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Tel 5856966 (Mo-Do 9-15 h)

Herzlich willkommen!
 

15 Jahre Courage
– 15.000 Lebensgeschichten!


CHECK IT OUT! Jetzt auch in Innsbruck!

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CHECK IT OUT Wissensbörse für Jugendliche zum Thema Homo- & Bisexualität, Trans*Identitäten und Intergeschlechtlichkeit

Die Beratungsstellen COURAGE engagieren sich aktiv für mehr Akzeptanz und Respekt für Vielfalt und treten nun, nach einem erfolgreichen Start in Wien, mit ihrem Projekt CHECK IT OUT! auch in Tirol in Aktion.

„Schwuchtel!“, „Homo!“, „Lesbe!“ – diese Schimpfwörter kennen die meisten Jugendlichen aus der Schule oder dem Jugendzentrum. Viele wissen aber wenig über das wahre Leben und Lieben von Schwulen, Lesben, Menschen mit Trans*Gender-Themen und Inter*sexualität. Über alternative Lebensentwürfe und Modelle von Sexualität und Partnerschaft wird häufig geschwiegen – meist aus Angst selbst diskriminiert zu werden.

Sex und Liebe sind bunt und vielfältig - und jeder Mensch hat das Recht auf Respekt für seinen eigenen individuellen Weg.

Erfahrene Referent*innen (je eine Frau und ein Mann) der Beratungsstelle informieren in 2stündigen Workshops professionell über Homo- und Bisexualität, Trans*Gender, Trans*Identitäten, Inter*Geschlechtlichkeiten, Queerness, Partner*innenschaften, Regenbogenfamilien u.v.m., und sprechen über die häufig damit verbundene Homo-, Bi-, Trans- und Interphobie und Diskriminierung.

Die Referent*innen holen die Jugendlichen in ihren Lebenswelten ab. Interaktiv werden die vielen Vorurteile und Zerrbilder in Hinblick auf Schwule, Lesben, Bisexuelle und Trans*- und intergeschlechtliche Personen auf ihre Wirklichkeit überprüft. Schwerpunkt ist die Sensibilisierung der Jugendlichen, welche erst ein selbstbewusstes Auftreten gegen Homo-, Bi-, Trans- und Interphobie, sowie den Einsatz für Respekt und das Leben von Vielfalt ermöglicht.

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Einladung zum Informationsabend

Thema: Trans*Gender / Transidentitäten / Genderdysphorie für Eltern, Angehörige, Bezugspersonen von transident bzw. genderdysphorisch empfindenden Kindern und Jugendlichen

COURAGE Salzburg

„Hilfe!!! Mein Kind verhält sich nicht geschlechtskonform. … Mein Kind hat sich mir gegenüber als Trans*Gender geoutet. … Mein Sohn will ein Mädchen sein. … Meine Tochter erlebt sich als Junge. …“.

Wenn Sie das erfahren, sind Sie wahrscheinlich irritiert oder sogar schockiert! Was habe ich / haben wir in der Erziehung falsch gemacht? ... Sie haben keine Erfahrung, wie Sie damit umgehen sollen. Ihnen ist unbegreiflich, was in Ihrem Kind vorgeht, wie es fühlt, was es empfindet? Warum ist es nicht mit sich selbst zufrieden, so wie es erschaffen wurde? Angst und viele verwirrende Gefühle tauchen auf.

Wenn mein Kind in einem anderen Geschlecht leben möchte, wie wird die Familie, die Freund*innen, der Kindergarten, die Schule etc. reagieren? Mit welchen Fragen und Schwierigkeiten werde ich konfrontiert werden?

