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Unterstützungskomitee
 
Dr. Heinz Fischer
Bundespräsident der Republik Österreichs
„Die von Bund und Stadt Wien anerkannte Beratungsstelle Courage, die gleichgeschlechtlich lebenden Frauen und Männern in schwierigen Lebensumständen beratend und helfend zur Seite steht, verdient Dank, Anerkennung und Unterstützung. Auch ich möchte diese Unterstützung zum Ausdruck bringen, weil ich überzeugt bin, dass die in den europäischen Grundrechtsdokumenten verankerte Ablehnung jeder Diskriminierung ernst genommen werden muss. Dies gilt auch für die Ablehnung jeder Diskriminierung von gleichgeschlechtlich orientierten Menschen. Ich wünsche mir, dass wir auch in Österreich – sowie in anderen europäischen Staaten – Wege finden, um das dauerhafte Zusammenleben von gleichgeschlechtlich orientierten Männern und Frauen zu ermöglichen und durch das Institut einer eingetragenen Partnerschaft die Lebenssituation dieser Menschen zu erleichtern bzw. ihr Ziel einer auf Dauer eingerichteten Partnerschaft zu unterstützen.“

Für viele Menschen ist Homosexualität noch immer ein tabuisiertes, mit Vorurteilen behaftetes und Angst besetztes Thema. Courage versteht daher seine Aufgaben neben der professionellen Beratungstätigkeit vor allem auch in der Aufklärungs- und Bildungsarbeit in Bezug auf gleichgeschlechtliche Lebensweisen sowie den Hintergründen der vielfältigen Formen von antihomosexueller Gewalt.

Um die Gleichwertigkeit und somit die Gleichstellung von homo- und heterosexuellen Lebensweisen und Lebensentwürfen zu fördern, ist es wichtig, dass auch anerkannte Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft, Kunst & Kultur sowie religiösen Glaubensgemeinschaften die Anliegen und Ziele von Courage unterstützen und mittragen. Um dies zu ermöglichen, gründete Courage im Jahr 2002 ein Unterstützungskomitee.

Unterstützungskomitee

Mag. Johannes Wahala
Leiter der Beratungsstelle , Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Sexualforschung (ÖGS)
„Die heutigen Wissenschaften lassen klar und eindeutig erkennen, dass Heterosexualität und Homosexualität verschiedene Ausprägungen der einen vielgestaltigen menschlichen Sexualität sind. Homosexualität ist also weder krankhaft noch abnorm, weder wider die Natur oder gar pervers, weder eine Angelegenheit der Verführung noch ein Symptom des Sittenverfalls, sondern eine Entwicklungsvariante des menschlichen Lebens. Sie ist eine Ausdrucksform menschlicher Intimität und Liebesfähigkeit.“

Bisher sind folgende Personen dem Komitee beigetreten:

Dr.in Margret Aull
Psychoanalytikerin, ehemalige Präsidentin des Österreichischen Bundesverbandes für Psychotherapie
Dennis Beck
Obmann der Aids Hilfe Wien
„Die AkteurInnen der Gesundheitsförderung müssen auf der Grundlage eines umfassenden bio-psycho-sozialen Gesundheitsbegriffes mit all jenen kooperieren, die gegen Diskriminierung, für soziale Gerechtigkeit und für den Abbau von Vorurteilen eintreten. Denn Menschen die z.B. aufgrund ihrer Hautfarbe, Herkunft, Religion, sexuellen Orientierung oder wegen ihres Geschlechts diskriminiert werden, sind Präventivbotschaften kaum zugänglich. Nicht zuletzt verursacht Diskriminierung selbst seelische Belastungen, die das gesundheitliche Wohlbefinden schwächen. In diesem Sinne unterstütze ich Courage sehr gerne und aus Überzeugung durch meine Mitgliedschaft im Unterstützungskomitee.“
