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Unterstützungskomitee
 
Dr. Heinz Fischer
Bundespräsident a.D. der Republik Österreich
„Die von Bund und Stadt Wien anerkannte Beratungsstelle Courage, die gleichgeschlechtlich lebenden Frauen und Männern in schwierigen Lebensumständen beratend und helfend zur Seite steht, verdient Dank, Anerkennung und Unterstützung. Auch ich möchte diese Unterstützung zum Ausdruck bringen, weil ich überzeugt bin, dass die in den europäischen Grundrechtsdokumenten verankerte Ablehnung jeder Diskriminierung ernst genommen werden muss. Dies gilt auch für die Ablehnung jeder Diskriminierung von gleichgeschlechtlich orientierten Menschen. Ich wünsche mir, dass wir auch in Österreich – sowie in anderen europäischen Staaten – Wege finden, um das dauerhafte Zusammenleben von gleichgeschlechtlich orientierten Männern und Frauen zu ermöglichen und durch das Institut einer eingetragenen Partnerschaft die Lebenssituation dieser Menschen zu erleichtern bzw. ihr Ziel einer auf Dauer eingerichteten Partnerschaft zu unterstützen.“

Für viele Menschen ist Homosexualität noch immer ein tabuisiertes, mit Vorurteilen behaftetes und Angst besetztes Thema. Courage versteht daher seine Aufgaben neben der professionellen Beratungstätigkeit vor allem auch in der Aufklärungs- und Bildungsarbeit in Bezug auf gleichgeschlechtliche Lebensweisen sowie den Hintergründen der vielfältigen Formen von antihomosexueller Gewalt.

Um die Gleichwertigkeit und somit die Gleichstellung von homo- und heterosexuellen Lebensweisen und Lebensentwürfen zu fördern, ist es wichtig, dass auch anerkannte Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft, Kunst & Kultur sowie religiösen Glaubensgemeinschaften die Anliegen und Ziele von Courage unterstützen und mittragen. Um dies zu ermöglichen, gründete Courage im Jahr 2002 ein Unterstützungskomitee.

Unterstützungskomitee

Mag. Johannes Wahala
Leiter der Beratungsstellen Courage, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Sexualwissenschaften (ÖGS)
„Die heutigen Wissenschaften lassen klar und eindeutig erkennen, dass Heterosexualität und Homosexualität verschiedene Ausprägungen der einen vielgestaltigen menschlichen Sexualität sind. Homosexualität ist also weder krankhaft noch abnorm, weder wider die Natur oder gar pervers, weder eine Angelegenheit der Verführung noch ein Symptom des Sittenverfalls, sondern eine Entwicklungsvariante des menschlichen Lebens. Sie ist eine Ausdrucksform menschlicher Intimität und Liebesfähigkeit.“

Bisher sind folgende Personen dem Komitee beigetreten:

Dr.in Margret Aull
Psychoanalytikerin, ehemalige Präsidentin des Österreichischen Bundesverbandes für Psychotherapie (ÖBVP)
Dennis Beck
Geschäftsführer der Wiener Gesundheitsförderung - WiG
„Die AkteurInnen der Gesundheitsförderung müssen auf der Grundlage eines umfassenden bio-psycho-sozialen Gesundheitsbegriffes mit all jenen kooperieren, die gegen Diskriminierung, für soziale Gerechtigkeit und für den Abbau von Vorurteilen eintreten. Denn Menschen die z.B. aufgrund ihrer Hautfarbe, Herkunft, Religion, sexuellen Orientierung oder wegen ihres Geschlechts diskriminiert werden, sind Präventivbotschaften kaum zugänglich. Nicht zuletzt verursacht Diskriminierung selbst seelische Belastungen, die das gesundheitliche Wohlbefinden schwächen. In diesem Sinne unterstütze ich Courage sehr gerne und aus Überzeugung durch meine Mitgliedschaft im Unterstützungskomitee.“
Timna Brauer
Schauspielerin und Sängerin
„So eine Kampagne war schon längst fällig und ich gratuliere allen, die diese initiiert haben. Gleichgeschlechtliche und transgender Lebensweisen gehören zu den Menschenrechten.“
Doris Bures
Präsidentin des Nationalrates