Sie fühlen sich mit der neuen Situation überfordert und alleine. Sie wollen mit Expert*innen reden, sich mit anderen Eltern und Angehörigen austauschen. Daher lädt die Beratungsstelle COURAGE Salzburg zu einem Informationsabend ein:

Referent*innen:

  • Mag. Johannes Wahala, Psychotherapeut / Sexualtherapeut / Sexualwissenschaftler, Leiter der Beratungsstellen COURAGE
  • Mag.a Gabriele Rothuber, Begleiterin der Gruppe QUEER*FAMILY
  • Mag.a Hannelore Salis Samaden und Anton Wittmann, Begleiter*innen der Gruppe YOUNG*TRANS
Zeit: Montag, 03. Juli 2017 Beginn: 18.00 Uhr bis 20.00 Uhr

Ort: Beratungsstelle COURAGE Salzburg
5020 Salzburg, Getreidegasse 21 / 4. OG

Anmeldung: salzburg@courage-beratung.at


Ankündigung

• Im Herbst wird die Beratungsstelle COURAGE Salzburg die Gruppe QUEER*FAMILY für Eltern, Angehörige und Bezugspersonen von sich gender-nonkonform verhaltenden Kindern, inter-geschlechtlichen Kindern sowie Jugendlichen mit Trans*Inter*Themen starten.

• Für Jugendliche zwischen 14 und 25 Jahren mit Trans*Inter*Themen gibt es an der Beratungsstelle COURAGE Salzburg bereits die Gruppe YOUNG*TRANS.

Infos über alle Gruppenangebote: http://www.courage-beratung.at/gruppen



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Courage zeigen am Internationalen Frauentag am 8. März 2017

Frauen*rechte sind Menschenrechte!

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Die Errungenschaften der vergangenen Jahrzehnte dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass garantierte Frauen*rechte und die Alltagsrealität vieler Frauen* oft noch weit auseinanderklaffen. Das gilt insbesondere auch für Lesben, Bi-Frauen*, Women* of Colour, Frauen* mit Beeinträchtigungen, Trans*Frauen und all jene, die sich angesprochen fühlen, die meist doppelt von diskriminierenden Ressentiments und Anfeindungen betroffen sind.

2016 haben die Beratungsstellen COURAGE 1.474 Klient*innen beraten und ein Stück ihres Weges begleitet; davon waren 788 Personen (54%) weiblich. Von den 597 Menschen mit Trans*Gender Themen waren 223 davon Trans*Frauen. Die Beratungserfahrung zeigt deutlich, dass heute in unserer Gesellschaft besonders Trans*Frauen Unverständnis und Respektlosigkeit, bis hin zu Diskriminierungs- und Mobbing- erfahrungen ausgesetzt sind. Am heutigen internationalen Weltfrauentag denken die Berater*innen der Beratungsstellen COURAGE in Wien, Graz, Salzburg und Innsbruck besonders an jene Frauen*, die sich aus den verschiedensten Gründen außerhalb des immer noch weit verbreiteten „weiblichen Idealbildes“ einordnen oder eingeordnet werden.

Wir möchten alle Frauen* ermutigen, ihre Stimmen zu erheben und dabei auch die eigenen Sprachgewohnheiten zu beobachten und ggf. zu überdenken, denn Sprache schafft Wirklichkeit!

Wir setzen uns weiterhin couragiert für den Respekt und die Akzeptanz der Vielfalt sexueller Orientierungen, geschlechtlicher Identitäten sowie Partnerschafts- und Familienformen ein. Damit Gleichberechtigung unabhängig von Geschlecht, Geschlechtsidentität und sexueller Orientierung in der Zukunft eine Selbstverständlichkeit ist und es einer solchen jährlichen Erinnerung nicht mehr bedarf.

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YOUNG*QUEER ist zurück!

Begleitete Selbsthilfegruppe für junge Menschen zwischen 14 und 24 Jahren

Gruppenbild YOUNG*QUEER ist eine Gruppe, die sich als Anlaufstelle für queere Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 14 bis 24 Jahren versteht.

