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Happy Bi Visibility Day!

Der internationale Tag der Bisexualität wird jährlich am 23. September gefeiert.

Bi-Flagge „Bisexualität verdoppelt die Chancen auf ein Rendezvous am Samstag-Abend“, sagt Woody Allen. Doppelte Lust attestiert ihnen die Sensationspresse. Von doppeltem Frust berichten viele Bisexuelle. Diese halben Wahrheiten ergeben ein zerrissenes Bild.

Zwischen allen Stühlen, Gefühlen und Betten finden sich Frauen und Männer wieder, die beide Geschlechter lieben. Tatsächlich gibt es die unterschiedlichsten Möglichkeiten, so zu leben. Wer für beide Geschlechter gleich empfindet, sieht sich im Spannungsfeld schwer vereinbarer Bedürfnisse. Dabei kann die sexuelle Vielfalt überaus bereichernd wirken. Über Wohl und Weh entscheidet nicht die sexuelle Orientierung, sondern wie man mit ihr lebt. Halbherzige Homosexuelle jedenfalls sind sie ganz und gar nicht. Sie fühlen sich weder als verklemmte Lesben und Homos, noch als zu allem bereite, experimentierfreundige Heteras und Heteros. Das unbekannte Terrain der gleichgeschlechtlichen Liebe löst Ängste aus, nicht nur bei den Partner*innen. Die Ungläubigkeit einer in hetero- und homosexuell geteilten Welt setzt den Bisexuellen mächtig zu. Verwirrung bleibt – wo immer jemand zwischen den Geschlechtern l(i)ebt.

Der Konflikt Bisexualität und gesellschaftliche Normen löst bei einigen Zweifel an der Fähigkeit aus, ihre Geschlechtsrolle zu erfüllen. Zweifellos kann das Etikett „bi“ für viele der erste Schritt ins schwule oder lesbische Leben sein. Das bisexuelle Verhalten aber macht notwendigerweise noch keine bisexuelle Identität aus. Es gibt eine Gruppe von Menschen, die auf beide Geschlechter festgelegt sind. Damit bleibt eine zahlenmäßig nicht erfasste Gruppe, die nicht nur gelegentlich zwischen Mann und Frau wählt. Wer keine dauerhafte Bindung anstrebt, kann durch die größere Auswahl bereichert werden – wenn er seine Neigung akzeptiert und durch Erziehung oder Umfeld nicht in Gewissensqualen getrieben wird. Wer hingegen die Nähe zu einem einzigen Menschen als Beziehungsideal empfindet, findet sich in der Zwickmühle: Das Ideal steht im Widerspruch zu den eigenen Bedürfnissen. Der Stellenwert bisexueller Liebe richtet sich daher nach den Wertvorstellungen der Beteiligten – und die sind ebenso unterschiedlich wie die Menschen.

Im Zeitalter von „Aids“ hat es so manche Medienkampagne nicht verabsäumt, bisexuelle Männer als „Aids-Bringer“ ins Gerede zu bringen. Es bedurfte mühevoller Aufklärungsarbeit, dass auch hier gilt: Nicht die sexuelle Orientierung, sondern die Sexualpraktik, sprich: das Verhalten, ist für Übertragungen verantwortlich. Nicht nur durch die unbegründete Aids-Panik sondern auch durch das fehlende Netz an Unterstützung (z.B. Selbsthilfegruppen) leiden Bisexuelle an derselben sozialen Unterdrückung wie Homosexuelle. Das Dasein als Stiefkind der starren sexuellen Kategorien muss daher zunehmend aufgegeben werden. Bisexuelle wollen ebenfalls nicht mehr länger im Windschatten der Homosexualität stehen.

Ähnlich wie zu Beginn der Frauen-, Schwulen- und Lesbenbewegung bildet sich allmählich ein bisexuelles Selbstverständnis heraus, dass sich im folgenden Motto zusammenfassen lässt: „Wir sind keine Weltenwanderer, sondern wir haben eine eigene!“ (TF)

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Bundeskanzler Mag. Christian Kern unterstützt die COURAGE!