„Als Präsidentin des Nationalrates ist es mir ein besonderes Anliegen, jegliche Form von Diskriminierung zu bekämpfen. Noch immer sind Benachteiligungen auf Grund der sexuellen Orientierung keine Seltenheit. Ich trete dem Unterstützungskomitee von Courage bei und setze damit ein Zeichen für gesellschaftliche Akzeptanz und die Anerkennung der Vielfalt von Lebensformen!“
Mag. Christopher Drexler
Landesrat für Gesundheit, Pflege, Wissenschaft und Personal
„Nachdem ich mich persönlich seit langem gegen jede Diskriminierung aufgrund der sexuellen OrientierCourage eine professionelle und kompetente Beratungsstelle existiert, deren Wirken sicherlich bereits vielen Menschen geholfen hat.“
Mag. Thomas Drozda
Bundesminister für Kunst und Kultur, Verfassung und Medien
„Wie in der Kunst und Kultur sind auch im täglichen Leben Freiheit, Vielfalt und Offenheit wesentliche Eckpfeiler unserer Gesellschaft. Gegenseitiger Respekt, die Akzeptanz unterschiedlicher Lebensformen und individuelle Entfaltung müssen die Basis unseres Zusammenlebens sein – Diskriminierung hat keinen Platz im 21. Jahrhundert.“
Mag.a Muna Duzdar
Staatssekretärin für Diversität, Öffentlichen Dienst und Digitalisierung
„Als Staatssekreträin für Digitales ist es mir ein Anliegen, dass wir bei Hasspostings nicht schweigen. Die Diskriminierung im Netz trifft auch besonders Homo- und Bisexuelle sowie intersexuelle und trans* Personen. Hier müssen wir engagiert sein und zusammen gegen den Homo- und Transphobie kämpfen, die digitale Zivilcourage stärken und zur Gegenrede ermutigen. Ich sehe mich als ein Verbündete der LGBTIQ-Community. Akzeptanz muss gelebt werden – von uns allen, online und offline.“
Sandra Frauenberger
Amtsführende Stadträtin für Gesundheit, Soziales und Generationen
„Die Gleichstellung von Lesben, Schwulen und Transgender- Personen in allen Lebensbereichen ist ein Ziel, das die Stadt Wien mit aktivem Engagement verfolgt. So wurden alle Möglichkeiten zur rechtlichen Gleichstellung, die auf Ebene der Landesgesetzgebung zur Verfügung stehen, ausgeschöpf. Die Wiener Antidismkriminierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen ist darüber hinaus ein deutliches Signal für eine lebendige und konsequente Antidiskriminierungspolitik und für die Chancengleichheit dieser Personen. Gegen Ausgrenzung, Diskriminierung und für Gleichstellung von Lesben, Schwulen und Transgender-Personen braucht es ein breites Bündnis. In diesem Bündnis ist Courage eine kompetente und tonangebende Akteurin, die von der Stadt Wien als wichtige Partnerin gesehen wird“
Univ.-Prof. Dr. Max Friedrich
Emeritierter Vorstand d. Univ. Klinik f. Kinder- und Jugendpsychiatrie
Jazz Gitti
Sängerin
„Wenn sich Menschen lieben, dann geht es uns allen viel besser. Da ist es wirklich egal ob es dabei um gleichgeschlechtliche Liebe geht, denn nur die Liebe zählt! Lebt euer Leben, denn ich lebe es auch!“
NAbg. Dr.in Eva Glawischnig-Piesczek
Bundessprecherin und Klubobfrau Die Grünen
„Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung zu benachteiligen bedeutet, ihre Menschenrechte zu missachen. Courage hilft Menschen, ihr Recht auf selbstbestimmte Lebensgestaltung, auf freie Wahl von Lebensentwürfen wahrzunehmen. Dafür gebühren Anerkennung, Dank und jede Form der Unterstützung.“
Dr. Helmut Graupner
Rechtsanwalt, Präsident Rechtskomitee Lambda, Co-Präsident der Österreichische Gesellschaft für Sexualwissenschaften (ÖGS)
„Auch zu Beginn des 3. Jahrtausends ist es gleichgeschlechtlich l(i)ebenden Frauen und Männern in Österreich noch nicht möglich ihr Leben und Ihre Liebe vollständig und umfassend in Würde und Gleichberechtigung zu leben. Solange das so ist, bleibt eine spezialisierte Beratungsstelle, wie die Courage, unverzichtbar und von unschätzbarem Wert.“
Dr. Alfred Gusenbauer
Bundeskanzler der Republik Österreich a.D.