Timna Brauer
Schauspielerin und Sängerin
„So eine Kampagne war schon längst fällig und ich gratuliere allen, die diese initiiert haben. Gleichgeschlechtliche und transgender Lebensweisen gehören zu den Menschenrechten.“
Doris Bures
Bundesministerin für Verkehr, Innovation und Technologie
„Als Ministerin für Frauenangelegenheiten ist es mir ein besonderes Anliegen, jegliche Form von Diskriminierung zu bekämpfen. Noch immer sind Benachteiligungen auf Grund der sexuellen Orientierung keine Seltenheit. Ich trete dem Unterstützungskomitee von Courage bei und setze damit ein Zeichen für gesellschaftliche Akzeptanz und die Anerkennung der Vielfalt von Lebensformen!“
Mag. Christopher Drexler
Klubobmann des Landtagsklubs der Steirischen Volkspartei
„Nachdem ich mich persönlich seit langem gegen jede Diskriminierung aufgrund der sexuellen OrientierCourage eine professionelle und kompetente Beratungsstelle existiert, deren Wirken sicherlich bereits vielen Menschen geholfen hat.“
Sandra Frauenberger
Stadträtin für Integration, Frauenfragen, KonsumentInnenschutz und Personal
„Die Gleichstellung von Lesben, Schwulen und Transgender- Personen in allen Lebensbereichen ist ein Ziel, das die Stadt Wien mit aktivem Engagement verfolgt. So wurden alle Möglichkeiten zur rechtlichen Gleichstellung, die auf Ebene der Landesgesetzgebung zur Verfügung stehen, ausgeschöpf. Die Wiener Antidismkriminierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen ist darüber hinaus ein deutliches Signal für eine lebendige und konsequente Antidiskriminierungspolitik und für die Chancengleichheit dieser Personen. Gegen Ausgrenzung, Diskriminierung und für Gleichstellung von Lesben, Schwulen und Transgender-Personen braucht es ein breites Bündnis. In diesem Bündnis ist Courage eine kompetente und tonangebende Akteurin, die von der Stadt Wien als wichtige Partnerin gesehen wird“
Univ.-Prof. Dr. Max Friedrich
Vorstand d. Univ. Klinik f. Neuropsychiatrie im Kindes- und Jugendalter
Jazz Gitti
Sängerin
„Wenn sich Menschen lieben, dann dann geht es uns allen viel besser. Da ist es wirklich egal ob es sich dabei um gleichgeschlechtliche Liebe geht, denn nur die Liebe zählt! Lebt euer Leben, denn ich lebe es auch!“
NAbg. Dr.in Eva Glawischnig
Bundessprecherin und Klubobfrau Die Grünen
„Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung zu benachteiligen bedeutet, ihre Menschenrechte zu missachen. Courage hilft Menschen, ihr Recht auf selbstbestimmte Lebensgestaltung, auf freie Wahl von Lebensentwürfen wahrzunehmen. Dafür gebühren Anerkennung, Dank und jede Form der Unterstützung.“
Dr. Helmut Graupner
Rechtsanwalt, Präsident Rechtskomitee Lambda
Co-Präsident der ÖGS – Österreichische Gesellschaft für Sexualforschung
„Auch zu Beginn des 3. Jahrtausends ist es gleichgeschlechtlich l(i)ebenden Frauen und Männern in Österreich noch nicht möglich ihr Leben und Ihre Liebe vollständig und umfassend in Würde und Gleichberechtigung zu leben. Solange das so ist, bleibt eine spezialisierte Beratungsstelle, wie die Courage, unverzichtbar und von unschätzbarem Wert.“
Dr. Alfred Gusenbauer
Bundeskanzler der Republik Österreich a.D.
Alfons Haider
Schauspieler
„Nicht das Herz, sondern der Verstand sollte nach einer absoluten Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Lebensweisen verlangen. Aus diesem Grund setze ich mich für Courage ein.“
Theresia Haidlmayr
Abgeordnete z. Nationalrat a.D.
