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HOMOPHOBEXforte – Unser revolutionäres „Heilmittel“ gegen Homo*phobie ist wieder verfügbar!

HOMOPHOBEXforte jetzt auch auf englisch verfügbar!

Homophobex forte 3. Auflage HOMOPHOBEXforte ist ab sofort wieder verfügbar - exklusiv an allen COURAGE-Beratungsstellen und im COURAGE-Webshop – Nur so lange der Vorrat reicht!


HOMOPHOBEXforte geht in die 3. Runde!


Nachdem die Beratungsstelle COURAGE 2012 nach 10-jähriger Entwicklungszeit das Heilmittel HOMOPHOBEXforte gegen Homo-, Bi- und Trans- und Interphobie auf den Markt gebracht hat, ist die Nachfrage nach wie vor ungebrochen hoch! Die 1. Auflage war 2012 bereits nach kürzester Zeit vergriffen. 2014 konnte die 2. Auflage produziert werden, die ebenfalls rasch vergriffen war.

Nun ist es uns gelungen, einen Sponsor für die Produktion der 3. Auflage zu gewinnen. Wir freuen uns, auch eine Weiterentwicklung von HOMOPHOBEXforte bekannt geben zu können! HOMOPHOBEXforte enthält nach wie vor die bewährten und hocheffizienten Wirk- und Inhaltsstoffe Akzeptanz, Respekt und Gleichwertigkeit. Neu ist allerdings, dass HOMOPHOBEXforte nun auch in englischer Sprache angeboten werden kann, um es einer noch breiteren Zielgruppe zugänglich zu machen.

HOMOPHOBEXforte ist ab sofort wieder verfügbar - exklusiv an allen COURAGE-Beratungsstellen und im COURAGE-Webshop unter www.courage-beratung.at – Nur so lange der Vorrat reicht!

Bei Fragen oder Nebenwirkungen wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an den Hersteller: COURAGE, Windmühlgasse 15/7, 1060 Wien, Tel.: 01 585 69 66, E-Mail: info@courage-beratung.at


Herzlichen Dank an unsere Sponsoren!

COURAGE möchte sich an dieser Stelle ganz herzlich und vielmals bei SHIRE, dem Hauptsponsor dieses Projekts, bedanken, die durch ihre finanzielle Unterstützung die Produktion von HOMOPHOBEXforte ermöglicht haben!

Shire ist das weltweit führende Unternehmen in der Versorgung von Patient*innen mit seltenen Erkrankungen. Für Shire ist Diversität und Inklusion in allen Dimensionen wichtig und wird Tag für Tag gelebt. Eine der sogenannten, zahlreichen ‚Business Ressource Groups‘ (eine Netzwerkgruppe aus Mitarbeiter*innen), namens B-Equal, beschäftigt sich deshalb mit dem Thema LGBTIQ bei Shire. Die Mission von B-Equal ist es, an Themen und Projekten zu arbeiten, die Shire darin unterstützen, ein Unternehmensumfeld zu schaffen, welches es allen Mitarbeiter*innen, unabhängig von sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität oder sozialem Geschlecht, erlaubt authentisch zu sein, um das volle Potential am Arbeitsplatz nutzen zu können. Neben den öffentlichkeitswirksamen Projekten wie der Teilnahme an der Wiener Regenbogenparade, Förderung des agpro Forschungspreises oder der meritus Auszeichnung, hat Shire die Produktion von HOMOPHOBEXforte durch finanzielle Mittel unterstützt, um die wichtige LGBTIQ Aufklärungsarbeit sicherzustellen.

Vielen herzlichen Dank für diese großartige Unterstützung und das wichtige Engagement für LGBTIQ-Themen!


Herzlichen Dank auch an das Queer Referat der ÖH Uni Graz, HTU Graz und ÖH Med Graz, die die Produktion der 3. Auflage von HOMOPHOBEXforte ebenfalls finanziell unterstützt hat.



Informationen zum Produkt HOMOPHOBEXforte

Die Beratungsstelle COURAGE hat 2012 nach langjährigen Anstrengungen nun den Stein der Weisen im Bereich der Homophobie-Forschung entdeckt. In der Vergangenheit war es üblich, nach mehr Toleranz zu verlangen. Im Lichte der aktuellen Forschungsergebnisse erscheint diese Forderung jedoch überholt und antiquiert. Denn wie sich nun herausgestellt hat, muss ein adäquates Heilmittel vor allem eine Kombination aus Akzeptanz, Respekt und Gleichwertigkeit enthalten.