Mag.a Anja Hagenauer
Bürgermeister-Stellvertreterin Stadt Salzburg
„Die Vielfalt der Menschen soll sich in einer genauso vielfältigen Beratung widerspiegeln und Courage ist ein wichtiger Teil davon.“
Alfons Haider
Schauspieler
„Nicht das Herz, sondern der Verstand sollte nach einer absoluten Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Lebensweisen verlangen. Aus diesem Grund setze ich mich für Courage ein.“
Theresia Haidlmayr
Abgeordnete z. Nationalrat a.D.
Dr.in Sonja Hammerschmid
Bundesministerin für Bildung
„Lebensentwürfe von Frauen und Männern sind heute vielfältiger und bunter als je zuvor. Es wird glücklicherweise immer selbstverständlicher, dass viele Menschen ihr Zusammenleben individuell gestalten wollen – und dafür auch Verständnis und Unterstützung erwarten dürfen. Auch wenn wir noch nicht am Ende des Weges angekommen sind – die Entwicklungen der letzten Jahre setzen ein positives Signal.“
Maria Hauser
Schriftstellerin
„Ich unterstütze Courage, weil mir jede Initiative wichtig ist, die lesbische Frauen und homosexuelle Männer der Verwirklichung ihrer Menschenrechte näher bringt.“
Gabriele Heinisch-Hosek
Bundesministerin für Bildung und Frauen a.D., Abgeordnete zum Nationalrat, Frauenvorsitzende der SPÖ
Mag. Bernhard Heitz
Altbischof d. Altkatholischen Kirche Österreichs
„Gott ist die Liebe, und die Frucht der Liebe ist immer nur die Liebe (vgl. 1 Kor. 13). Diese ganzheitliche Sicht will jeglicher Verkürzung auf „isolierte Sexualität“ wehren.“
Dr.in Lilian Hofmeister
Juristin, Ersatzmitglied des Verfassungsgerichtshofs
Dr. Peter Huemer
Journalist und Historiker
Rudolf Hundstorfer
Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz a.D.
„Liebe ist etwas ganz Persönliches. Es sollte in der heutigen Gesellschaft keiner Courage mehr bedürfen um auf Akzeptanz für seine Liebe zu stoßen.“
Elfriede Jelinek
Literatur-Nobelpreisträgerin, Schriftstellerin
Dr. Udo Jesionek
Präsident Jugendgerichtshof a.D., Präsident d. Weißen Ring
„Das Recht jedes Menschen, sein Leben seinen Anlagen und Bedürnissen gemäß selbständig und frei zu gestalten und die Pflicht des Staates, ihm dies zu ermöglichen, soweit dies mit den Menschenrechten vereinbar ist und nicht gegen elementare Interessen der Gesellschaft verstösst, sollte auch in unserem demokratischen Rechtsstaat selbstverständlich sein. Um dies auch nach außen hin zu dokumentieren und die gesellschaftliche Akzeptanz und Gleichstellung aller Männer und Frauen unbeachtet ihrer sexuellen Orientierung zu garantieren, bin ich dem Unterstützungskomitee Courage beigetreten.“
Dr. Peter Kaiser
Landeshauptmann von Kärnten
„Der Vielfalt der diversen Lebens- und Partnerschaftsformen in unserer Gesellschaft sollte jeder von uns tolerant und mit Respekt gegenüberstehen. Diese Lebensweisen brauchen Unterstützung und Verbündete, denn jeder Mensch soll das Recht haben, so zu leben wie er leben will.“
Dr.in Sophie Karmasin
Bundesministerin für Familien und Jugend
„Das Ziel des Bundesministeriums für Familien und Jugend ist es, bestmögliche Rahmenbedingungen und ein familienfreundliches Klima für alle Familien einer modernen Gesellschaft zu schaffen. Die klassische Familie genauso wie die Patchwork Familie, die gleichgeschlechtliche Familie oder alleinerziehende Mütter und Väter. Dort, wo Kinder zu Hause sind und Jugendliche Unterstützung brauchen. Dazu gehört auch, unseren Beitrag für mehr Offenheit und Akzeptanz allen Familienmodellen gegenüber zu leisten. Mit fachkompetenter, professioneller Beratung und Begleitung homo- und bisexuell orientierter BürgerInnen und deren Familien leistet Courage wertvolle Arbeit, die ich gerne unterstütze. (Foto: christianjungwirth.com)“
Renate Kaufmann
Bezirksvorsteherin Mariahilf a.D.