Maria Hauser
Schriftstellerin
„Ich unterstütze Courage, weil mir jede Initiative wichtig ist, die lesbische Frauen und homosexuelle Männer der Verwirklichung ihrer Menschenrechte näher bringt.“
Gabriele Heinisch-Hosek
Bundesministerin für Frauenangelegenheiten und Öffentlichen Dienst
Mag. Bernhard Heitz
Altbischof d. Altkatholischen Kirche Österreichs
„Gott ist die Liebe, und die Frucht der Liebe ist immer nur die Liebe (vgl. 1 Kor. 13). Diese ganzheitliche Sicht will jeglicher Verkürzung auf „isolierte Sexualität“ wehren.“
Dr.in Lilian Hofmeister
Juristin, Ersatzmitglied des Verfassungsgerichtshofs
Dr. Peter Huemer
Journalist und Historiker
Rudolf Hundstorfer
Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz
„Liebe ist etwas ganz Persönliches. Es sollte in der heutigen Gesellschaft keiner Courage mehr bedürfen um auf Akzeptanz für seine Liebe zu stoßen.“
Elfriede Jelinek
Literatur-Nobellpreisträgerin, Schriftstellerin
Dr. Udo Jesionek
Präsident Jugendgerichtshof a.D., Präsident d. Weißen Ring
„Das Recht jedes Menschen, sein Leben seinen Anlagen und Bedürnissen gemäß selbständig und frei zu gestalten und die Pflicht des Staates, ihm dies zu ermöglichen, soweit dies mit den Menschenrechten vereinbar ist und nicht gegen elementare Interessen der Gesellschaft verstösst, sollte auch in unserem demokratischen Rechtsstaat selbstverständlich sein. Um dies auch nach außen hin zu dokumentieren und die gesellschaftliche Akzeptanz und Gleichstellung aller Männer und Frauen unbeachtet ihrer sexuellen Orientierung zu garantieren, bin ich dem Unterstützungskomitee Courage beigetreten.“
Renate Kaufmann
Bezirksvorsteherin Mariahilf
„Menschen dürfen nicht ausgegrenzt werden. Auch dann nicht, wenn sie keinem 'gängigen Gesellschaftsbild' entsprechen. Selbst in der Gesetzgebung werden viele wegen ihrer individuellen Lebensweise diskriminiert. Und dagegen setzt sich Courage ein, was mich zum Beitritt motivierte!“
Gery Keszler
Organisator des Life-Balls
Rudolf Klausnitzer
Geschäftsführer Verlagsgruppe NEWS
„Es ist Aufgabe einer Gesellschaft, die sich als tolerant versteht, dafür zu sorgen, dass Menschen nicht aufgrund ihrer Herkunft, ihrer Religion, ihres Geschlechtes oder ihrer sexuellen Orientierung diskriminiert werden. Solange dieses Ziel nicht erreicht ist, verdienen alle Initiativen, die in diese Richtung arbeiten und vor allem spezialisierte Beratungsinitiativen für die Betroffenen unsere besondere Unterstützung.“
Eva Konrad
Bundesrätin der Tiroler Grünen
„Niemand hat das Recht anderen vorzuschreiben, wen sie lieben dürfen - dashalb unterstütze ich jede Initiative, die sich für die gesellschaftliche Anerkennung von gleichgeschlechtlicm Leben und Lieben einsetzen. Die vielfältige Arbeit von Courage ist beeindruckend; ich wünsche dieser Einrichtung für die Zukunft viel Energie und Erfolg. Der Kampf gegen die Dummheit hat gerade erst begonnen!“
Mag.a Gertraud Knoll
ehem. Superintendentin der Evangelischen Kirche, SPÖ
„Nur wer nicht lieben kann, ist krank. Es ist an der Zeit, dass sich jeder Mensch auch öffentlich zu seiner Liebe bekennen kann, ohne schief angeschaut oder gar diskriminiert zu werden. Wer die Freiheit hat, seine Herzensliebe offen und ohne Scham zu gestalten, gibt auch einen unverwechselbaren gesellschaftlichen Beitrag zu Solidarität und Gerechtigkeit.“
Dagmar Koller
Schauspielerin
Nikolaus Kunrath
Gründer von SOS Mitmensch
„Ich bin der Überzeugung, dass Einrichtungen wie Courage dazu beitragen, Schritte zu einander zu gehen, die es ermöglichen das Andere besser zu verstehen. Als ehemaliger Generalsekretär von SOS Mitmensch und engagierter Menschenrechtsaktivist ist es mir ein Anliegen - unter anderem auch bei Courage - Menschenrechte zu verteidigen und zur Umsetzung mit Hilfe von PartnerInnen zu bringen - dafür braucht es solche Bewegungen.“
Karin Landauer
Abgeordnete z. Wiener Landtag und Mitglied des Gemeinderats i.R.
