebenso klar Verantwortung miteinander und füreinander übernehmen wie heterosexuelle Paare. Genau deshalb müssen lesbische und schwule ÖsterreicherInnen für ihre Partnerschaften die gleichen Rechte und Pflichten erhalten wie ihre heterosexuellen MitbürgerInnen, und das natürlich auch am Standesamt! Das haben sowohl die SPÖ (durch Parteitagsbeschlüsse) als auch die ÖVP (vgl. Perspektivengruppe) bereits anerkannt!

Lesen Sie hier die gesamte Erklärung und Forderungen der parteiunabhängigen Homosexuellenorganisationen Österreichs zum Partnerschaftsgesetz vom 13. November 2009!


Beratungsstelle Courage bringt Beschwerde gegen Bischof Fischer bei der Ethikkommission ein

begrüßt Rücknahme der Ernennung von Gerhard Wagner zum Linzer Weihbischof und bringt Beschwerde gegen Bischof Fischer bei der Ethikkommission ein.


Courage fordert Ende homophober Gewalt in der Katholischen Kirche Österreichs

Wahala: „Das ist eine Treibjagd, die menschenverachtend ist. Homosexualität ist nicht heilbar! Ich kenne keine wirklich geheilten Homosexuellen."

Scharf kritisiert der katholische Theologe, Psychotherapeut und Sexualforscher Johannes Wahala die Aussagen des designierten Linzer Weihbischofs Gerhard Maria Wagner über Homosexualität in der jüngsten Ausgabe von Profil. „Diese Aussagen sind humanwissenschaftlich falsch. Sie zeugen von massiver verbaler, psychischer und religiöser antihomosexueller Gewalt. Wagner schürt damit die Homophobie und vor allem den Schwulenhass rechtsradikaler Kreise. Zusammen mit den Aussagen der Bischöfe Fischer und Laun kann man derzeit von einer Treibjagd gegen gleichge-schlechtlich empfindende und l(i)ebende Menschen in der katholischen Kirche reden, da keiner der österreichischen Bischöfe solchen menschenverachtenden Aussagen Einhalt gebietet und somit Homosexuelle scheinbar in der katholischen Kirche zum Freiwild geworden sind."


Mag. Johannes Wahala zu Gast bei "Talk of Town" auf PULS 4

Mag. Johannes Wahala, Leiter der Beratungsstelle , war am Donnerstag, 19. März 2008, zu Gast bei Manuela Raidl zum Thema „Kondome in Afrika: Torpediert der Pontifex die Aids-Aufklärung?“


Courage goes FM4

Gründer und Leiter Mag. Johannes Wahala war am Montag, 24. November 2008 zu Gast bei Gerald Votova in der FM4-Sendung Connected.

Studiogespräch über die Beratungsstelle , die Lebenssituation von jungen Schwulen/Lesben/Bisexuellen & TransGender-Personen:


Wider die Vernunft und Menschlichkeit

Johannes Wahala zum neuen Vatikandokument über Homosexualität

Mag. Johannes Wahala, Vorsitzender der Österreichischen Gesellschaft für Sexualforschung und Leiter der Beratungsstelle für gleichgeschlechtliche und transgender Lebensweisen zum neuen Vatikandokument über Homosexualität.


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