„Menschen dürfen nicht ausgegrenzt werden. Auch dann nicht, wenn sie keinem 'gängigen Gesellschaftsbild' entsprechen. Selbst in der Gesetzgebung werden viele wegen ihrer individuellen Lebensweise diskriminiert. Und dagegen setzt sich Courage ein, was mich zum Beitritt motivierte!“
Mag. Christian Kern
Bundeskanzler der Republik Österreich
„Vielfalt, Offenheit und Toleranz – das ist das Leben im 21. Jahrhundert. Diskriminierung darf in unserer Gesellschaft keinen Platz mehr haben. Am stärksten ist unsere Gesellschaft, wenn alle gleich an Chancen und Rechten sind. Dazu gehört, dass alle leben und lieben können, wie sie wollen.“
Gery Keszler
Organisator des Life-Balls
Rudolf Klausnitzer
Medienberater
„Es ist Aufgabe einer Gesellschaft, die sich als tolerant versteht, dafür zu sorgen, dass Menschen nicht aufgrund ihrer Herkunft, ihrer Religion, ihres Geschlechtes oder ihrer sexuellen Orientierung diskriminiert werden. Solange dieses Ziel nicht erreicht ist, verdienen alle Initiativen, die in diese Richtung arbeiten und vor allem spezialisierte Beratungsinitiativen für die Betroffenen unsere besondere Unterstützung.“
Mag.a Gertraud Knoll
ehem. Superintendentin der Evangelischen Kirche, SPÖ
„Nur wer nicht lieben kann, ist krank. Es ist an der Zeit, dass sich jeder Mensch auch öffentlich zu seiner Liebe bekennen kann, ohne schief angeschaut oder gar diskriminiert zu werden. Wer die Freiheit hat, seine Herzensliebe offen und ohne Scham zu gestalten, gibt auch einen unverwechselbaren gesellschaftlichen Beitrag zu Solidarität und Gerechtigkeit.“
Dagmar Koller
Schauspielerin
Eva Konrad
Bundesrätin der Tiroler Grünen a.D.
„Niemand hat das Recht anderen vorzuschreiben, wen sie lieben dürfen - dashalb unterstütze ich jede Initiative, die sich für die gesellschaftliche Anerkennung von gleichgeschlechtlicm Leben und Lieben einsetzen. Die vielfältige Arbeit von Courage ist beeindruckend; ich wünsche dieser Einrichtung für die Zukunft viel Energie und Erfolg. Der Kampf gegen die Dummheit hat gerade erst begonnen!“
Nikolaus Kunrath
Gründer von SOS Mitmensch
„Ich bin der Überzeugung, dass Einrichtungen wie Courage dazu beitragen, Schritte zu einander zu gehen, die es ermöglichen das Andere besser zu verstehen. Als ehemaliger Generalsekretär von SOS Mitmensch und engagierter Menschenrechtsaktivist ist es mir ein Anliegen - unter anderem auch bei Courage - Menschenrechte zu verteidigen und zur Umsetzung mit Hilfe von PartnerInnen zu bringen - dafür braucht es solche Bewegungen.“
Karin Landauer
Abgeordnete z. Wiener Landtag und Mitglied des Gemeinderats i.R.