Das Gemeinsame und Verbindende, aber auch die Vielfalt, insbesondere die Vielfalt der sexuellen Orientierungen und der geschlechtlichen Identitäten sowie die daraus resultierenden L(i)ebensformen, stehen bei uns im Vordergrund. In der Gruppe besteht die Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten über Erfahrungen auszutauschen, gemeinsam Zeit zu verbringen oder einfach neue Freizeitaktivitäten zu finden.

In der Gruppe geht es darum, dass Jugendliche und junge Erwachsene mit ihren Fragen, Gedanken, Sorgen und Ängsten rund um die Themen Sexualität, Queer (schwul, lesbisch, bi- oder pansexuell, intergeschlechtlich, transgender…) sowie mit all dem, was sonst noch dazugehört (Coming-out, Erste Liebe, Partnerschaft etc.), nicht alleine oder sich selbst überlassen sind.

YOUNG*QUEER ist ein Ort des Empowerments für Jugendliche und junge Erwachsene innerhalb der Queer-Community! Willkommen sind alle jungen Menschen, die die Vielfalt der Lebens- und Liebeskonzepte akzeptieren (wollen), mit offenen Augen durch die Welt gehen und respektvoll mit ihren Mitmenschen umgehen.

Zeit: monatlich, Montag von 18.00 – 20.00 Uhr
Termine: 20.03.; 24.04.; 15.05. und 19.06.2017
Ort: Beratungsstelle COURAGE, 1060 Wien, Windmühlgasse 15/1/7
Kosten: Freie Spende
Info & Anmeldung: per Telefon unter 01/585 69 66 oder per Email info@courage-beratung.at

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Fest zum 15jährigen Jubiläum Verein COURAGE

...ein großes Dankeschön an alle Beteiligten!

(v.l.n.r.) Mag. Johannes Wahala, Godwin Schuster, Markus Rumelhart, Jennifer Kickert

Anlässlich unseres 15-jährigen Bestehens öffnete die Beratungsstelle COURAGE Wien am 10. Dezember 2016, dem internationalen Tag der Menschenrechte, ab 17.00 Uhr ihre Tore für Klient*innen, Kolleg*innen, die LGBTIQ-Community und Interessierte!

Mag. Johannes Wahala, Leiter der Beratungsstellen, präsentierte die Entwicklung und die Notwendigkeit von COURAGE: In 15 Jahren wurden über 15.000 Menschen psychosozial und rechtlich begleitet! Im Anschluss wurde das Jubiläums-Video „15 Jahre COURAGE“ erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

Als Festredner*innen durften wir Jennifer Kickert von den GRÜNEN Wien, sowie Godwin Schuster und Markus Rummelhart von der SPÖ Wien begrüßen. Mag.a Ulrike Lunacek (Die GRÜNEN) übermittelte eine äußerst inspirierende Videobotschaft.

Ein Buffet mit zahlreichen Köstlichkeiten – gesponsert von Tommi Hirsch Catering und dem Team der COURAGE – stand für die Gäst*innen bereit.

Die Fotos wurden von der talentierten Fotografin Marlene Fröhlich (Lux&Lumen Photography) gemacht.

Wir möchten uns bei all unseren Gäst*innen ganz herzlich dafür bedanken, dass sie mit uns dieses Jubiläum gefeiert und unser Fest zu einem besonders schönen Abend gemacht haben!

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VIELFALT LEBEN – VIELFALT FEIERN

15 Jahre COURAGE – 15.000 Lebensgeschichten

Geburtstagsfest In 15 Jahren COURAGE wurden über 15.000 Menschen professionell beraten. Über 15.000 Lebenswege und Lebensgeschichten haben unsere Berater*innen begleitet – niemand wurde mit seinen Fragen, Problemen und Ängsten alleine gelassen.

COURAGE Wien, die erste vom Bundesministerium für Familien & Jugend anerkannte professionelle Beratungsstelle für LGBTIQ Personen, ihre Familien, Angehörigen und Freund*innen, nahm im Jahr 2000 ihren Betrieb auf. 2010 wurden COURAGE Beratungsstellen in Graz und Innsbruck eröffnet; 2015 in Salzburg. Damit erfüllt sich unsere Forderung, professionelle Beratungsstellen bezüglich sexueller Orientierungen und geschlechtlichen Identitäten in ganz Österreich zu gewährleisten, mehr und mehr. Das wollen wir feiern!