„Meine Motivation zum Beitritt des Unterstützungskomitees Courage, ist auf die hohe Kompetenz und das besondere Engagement von Herrn Mag. Johannes Wahala begründet.“
Marika Lichter
Schauspielerin und Sängerin
„Ich unterstütze Courage, weil es heute kein Thema mehr sein darf, dass Menschen sich für andere als die konformen Lebensformen entscheiden dürfen.“
Mag.a Ulrike Lunacek
Abgeordnete zum EU-Parlament, Die Grünen
„Frauen, die Frauen lieben und Männer, die Männer lieben, haben in unserer Gesellschaft immer noch mit Diskriminierungen und Feindseligkeiten zu tun. Viele Lesben und Schwule sind daher mit verinnerlichten Ängsten und tatsächlichen Schwierigkeiten von außen konfrontiert, die es ihnen schwer machen, ihr Leben in aller Fülle und Offenheit und Würde leben zu können. Daher ist es notwendig, dass Beratungsstellen wie Courage offen und mutig ihre Dienste für all jene, die Unterstützung und fachliche Begleitung brauchen, anbieten.“
Univ.-Prof. Dr. Kurt Lüthi
Evangelischer Theologe
„Im Rahmen meines Faches (Evangelische Ethik mit Einschluss der Sexualethik) sind heute jene Ergebnisse humanwissenschaftlicher Positionen zu akzeptieren, die sich gegen eine Pathologisierung der Homosexualität wenden (z. B. Perversität, Widernatürlichkeit, Krankheit). Eine Konsequenz für mich ist das Ideal der „toleranten Gesellschaft“. Theologisch ist die ganze Bandbreite der Sexualität als „gute Schöpfung Gottes“ zu qualifizieren, mit der der Mensch verantwortlich umgehen soll. Die aktuelle gesellschaftliche Situation ist für Lesben, Schwulen, Bisexuellen und ihren Angehörigen oft noch belastet und leidvoll. Sie bedarf der professionelle Beratung und hilfreichen Begleitung. Darum sage ich ja zur Beratungsstelle Courage.“
Christine Marek
Landesparteiobfrau ÖVP Wien
„Leider ist die Diskriminierung von Männern und Frauen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung in unserer Gesellschaft noch immer an der Tagesordnung. Genau aus diesem Grund bin ich dem Unterstützungskomitee von Courage beigetreten. Gemeinsam müssen wir Vorurteile und subtile Diskriminierungen beseitigen und aufzeigen, dass der größte Schatz und die Stärke einer Gesellschaft ihre reiche Vielfalt ist. Die Beratungsstelle Courage - die auch vom Bund im Sinne des Familienberatungsförderungsgesetzes unterstützt wird - leistet hier einen wesentlichen und unverzichtbaren Beitrag zur Unterstützung und Beratung von Betroffenen, gleichzeitig trägt das breite Angebot an Aufklärungs- und Bildungsarbeit zur Enttabuisierung dieses Themas und zur Sensibilisierung unserer Gesellschaft bei.“
Karl Merkatz
Schauspieler
„Die Geburt entscheidet über unser vielfältig gestaltetes Leben. Somit darf es keine diskriminierenden Einstellungen dem menschlichen Leben gegenüber geben.“
Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn
Facharzt für Innere Medizin
Dr. Eva Mückstein
Präsidentin des Österreichischen Bundesverbandes für Psychotherapie
Univ.-Prof. Dr. Manfred Nowak
Leiter d. Ludwig Boltzmann Inst. f. Menschenrechte
„Die demokratische und menschenrechtliche Reife einer Gesellschaft erkennt man am besten daran, wie sie mit ihren Minderheiten umgeht. Da die Diskriminierung auf Grund der sexuellen Orientierung in Österreich systematisch ist und von der Regierung durch Beibehaltung von diskriminierenden Gesetzen und Praktiken sogar noch gefördert wird, war es für mich als Menschenrechtsexperten selbstverständlich, einem Komitee zur Unterstützung der Normalisierung von gleichgeschlechtlichen Lebensweisen beizutreten.“
Christian Oxonitsch
Wiener Stadtrat für Bildung Jugend, Information und Sport