„Meine Motivation zum Beitritt des Unterstützungskomitees Courage, ist auf die hohe Kompetenz und das besondere Engagement von Herrn Mag. Johannes Wahala begründet.“
Marika Lichter
Schauspielerin und Sängerin
„Ich unterstütze Courage, weil es heute kein Thema mehr sein darf, dass Menschen sich für andere als die konformen Lebensformen entscheiden dürfen.“
Mag.a Ulrike Lunacek
Abgeordnete zum EU-Parlament, Die Grünen
„Frauen, die Frauen lieben und Männer, die Männer lieben, haben in unserer Gesellschaft immer noch mit Diskriminierungen und Feindseligkeiten zu tun. Viele Lesben und Schwule sind daher mit verinnerlichten Ängsten und tatsächlichen Schwierigkeiten von außen konfrontiert, die es ihnen schwer machen, ihr Leben in aller Fülle und Offenheit und Würde leben zu können. Daher ist es notwendig, dass Beratungsstellen wie Courage offen und mutig ihre Dienste für all jene, die Unterstützung und fachliche Begleitung brauchen, anbieten.“
Univ.-Prof. Dr. Kurt Lüthi
Evangelischer Theologe, 1923 - † 2010
„Im Rahmen meines Faches (Evangelische Ethik mit Einschluss der Sexualethik) sind heute jene Ergebnisse humanwissenschaftlicher Positionen zu akzeptieren, die sich gegen eine Pathologisierung der Homosexualität wenden (z. B. Perversität, Widernatürlichkeit, Krankheit). Eine Konsequenz für mich ist das Ideal der „toleranten Gesellschaft“. Theologisch ist die ganze Bandbreite der Sexualität als „gute Schöpfung Gottes“ zu qualifizieren, mit der der Mensch verantwortlich umgehen soll. Die aktuelle gesellschaftliche Situation ist für Lesben, Schwulen, Bisexuellen und ihren Angehörigen oft noch belastet und leidvoll. Sie bedarf der professionelle Beratung und hilfreichen Begleitung. Darum sage ich ja zur Beratungsstelle Courage.“
Christine Marek
Landesparteiobfrau ÖVP Wien a.D., Staatssekretärin für Familien und Jugend a.D.
„Leider ist die Diskriminierung von Männern und Frauen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung in unserer Gesellschaft noch immer an der Tagesordnung. Genau aus diesem Grund bin ich dem Unterstützungskomitee von Courage beigetreten. Gemeinsam müssen wir Vorurteile und subtile Diskriminierungen beseitigen und aufzeigen, dass der größte Schatz und die Stärke einer Gesellschaft ihre reiche Vielfalt ist. Die Beratungsstelle Courage - die auch vom Bund im Sinne des Familienberatungsförderungsgesetzes unterstützt wird - leistet hier einen wesentlichen und unverzichtbaren Beitrag zur Unterstützung und Beratung von Betroffenen, gleichzeitig trägt das breite Angebot an Aufklärungs- und Bildungsarbeit zur Enttabuisierung dieses Themas und zur Sensibilisierung unserer Gesellschaft bei.“
Karl Merkatz
Schauspieler
„Die Geburt entscheidet über unser vielfältig gestaltetes Leben. Somit darf es keine diskriminierenden Einstellungen dem menschlichen Leben gegenüber geben.“
Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn
Facharzt für Innere Medizin
NAbg. Dr. Eva Mückstein
Präsidentin des Österreichischen Bundesverbandes für Psychotherapie a.D., Gesundheitssprecherin der Grünen
Univ.-Prof. Dr. Manfred Nowak
Leiter d. Ludwig Boltzmann Inst. f. Menschenrechte
„Die demokratische und menschenrechtliche Reife einer Gesellschaft erkennt man am besten daran, wie sie mit ihren Minderheiten umgeht. Da die Diskriminierung auf Grund der sexuellen Orientierung in Österreich systematisch ist und von der Regierung durch Beibehaltung von diskriminierenden Gesetzen und Praktiken sogar noch gefördert wird, war es für mich als Menschenrechtsexperten selbstverständlich, einem Komitee zur Unterstützung der Normalisierung von gleichgeschlechtlichen Lebensweisen beizutreten.“
Dr.in Sabine Oberhauser
Bundesministerin für Frauen und Gesundheit, 1963 - † 2017
„Die komplette Gleichstellung von LGBTI Personen ist ein wichtiges Ziel und sollte in der heutigen Zeit eine Selbstverständlichkeit sein. Initiativen wie COURAGE spielen eine wichtige Rolle – indem sie Menschen unterstützen, die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität diskriminiert werden; indem sie sich für die Anliegen von LGBTI Personen auf allen Ebenen einsetzen; und indem sie Bewusstsein schaffen für die Situation von LGBTI Personen in Österreich.“
Christian Oxonitsch
Klubchef des Wiener SPÖ-Landtagsklubs, Wiener Stadtrat für Bildung Jugend, Information und Sport a.D.