COURAGE hatte bereits 2015 ihr 15jähriges Jubiläum. Das geplante Geburtstagsfest mussten wir wegen der Umsetzung der Barrierefreiheit jedoch verschieben. Seit 1.1.2016 sind alle unsere Beratungsstellen barrierefrei und somit für alle Menschen zugänglich und erreichbar! Auch das soll gebührend gefeiert werden.

Nun ist es soweit: COURAGE feiert ihren 15. Geburtstag – und ihren ersten barrierefreien Geburtstag!

All diese Erfolge bewegen uns, Sie/Euch am 10. Dezember 2016, dem internationalen Tag der Menschenrechte, zu einem feierlichen Geburtstagsfest zu uns in die Beratungsstelle COURAGE in Wien – wo im Jahr 2000 die COURAGE Erfolgsgeschichte begonnen hat – einzuladen. Im Zuge dessen wird auch das anlässlich des 15-Jahre-Jubiläums produzierte COURAGE-Video erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden.

WANN: Samstag, 10. Dezember 2016 ab 17 Uhr
WO: Beratungsstelle COURAGE Wien, Windmühlgasse 15/1/7, 1060 Wien.

Eintritt frei! Alle sind herzlich eingeladen!
Um Voranmeldung unter info@courage-beratung.at wird gebeten.

Wir freuen uns auf eine persönliche Begegnung!

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20. November: Trans*Gender Day of Remembrance

COURAGE fordert rechtliche und gesellschaftliche Anerkennung von Trans*Menschen

Symbolfoto TransGender Der internationale Transgender Day of Remembrance erinnert an die vielen Opfer transphober Gewalt und Diskriminierung. Auch in Österreich haben Trans*Menschen tagtäglich mit Transphobie und Diskriminierung zu kämpfen.

Die Lebensrealitäten von Trans*Gender-Personen in Österreich sind auch im 3. Jahrtausend noch immer sehr schwierig und oft von einem hohen Leidensdruck begleitet:

• Viele verdrängen ihre wahre Identität aus Angst vor Ausgrenzung und Diskriminierung.
• Noch immer gibt es massive Vorurteile und Zerrbilder.
• Die Selbstmordversuchsrate ist noch höher als bei gleichgeschlechtlich empfindenden Menschen (hier ist sie siebenmal höher als bei Heterosexuellen).
• In Schule und Ausbildungen ist das Thema weitgehend verdrängt.

Trans*Gender Personen und insbesondere trans*ident empfindende Menschen sind vielfältigen Formen transphober aber auch homophober Gewalt ausgesetzt. In dem sie oft auch von ihrem äußeren Erscheinungsbild die traditionelle Geschlechter-Dichotomie und den damit verbundenen Geschlechtsrollenzuschreibungen für einen noch großen Teil der Öffentlichkeit in Frage stellen, sind sie einem besonderes hohem Gewaltpotential ausgesetzt; insbesondere im Coming-Out-Prozess und vor der Hormontherapie, wo vielfach noch das äußere Erscheinungsbild nicht dem angestrebten Wunschgeschlecht entspricht.

Transphobie ist in unserer Gesellschaft in all ihren Facetten omnipräsent. Transphobe Gewalt hat viele Gesichter:

• verbale Gewalt in Form von Hänseleien, Beleidigungen, Beschimpfungen, Entwertungen etc.;
• psychische Gewalt im Sinne von „nicht normal“, „pervers“, „krankhaft“, „wider die Natur“ etc.;
• offene physische Gewalt: trans*ident empfindende Menschen sind häufig körperlicher Gewalt ausgesetzt, vom Anrempeln bis zum Zusammenschlagen;
• sexuelle Gewalt vor allem durch das Angreifen der primären und sekundären Geschlechtsorgane und dem Zwang zu sexuellen Handlungen im abgelehnten Geschlecht;
• berufliche Gewalt in Form von Chancenlosigkeit bei Bewerbungen und Jobsuche, Diskriminierungen durch KollegInnen, Mobbing aufgrund des Coming-Outs etc.;
• strukturelle Gewalt durch Versicherungs- oder Gesundheitssysteme;
• materielle Gewalt (wie Sachbeschädigung, Diebstahl, Raub, etc.);
• rechtliche Gewalt: vielfach gibt es bei Exekutive und bei Behörden noch Unverständnis und Ablehnung in Form von Entwertungen;
• religiöse und/oder kulturelle Gewalt in Form von „wider die Natur“, massive Pathologisierung, Stigmatisierungen und Ausgrenzungen;
• „mediale Gewalt“ (die Darstellung in den Medien ist keine direkte Form der Gewalt, jedoch eine teilweise absichtlich verzerrte Darstellung von Trans*Identen zur Bedienung eines Stereotyps).

All diese Formen transphober Gewalt sind noch immer vorhanden. Ihnen muss durch eine verstärkte Aufklärungs- und Bildungsarbeit - basierend auf den heutigen humanwissenschaftlichen Kenntnissen - begegnet werden. Dazu müssen bestehende Vorurteile aufgedeckt und mit den Lebensrealitäten trans*ident empfindender Menschen konfrontiert sowie transphobe Gewaltformen sichtbar gemacht werden.

Hintergrund
Der Transgender Day of Remembrance erinnert seit 1999 an jene Menschen, die wegen ihrer Transgeschlechtlichkeit ermordet wurden. Am 28. November 1998 wurde in den USA die Trans*Frau Rita Hester ermordet. Am darauffolgenden Freitag versammelten sich über 250 Menschen, um ihrer Trauer und Wut über den Mord Ausdruck zu verleihen. Diese Mahnwache war der Ausgangspunkt des dann jährlich am 20. November stattfindenden „TDoR- Transgender Day of Remembrance“.

Weiterführende Informationen:

Gruppenangebote Wien:
Gruppenangebote Graz:

Gruppenangebote Salzburg:

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Jetzt für das Jugendprojekt CHECK IT OUT spenden!

Crowdfunding-Kampagne läuft noch bis zum 31.10.2016!

Check it out! Wir sind auf eure Unterstützung angewiesen, um das Projekt finanzieren und umsetzen zu können!

Unser Projekt CHECK IT OUT!, die Workshop-Offensive für Jugendliche, wurde für den Respekt.net Community-Award nominiert! Diese Nominierung hat uns sehr gefreut und bestärkt!

Das Voting ist vorbei! Mehr als 3.000 Votes wurden abgegeben! Leider haben wir es nicht unter die ersten drei geschafft. Die Nominierung als einziges Projekt aus dem LGBTIQ-Bereich freut und ehrt uns aber sehr! Wir möchten uns ganz herzlich bei allen Unterstützer*innen bedanken! Vielen lieben Dank fürs Voten, Teilen und Liken! Außerdem gratulieren wir allen Gewinnerprojekten sehr herzlich und wünschen viel Erfolg bei der weiteren Umsetzung der tollen Projekte!

Unser Ziel ist aber noch nicht erreicht! Bis 31.12.2016 läuft noch unsere Crowdfunding-Kampagne auf Respekt.net.
Auch hier sind wir nach wie vor auf eure Unterstützung angewiesen, um das Projekt finanzieren und umsetzen zu können!

Wir freuen uns sehr, wenn ihr unser Projekt unterstützt! Im Optimalfall wäre das: LIKEN-SPENDEN-TEILEN!!

Hier gehts zu unserer Facebookseite!