„Jeder Menschen hat das Recht, sein Leben nach seinen ganz persönlichen Vorstellungen zu gestalten, so zu leben und zu lieben, wie sie oder er möchte. Leider ist das in unserer Gesellschaft noch immer nicht selbstverständlich, Homosexualität ist für viele nach wie vor ein tabuisiertes und mit Vorurteilen besetztes Thema. Deshalb sind Beratungsstellen wie Courage so besonders wichtig – ihre Arbeit setzt ein klares Zeichen gegen Diskriminierung und Ausgrenzung!“
Mag.a Barbara Prammer
Präsidentin des Nationalrates
„Schwule, Lesbische, Bisexuelle und TransGender-Personen werden in Österreich leider auch heute noch diskriminiert, geächtet und oft fehlt ihnen die familiere Unterstützung und die gesellschaftliche Akzeptanz. Denn für viele Menschen ist Homosexualität noch immer ein tabuisiertes, mit Vorurteilen und Angst besetztes Thema. Das ist die schlechte Nachricht. Die gute Nachricht ist, dass es die Beratungsstelle Courage gibt, die diesen Menschen beratend zur Seite steht und zusätzlich auch Aufklärungsarbeit in Österreich leistet. Daher unterstütze ich selbstverständlich den Verein Courage, der vor allem aber auch Dank und Anerkennung verdient.“
Univ.-Prof.in Dr.in Rotraud A. Perner
Sexualwissenschaften, Psychoanalytikerin
„Weil ich meine, dass man als anständiger Mensch seriöse Antidiskriminierungsaktivitäten unterstützen muss.“
Dr.in Madeleine Petrovic
Abgeordnete zum NÖ Landtag
Courage ist etwas, was hier im Lande gar nicht genug gewürdigt werden kann. Ohne Courage gäbe es keine Strategie gegen Mutlosigkeit, Selbstzweifel und Resigantion. Und das wäre schlimm!“
DSAin Monika Pinterits
Kinder- und Jugendanwaltschaft Wien
„Als Kinder- und Jugendanwältin Wiens ist es mir ein besonderes Anliegen gegen Diskriminierung und Ausgrenzung von Menschen einzutreten.“
Hon. Prof. Dr. Alfred Pritz
Präsident d. Weltverbandes f. Psychotherapie, Rektor der Sigmund Freud Privatuniversität Wien
Univ. Prof. Dr. Udo Rauchfleisch
Klinische Psychologie (Basel), Psychoanalytiker
„Ich unterstütze Courage, weil Beratungen von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender fachlich qualifiziert durchgeführt werden müssen. Außerdem ist Courage wichtig, weil von dieser Stelle die so dringend nötige Aufklärungsarbeit in der Öffentlichkeit geleistet wird.“
Karin Resetarits
Mitglied des Europäischen Parlaments a.D.
„Ich unterstütze Courage, weil mir Lebenslügen auf die Nerven gehen. Jeder Mensch sollte in unserer Gesellschaft die Chance bekommen so zu leben, wie es seinen Vorstellungen entspricht ohne Angst vor Diskriminierung.“
Dr.in Susanne Riess-Passer
Vizekanzlerin d. Republik Österreich a. D., Generaldirektorin der Wüstenrot Bausparkasse
„Immer noch gibt es Menschen, die auf Grund ihrer Lebensweise in unserer Gesellschaft allein gelassen oder sogar ausgegrenzt werden. Ihnen bietet Courage Halt und Hilfe. Deshalb ist es wichtig, Mag. Wahala und sein Team zu unterstützen.“
Pater Drs. Joop Roeland
Homosexuellenpastoral d. ED Wien, 23. März 1931 – † 18. März 2010
Gerold Rudle
Schauspieler
„Ich unterstütze Courage! Dass es Courage in Österreich geben muss ist traurig genug! Wichtig ist doch nur die Liebe. Je mehr, desto besser! Je öfter, desto besser! Wer wen spielt überhaupt keine Rolle!“
Dr. Anton Schmid
Wiener Kinder- und Jugendanwalt
„Besonders Jugendliche, die sich in ihrer sexuellen Identität anders als die Mehrheit der Freunde/Freundinnen erleben oder sich ihrer geschlechtlichen Orientierung unsicher sind, benötigen professionelle Hilfe. Die Beratungsstelle Courage bietet diese Hilfe und für mich als Jugendanwalt ist es daher klar die Stelle zu unterstützen.“
Dr.in Heide Schmidt
Vorsitzende des Instituts für eine offene Gesellschaft