„Jeder Menschen hat das Recht, sein Leben nach seinen ganz persönlichen Vorstellungen zu gestalten, so zu leben und zu lieben, wie sie oder er möchte. Leider ist das in unserer Gesellschaft noch immer nicht selbstverständlich, Homosexualität ist für viele nach wie vor ein tabuisiertes und mit Vorurteilen besetztes Thema. Deshalb sind Beratungsstellen wie Courage so besonders wichtig – ihre Arbeit setzt ein klares Zeichen gegen Diskriminierung und Ausgrenzung!“
Univ.-Prof.in Dr.in Rotraud A. Perner
Sexualwissenschafterin, Psychoanalytikerin, Leiterin des Instituts für Stressprophylaxe und Salutogenese
„Weil ich meine, dass man als anständiger Mensch seriöse Antidiskriminierungsaktivitäten unterstützen muss.“
Dr.in Madeleine Petrovic
Abgeordnete zum NÖ Landtag
Courage ist etwas, was hier im Lande gar nicht genug gewürdigt werden kann. Ohne Courage gäbe es keine Strategie gegen Mutlosigkeit, Selbstzweifel und Resigantion. Und das wäre schlimm!“
DSAin Monika Pinterits
Kinder- und Jugendanwaltschaft Wien
„Als Kinder- und Jugendanwältin Wiens ist es mir ein besonderes Anliegen gegen Diskriminierung und Ausgrenzung von Menschen einzutreten.“
Mag.a Maria-Anna Pleischl
Generalsekretärin des ÖAGG - Österreichischer Arbeitskreis für Gruppentherapie und Gruppendynamik
„Die Bewältigung individueller Probleme und schwieriger Lebenssituationen ist für Menschen mit gleichgeschlechtlicher, transgender und intersexueller Lebensweisen zu unterstützen. Die Beratungsstellen von Courage leisten hier einen unverzichtbaren Beitrag und brauchen die Unterstützung fachkompetenter Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten.“
Mag.a Barbara Prammer
Präsidentin des Nationalrates, 1954 - † 2. August 2014
„Schwule, Lesbische, Bisexuelle und TransGender-Personen werden in Österreich leider auch heute noch diskriminiert, geächtet und oft fehlt ihnen die familiäre Unterstützung und die gesellschaftliche Akzeptanz. Denn für viele Menschen ist Homosexualität noch immer ein tabuisiertes, mit Vorurteilen und Angst besetztes Thema. Das ist die schlechte Nachricht. Die gute Nachricht ist, dass es die Beratungsstelle Courage gibt, die diesen Menschen beratend zur Seite steht und zusätzlich auch Aufklärungsarbeit in Österreich leistet. Daher unterstütze ich selbstverständlich den Verein Courage, der vor allem aber auch Dank und Anerkennung verdient.“
Hon. Prof. Dr. Alfred Pritz
Präsident d. Weltverbandes f. Psychotherapie, Rektor der Sigmund Freud Privatuniversität Wien
Univ. Prof. Dr. Udo Rauchfleisch
Klinischer Psychologe, Psychoanalytiker, Professor emer. an der Universität Basel für Klinische Psychologie
„Ich unterstütze Courage, weil Beratungen von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender fachlich qualifiziert durchgeführt werden müssen. Außerdem ist Courage wichtig, weil von dieser Stelle die so dringend nötige Aufklärungsarbeit in der Öffentlichkeit geleistet wird.“
Karin Resetarits
Mitglied des Europäischen Parlaments a.D.