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11. Oktober: Internationaler Coming Out Day

COMING OUT – ein lebenslanger Prozess

Flagge Viele Menschen leiden darunter, dass sie ihre sexuellen Wünsche, Vorlieben und Sehnsüchte nicht aussprechen, geschweige denn leben können. Vor allem gleichgeschlechtlich empfindende Menschen und transidente Personen stehen unter einem hohen (psychischen) Druck. Trotz einer immer toleranter werdenden Gesellschaft, wird gleichgeschlechtliche Liebe nach wie vor nicht als gleichberechtigt oder als Selbstverständlichkeit akzeptiert.

Heterosexuell empfindende Menschen müssen sich in der Regel nicht vor/bei ihren Mitmenschen, ihren ArbeitskollegInnen, im FreundInnenkreis als „heterosexuell“ outen, zu ihrer sexuellen Orientierung oder Identität Rede und Antwort stehen, da viele Menschen Heterosexualität als gegeben („normal“, „gottgewollt“, „natürlich“) voraussetzen. Für gleichgeschlechtlich empfindende Menschen und transidente Personen ist es daher umso schwerer, in ihrem Bekannten- und Freund*innenkreis, ihrem sozialen Umfeld über ihre Sexualität, ihre Empfindungen und Gefühle zu sprechen.

Viele gleichgeschlechtlich empfindende Menschen und transidente Personen nehmen zum ersten Mal während ihrer Pubertät bewusst wahr, dass sie „anders“ sind. Das ist der Beginn eines Prozesses, den die meisten Menschen unter der Bezeichnung „Coming out“ kennen. Für viele gleichgeschlechtlich empfindende Menschen und transidente Personen ist der Prozess des Coming-Outs eine wichtige Entwicklung in ihrem Leben. Den Mut zu finden, mit seinen nächsten Mitmenschen, Freund*innen offen darüber zu sprechen, wie man sich selbst definiert, welche Vorlieben man hat und welchen Lebensstil man bevorzugt, ist kein einfaches Unterfangen.

In einer Gesellschaft, in der zwar Nacktheit und Pornographie im Überfluss vorhanden ist, aber Sexualität nach wie vor eines der größten Tabuthemen darstellt, sind eben auch Eltern, Angehörige und der Freund*innenkreis mit solchen Prozessen der identitätsstiftenden Selbstfindung häufig überfordert, können oft nicht damit umgehen, wenn ihre Kinder, ihre Angehörgien, ihre Freund*innen nicht der gesellschaftlich geprägten Norm entsprechen und darunter leiden, dass sie sich „anders“ fühlen. „Kinder und Jugendliche haben oft Angst, von ihren Eltern abgelehnt oder verstoßen zu werden. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Eltern ihren Kindern sagen, dass sie immer zu ihnen stehen werden und sie ihr Sohn bzw. ihre Tochter bleiben.“, rät Mag. Wahala.

Die Beratungsstelle COURAGE bietet sowohl Unterstützung für gleichgeschlechtlich empfindende Menschen und transidente Personen als auch für deren Eltern, Angehörige, Lehrer*innen, Freund*innen, Arbeitskolleg*innen. Jeder Mensch, der sich eingesteht, professionelle Unterstützung in diesem Lebensbereich zu brauchen, wird vom multiprofessionellen Team der Beratungsstelle COURAGE willkommen geheißen. Die Beratungsstelle COURAGE unterstützt und begleitet kostenlos Menschen, die sich ihres „Anderssein“ bewusst sind. Sie bietet konkrete Hilfe für all jene, die sich über ihre Sexualität, ihre sexuelle Orientierung und Identität im Unklaren sind, an sich und ihrer „gesellschaftlichen Normalität“ zweifeln. Die Berater*innen der COURAGE begleiten Menschen auf deren Weg des Coming-out-Prozesses, bei deren Entwicklung eines gesunden Verhältnisses zur eigenen Person, der eigenen Sexualität und Identität. Das ermöglicht den Menschen, sich angstfrei zu entwickeln und sich verstanden, nicht mehr alleine zu fühlen.

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Happy Bi Visibility Day!