Marco Schreuder
Bundesrat, Die Grünen
Godwin Schuster
Wiener Landtagsabgeordneter und Gemeinderat (SPÖ), Vorsitzender des Wiener Gemeinderats
Dr.in Gerti Senger
Klinische Psychologin, Psychotherapeutin; Co-Präsidentin der ÖGS – Österreichische Gesellschaft für Sexualforschung
„Ich will dazu beitragen, die leidvollen Erfahrungen des Ausgegrenztseins zu lindern und das Recht auf Liebe und gesellschaftliche Akzeptanz erlebbar zu machen.“
Dr.in Elisabeth T. Spira
Dokumentarfilmerin
Univ.-Doz. Dr. Thomas Stephenson
Klinischer Psychologe, Psychotherapeut
Mag.a Terezija Stoisits
Volksanwältin, Die Grünen
Courage zu unterstützen bedeutet für mich die Unterstützung für professionelle Hilfestellung und Beratung , die homosexuelle und transsexuelle Menschen brauchen, weil die Gesellschaft sie vielfach immer noch ausgrenzt , mißachtet, manchmal auch verachtet. Wir sind ihnen diese Hilfestellung schlicht schuldig. Courage versucht dies für uns zu tun, deshalb hat Courage meine Unterstützung.“
Dr. Kurt Stürzenbecher
Abgeordneter z. Wiener Landtag, SPÖ
DDr. Wolfgang Till
Psychotherapeutischer Leiter des Wiener Kriseninterventionszentrums
Leiter der Weiterbildungscurriculums Krisenintervention im ÖAGG
„Da ich mich als Psychotherapeut und Psychologe in den letzten 25 Jahren immer wieder mit dem Thema Homosexualität sowohl in meiner praktischen Arbeit als auch in meiner theoretischen Beschäftigung auseinandergesetzt habe, weiß ich es zu schätzen, dass es mit Courage eine eigene Beratungsstelle für Menschen mit gleichgeschlechtlichen Lebensweisen gibt.“
Günter Tolar
Ehemaliger ORF-Moderator, Schauspieler, Schriftsteller
Univ. Prof. Dr. Alexander Van der Bellen
Abgeordneter zum Nationalrat, Die Grünen
Mag.a Maria Vassilakou
Klubobfrau der Wiener Grünen, Vizebürgermeisterin und amtsführende Stadträtin in Wien
„Dem nicht Selbstverständlichen, dem Verdrängten, dem Unwissen und der Feindschaft kann nur mit Selbstverständlichkeit, Bewusstsein, Wissen und Partnerschaftlichkeit begegnet werden. Dass dies gelingt, ist nicht nur eine politische Aufgabe, sondern vor allem auch eine soziale. So wie es die speziell für Lesben, Schwule, Bisexuelle und TransGenders konzipierte "Beratungsstelle Courage" praktiziert. Somit ist diese Beratungsstelle ein wesentlicher Schritt in eine vielfältigere Zukunft.“
Mag.a Sonja Wehsely
Stadträtin für Gesundheit und Soziales
„Ich bin dem Unterstützungskomitee Courage beigetreten, weil ich finde, dass Menschen das Recht haben so zu l(i)eben, wie sie wollen. Lesbische, schwule und transgender Lebensformen werden in Österreich aber nicht ausreichend wahrgenommen und anerkannt. Courage kann hier einen wichtigen Beitrag zur Bewusstseinsbildung leisten.“
ao. Univ.-Prof.in Dr.in Beate Wimmer-Puchinger
Wiener Frauengesundheitsbeauftragte
„Leben und Lieben gehören zu den Rechten eines jeden Menschen. Was das "Leben" anbelangt, ist dieses Wissen Allgemeingut, beim ,Lieben' tut sich die Gesellschaft manchmal schwer! Dabei haben das „geliebt werden“ und das „lieben können“ nicht zuletzt einen großen Nutzen für die Gesundheit jeder und jedes Einzelnen. Meine Aufgabe als Wiener Frauengesundheitsbeauftragte ist es, Frauen dabei zu unterstützen, gesund zu bleiben. Welcher Weg dazu eingeschlagen wird, sollte – im Sinne des ,L(i)ebens' – die alleinige Entscheidung jedes Menschen sein. Auch als Frauenforscherin und Wissenschafterin ist es mir ein Anliegen, Mauern der Diskriminierung und Tabuisierung zu überwinden.“
Dr. Helmut Zilk
Altbürgermeister d. Stadt Wien, Bundesminister a. D., 9. Juni 1927, † 24. Oktober 2008
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