„Ich unterstütze Courage, weil mir Lebenslügen auf die Nerven gehen. Jeder Mensch sollte in unserer Gesellschaft die Chance bekommen so zu leben, wie es seinen Vorstellungen entspricht ohne Angst vor Diskriminierung.“
Dr.in Susanne Riess-Passer
Vizekanzlerin d. Republik Österreich a. D., Generaldirektorin der Wüstenrot Bausparkasse
„Immer noch gibt es Menschen, die auf Grund ihrer Lebensweise in unserer Gesellschaft allein gelassen oder sogar ausgegrenzt werden. Ihnen bietet Courage Halt und Hilfe. Deshalb ist es wichtig, Mag. Wahala und sein Team zu unterstützen.“
Pater Drs. Joop Roeland
Homosexuellenpastoral d. ED Wien, 23. März 1931 – † 18. März 2010
Gerold Rudle
Schauspieler
„Ich unterstütze Courage! Dass es Courage in Österreich geben muss ist traurig genug! Wichtig ist doch nur die Liebe. Je mehr, desto besser! Je öfter, desto besser! Wer wen spielt überhaupt keine Rolle!“
Markus Rumelhart
Bezirksvorsteher Mariahilf
„Offenheit, respektvolle Toleranz und die Bereitschaft zur gegenseitigen Verständigung sind die Grundlage für ein freies und friedliches Zusammenleben. Auch wenn in Österreich immer mehr Menschen, alternativen Lebens- und Liebesmodellen positiv begegnen, selbstverständlich ist das noch lange nicht! Nach wie vor ist es für Jugendliche schwierig, zu sich und ihrem homo- oder bisexuell, transGender und/oder interSex Sein zu stehen. Aus meinem Freundeskreis weiß ich, dass gesellschaftliche Diskriminierung oder gar der Verlust der Akzeptanz in der eigenen Familie viel persönliches Leid zur Folge haben. Courage unterstützt, klärt auf und hilft Menschen ihr Recht auf ihre selbstbestimmte Lebensgestaltung wahrzunehmen und vor allem sich selbst anzunehmen. Dafür danke ich den MitarbeiterInnen von Courage, die meine volle Unterstützung haben. Treten wir gemeinsam gegen Vorurteile auf, machen wir die Vielfalt unserer Stadt sichtbar und zeigen wir unsere Solidarität.“
Dr. Anton Schmid
Leiter Stabsstelle Jugendschutz der MA 13
„Besonders Jugendliche, die sich in ihrer sexuellen Identität anders als die Mehrheit der Freunde/Freundinnen erleben oder sich ihrer geschlechtlichen Orientierung unsicher sind, benötigen professionelle Hilfe. Die Beratungsstelle Courage bietet diese Hilfe und für mich als Jugendanwalt ist es daher klar die Stelle zu unterstützen.“
Dr.in Heide Schmidt
Vorsitzende des Instituts für eine offene Gesellschaft
Marco Schreuder
Bundesrat a.D., Die Grünen
Godwin Schuster
Wiener Landtagsabgeordneter und Gemeinderat (SPÖ), Vorsitzender des Wiener Gemeinderats a.D.
Dr.in Gerti Senger
Klinische Psychologin, Psychotherapeutin; Co-Präsidentin a.D. und Ehrenmitglied der Österreichische Gesellschaft für Sexualwissenschaften (ÖGS)
„Ich will dazu beitragen, die leidvollen Erfahrungen des Ausgegrenztseins zu lindern und das Recht auf Liebe und gesellschaftliche Akzeptanz erlebbar zu machen.“
Dr.in Elisabeth T. Spira
Dokumentarfilmerin
Barbara Sieberth
Landtagsabgeordnete, Die Grünen Salzburg
„"Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.“ sagt die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Als Aktivistin für Menschenrechte möchte ich die Kräfte unterstützen, die diesem Ziel zuarbeiten. Eine Beratungsstelle für gleichgeschlechtliche und transGender Lebensweisen tut dies, denn sie trägt dazu bei, das Vielfalt gelebt und entfaltet werden kann - frei und gleichberechtigt.“
Univ.-Doz. Dr. Thomas Stephenson
Klinischer Psychologe, Psychotherapeut
Mag. Dr. Peter Stippl
Präsident des Österreichischen Bundesverbands für Psychotherapie (ÖBVP)
„Als Psychotherapeut kenne ich die Not vom Thema betroffener Menschen. Als Leiter der Krisenintervention Burgenland kenne ich das erhöhte Suizidrisiko. Das muss nicht sein – dagegen “was zu tun” ist mir wichtig.“
Mag.a Terezija Stoisits
Volksanwältin a.D., Die Grünen