Der internationale Tag der Bisexualität wird jährlich am 23. September gefeiert.

Bi-Flagge „Bisexualität verdoppelt die Chancen auf ein Rendezvous am Samstag-Abend“, sagt Woody Allen. Doppelte Lust attestiert ihnen die Sensationspresse. Von doppeltem Frust berichten viele Bisexuelle. Diese halben Wahrheiten ergeben ein zerrissenes Bild.

Zwischen allen Stühlen, Gefühlen und Betten finden sich Frauen und Männer wieder, die beide Geschlechter lieben. Tatsächlich gibt es die unterschiedlichsten Möglichkeiten, so zu leben. Wer für beide Geschlechter gleich empfindet, sieht sich im Spannungsfeld schwer vereinbarer Bedürfnisse. Dabei kann die sexuelle Vielfalt überaus bereichernd wirken. Über Wohl und Weh entscheidet nicht die sexuelle Orientierung, sondern wie man mit ihr lebt. Halbherzige Homosexuelle jedenfalls sind sie ganz und gar nicht. Sie fühlen sich weder als verklemmte Lesben und Homos, noch als zu allem bereite, experimentierfreundige Heteras und Heteros. Das unbekannte Terrain der gleichgeschlechtlichen Liebe löst Ängste aus, nicht nur bei den Partner*innen. Die Ungläubigkeit einer in hetero- und homosexuell geteilten Welt setzt den Bisexuellen mächtig zu. Verwirrung bleibt – wo immer jemand zwischen den Geschlechtern l(i)ebt.

Der Konflikt Bisexualität und gesellschaftliche Normen löst bei einigen Zweifel an der Fähigkeit aus, ihre Geschlechtsrolle zu erfüllen. Zweifellos kann das Etikett „bi“ für viele der erste Schritt ins schwule oder lesbische Leben sein. Das bisexuelle Verhalten aber macht notwendigerweise noch keine bisexuelle Identität aus. Es gibt eine Gruppe von Menschen, die auf beide Geschlechter festgelegt sind. Damit bleibt eine zahlenmäßig nicht erfasste Gruppe, die nicht nur gelegentlich zwischen Mann und Frau wählt. Wer keine dauerhafte Bindung anstrebt, kann durch die größere Auswahl bereichert werden – wenn er seine Neigung akzeptiert und durch Erziehung oder Umfeld nicht in Gewissensqualen getrieben wird. Wer hingegen die Nähe zu einem einzigen Menschen als Beziehungsideal empfindet, findet sich in der Zwickmühle: Das Ideal steht im Widerspruch zu den eigenen Bedürfnissen. Der Stellenwert bisexueller Liebe richtet sich daher nach den Wertvorstellungen der Beteiligten – und die sind ebenso unterschiedlich wie die Menschen.

Im Zeitalter von „Aids“ hat es so manche Medienkampagne nicht verabsäumt, bisexuelle Männer als „Aids-Bringer“ ins Gerede zu bringen. Es bedurfte mühevoller Aufklärungsarbeit, dass auch hier gilt: Nicht die sexuelle Orientierung, sondern die Sexualpraktik, sprich: das Verhalten, ist für Übertragungen verantwortlich. Nicht nur durch die unbegründete Aids-Panik sondern auch durch das fehlende Netz an Unterstützung (z.B. Selbsthilfegruppen) leiden Bisexuelle an derselben sozialen Unterdrückung wie Homosexuelle. Das Dasein als Stiefkind der starren sexuellen Kategorien muss daher zunehmend aufgegeben werden. Bisexuelle wollen ebenfalls nicht mehr länger im Windschatten der Homosexualität stehen.

Ähnlich wie zu Beginn der Frauen-, Schwulen- und Lesbenbewegung bildet sich allmählich ein bisexuelles Selbstverständnis heraus, dass sich im folgenden Motto zusammenfassen lässt: „Wir sind keine Weltenwanderer, sondern wir haben eine eigene!“ (TF)

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