HOMOPHOBEXforte, so der Name dieses bahnbrechenden Heilmittels, ist ohne Verschreibung erhältlich und hilft vor allem gegen Homo-, Bi-, Trans- und Interphobie, aber auch bei Diskriminierungszwang, Mobbingsucht und Gewaltbereitschaft. Die neue Rezeptur kommt ganz ohne den Wirkstoff Toleranz aus, denn viele Menschen haben vor allem diesen Inhaltsstoff nicht oder nur schwer (v)ertragen können. HOMOPHOBEXforte wirkt zwar nicht sehr schnell, dafür nachhaltig und zuverlässig im Kopf der Betroffenen, Ängstlichen und Leidenden. Langfristige Auswirkungen dieses Präparats sind die Verminderung von individuellen Ängsten, die Abnahme von Wut und Aggressionen, die Entwicklung eines positiveren und erweiterten Selbstbildes sowie eine offene, auf gegenseitigen Respekt aufbauende Gesellschaft.

Was auf den ersten Blick wie eine humorvolle Aktion wirkt, hat einen ernsten Hintergrund: Auch im dritten Jahrtausend werden Homo- und Bisexuelle sowie Trans*- und Inter-Personen oft nicht als das gesehen, wer sie sind: Individuen mit menschlichen Grundbedürfnissen, Wünschen, Sehnsüchten und Vorlieben. Nach wie vor werden sie diskriminiert. Oft im alltäglichen Zusammenleben, noch öfter in den Köpfen der Mitmenschen. Weil es in der Zwischenzeit – jedenfalls in den meisten reichen Industriestaaten – nicht politisch korrekt ist, über LGBTI-Personen zu schimpfen und zu lästern, geschieht die Diskriminierung subtiler und oft unterhalb der Gürtellinie. Am Arbeitsplatz oder in der politischen Diskussion reicht in der Regel das Voranstellen der sexuellen Orientierung vor die Berufs- oder Funktionsbezeichnung, um in einer Gruppe aufzuzeigen, dass es (lediglich) um Toleranz und nicht um Akzeptanz geht: der schwule Kollege, die lesbische Gemeinderätin,… Dass es einer solchen bewusstseinsbildenden Aufklärungsarbeit bedarf, zeigen die Statistiken: Die Selbstmordversuchsrate bei Homosexuellen in Österreich ist siebenmal höher als bei Heterosexuellen. Hauptursache ist die mangelnde familiäre, soziale und rechtliche Unterstützung. Über 90% aller Selbstmordversuche von gleichgeschlechtlich empfindenden Menschen geschehen im Alter zwischen 15 und 27 Jahren, also während des oft sehr schmerzhaft erlebten Coming-out-Prozesses.

Die lange Zeit geprägten Vorurteile sitzen noch immer tief: War Homosexualität im Mittelalter noch „Sünde“ oder „wider der Natur“, so glauben heute noch immer viele Menschen, Homosexualität sei eine psychische Störung/Krankheit oder gar pervers und daher heilbar, wenn die derart „Betroffenen“ nur wollten. Eine Meinung, die sich schon seit Jahrhunderten hartnäckig hält. Und das, obwohl die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Diagnose „Homosexualität“ vor bald 28 Jahren, nämlich am 17. Mai 1990 aus dem internationalen Diagnoseklassifikationssystem (ICD) ersatzlos gestrichen hat.

„Akzeptanz der Vielfalt anstelle der Toleranz des Anderen. Eine tolerante Gesellschaft erkennt man daran, dass die darin lebenden Menschen die Vielfalt der individuellen Lebensentwürfe als gleichwertig wahrnehmen, akzeptieren und als Bereicherung für sich und die Gesellschaft sehen“, ist Mag. Johannes Wahala, Leiter der Beratungsstellen COURAGE überzeugt, dass der Unterschied zwischen Toleranz und Akzeptanz im Detail steckt. HOMOPHOBEXforte soll darauf aufmerksam machen. Denn während die lediglich Tolerierten niemals als gleichwertige Menschen angesehen werden, sind die Akzeptierten Teil der Gesellschaft und gar nicht mehr aus dieser wegzudenken.

Gleichgeschlechtlich Empfindende und L(i)ebende, sowie transidente und intergeschlechtliche Menschen müssen in einer Gesellschaft, die an sich selbst den Anspruch stellt, aufgeklärt zu sein und die Vielfalt zu fördern, als das akzeptiert werden, was sie sind, nämlich gleichberechtigte und gleichwertige Individuen. Nicht mehr und nicht weniger. COURAGE fordert daher nach wie vor mehr Courage in der Gesellschaft, allen voran in Politik, Bildung und Wirtschaft. Damit niemand Angst haben muss!

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