Courage zu unterstützen bedeutet für mich die Unterstützung für professionelle Hilfestellung und Beratung , die homosexuelle und transsexuelle Menschen brauchen, weil die Gesellschaft sie vielfach immer noch ausgrenzt , mißachtet, manchmal auch verachtet. Wir sind ihnen diese Hilfestellung schlicht schuldig. Courage versucht dies für uns zu tun, deshalb hat Courage meine Unterstützung.“
Dr. Matthias Strolz
Abgeordneter zum Nationalrat, Klubobmann und Vorsitzender NEOS
„Dort wo Menschen in Liebe zueinander Verantwortung füreinander übernehmen, da sollen wir uns freuen. Im Sinne der Lebendigkeit. Und da sollten wir keine Steine in den Weg legen oder (gesetzliche) Hürden aufstellen bzw. aufrecht erhalten!“
Dr. Kurt Stürzenbecher
Abgeordneter z. Wiener Landtag, SPÖ
DDr. Wolfgang Till
Klinischer und Gesundheitspsychologe, Psychotherapeut, Kriseninterventionszentrum Wien
„Da ich mich als Psychotherapeut und Psychologe in den letzten 25 Jahren immer wieder mit dem Thema Homosexualität sowohl in meiner praktischen Arbeit als auch in meiner theoretischen Beschäftigung auseinandergesetzt habe, weiß ich es zu schätzen, dass es mit Courage eine eigene Beratungsstelle für Menschen mit gleichgeschlechtlichen Lebensweisen gibt.“
Günter Tolar
Ehemaliger ORF-Moderator, Schauspieler, Schriftsteller
Univ. Prof. Dr. Alexander Van der Bellen
Abgeordneter zum Nationalrat a.D., Die Grünen, Abgeordneter zum Wiener Landtag und Mitglied des Wiener Gemeinderates a.D., Bundespräsident der Republik Österreich
Mag.a Maria Vassilakou
Vizebürgermeisterin, amtsführende Stadträtin in Wien und stellvertretende Bundessprecherin der österr. Grünen
„Dem nicht Selbstverständlichen, dem Verdrängten, dem Unwissen und der Feindschaft kann nur mit Selbstverständlichkeit, Bewusstsein, Wissen und Partnerschaftlichkeit begegnet werden. Dass dies gelingt, ist nicht nur eine politische Aufgabe, sondern vor allem auch eine soziale. So wie es die speziell für Lesben, Schwule, Bisexuelle und TransGenders konzipierte "Beratungsstelle Courage" praktiziert. Somit ist diese Beratungsstelle ein wesentlicher Schritt in eine vielfältigere Zukunft.“
Mag.a Sonja Wehsely
Amtsführende Stadträtin für Gesundheit, Soziales und Generationen a.D.
„Ich bin dem Unterstützungskomitee Courage beigetreten, weil ich finde, dass Menschen das Recht haben so zu l(i)eben, wie sie wollen. Lesbische, schwule und transgender Lebensformen werden in Österreich aber nicht ausreichend wahrgenommen und anerkannt. Courage kann hier einen wichtigen Beitrag zur Bewusstseinsbildung leisten.“
Klaus Werner-Lobo
Wiener Gemeinderat und Landtagsabgeordneter a.D., Kultursprecher der Grünen Wien a.D.
„Die völlige rechtliche Gleichstellung sowie die Akzeptanz von und der Respekt vor gleichgeschlechtlichen, transGender und intersexuellen Lebensweisen sollte eigentlich längst Selbstverständlichkeit sein. Dass sie das noch immer nicht ist, ist ein Skandal, dass wir uns dafür einsetzen eine Notwendigkeit. Danke an den Verein Courage für seine für uns alle wichtige Arbeit!“
ao. Univ.-Prof.in Dr.in Beate Wimmer-Puchinger
Wiener Frauengesundheitsbeauftragte
„Leben und Lieben gehören zu den Rechten eines jeden Menschen. Was das "Leben" anbelangt, ist dieses Wissen Allgemeingut, beim ,Lieben' tut sich die Gesellschaft manchmal schwer! Dabei haben das „geliebt werden“ und das „lieben können“ nicht zuletzt einen großen Nutzen für die Gesundheit jeder und jedes Einzelnen. Meine Aufgabe als Wiener Frauengesundheitsbeauftragte ist es, Frauen dabei zu unterstützen, gesund zu bleiben. Welcher Weg dazu eingeschlagen wird, sollte – im Sinne des ,L(i)ebens' – die alleinige Entscheidung jedes Menschen sein. Auch als Frauenforscherin und Wissenschafterin ist es mir ein Anliegen, Mauern der Diskriminierung und Tabuisierung zu überwinden.“
Dr. Helmut Zilk
Altbürgermeister d. Stadt Wien, Bundesminister a. D., 9. Juni 1927, † 24. Oktober 2008
COURAGE - die Partner*innen-,
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