Bundeskanzler Mag. Christian Kern Wir begrüßen den Bundeskanzler der Republik Österreich, Herrn Mag. Christian Kern, im COURAGE-Unterstützungskomitee!

Wir sind wieder zurück aus der Sommerpause und starten gleich mit sehr erfreulichen Neuigkeiten in den Herbst:

Wir begrüßen den Bundeskanzler der Republik Österreich, Herrn Mag. Christian Kern, im COURAGE-Unterstützungskomitee:

„Vielfalt, Offenheit und Toleranz – das ist das Leben im 21. Jahrhundert. Diskriminierung darf in unserer Gesellschaft keinen Platz mehr haben. Am stärksten ist unsere Gesellschaft, wenn alle gleich an Chancen und Rechten sind. Dazu gehört, dass alle leben und lieben können, wie sie wollen.“
- Mag. Christian Kern

Für viele Menschen ist Homosexualität noch immer ein tabuisiertes, mit Vorurteilen behaftetes und Angst besetztes Thema. COURAGE versteht daher seine Aufgaben neben der professionellen Beratungstätigkeit vor allem auch in der Aufklärungs- und Bildungsarbeit in Bezug auf gleichgeschlechtliche Lebensweisen sowie den Hintergründen der vielfältigen Formen von antihomosexueller Gewalt.

Um die Gleichwertigkeit und somit die Gleichstellung von homo- und heterosexuellen Lebensweisen und Lebensentwürfen zu fördern, ist es wichtig, dass auch anerkannte Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft, Kunst & Kultur sowie religiösen Glaubensgemeinschaften die Anliegen und Ziele von COURAGE unterstützen und mittragen. Um dies zu ermöglichen, gründete COURAGE im Jahr 2002 ein Unterstützungskomitee.

Wir freuen uns sehr, dass mittlerweile fast 80 Unterstützer*innen unserer Einladung gefolgt sind und sich für die Normalisierung gleichgeschlechtlicher und trangender Lebensweisen aussprechen und damit ein deutliches Zeichen setzen.

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Liebe in Zeiten von Neosexualitäten

Lockere Beziehungen, Cybersex, Fetischisierung und Love-Tags als Ausdruck begehrter Lebensentwürfe?

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Als anthropologische Konstante zählt die Sexualität in unserer Gesellschaft zu den elementaren Komponenten des sozialen Lebens. Sigusch (2005) beschreibt 1996 in den Sexualwissenschaften erstmals die Begriffe „Neosexuelle Revolution“ und „Neosexualitäten“, womit er aktuelle gesellschaftsrelevante Gegebenheiten westlicher Kulturen im Anschluss an die Sexuelle Revolution der 1960er-Jahre beschreibt.

Die heutige Gesellschaft der Neosexualitäten verortet sich inmitten eines weitmaschig bunten Geflechtes pluralisierter Sexual-, Liebes- und Lebensentwürfe, enger und lockerer zwischenmenschlicher Beziehungen, Geschlechtervariationen, sexueller Vorlieben und Neigungen, Cybersex sowie Pornografie. Gleichermaßen sind darin diskursfähige Aspekte der Neosexualitäten, die vorwiegend negativ erachtet werden, etwa sexuell übertragbare Krankheiten, sexualisierte Gewalt in ihren diversen Ausprägungen, beispielsweise sexuelle Übergriffe oder Missbrauch, sowie die neue mediale Landschaft hinsichtlich Sexting, Grooming, Cybermobbing und Cyberstalking inkludiert...

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Linz will COURAGE!

Der Linzer Gemeinderat will eine Zweigstelle von COURAGE in Linz haben.

COURAGE Bundesländer Die HOSI Linz gab am Freitag bekannt: "Nun ist es offiziell: Der Linzer Gemeinderat will eine Zweigstelle von COURAGE in Linz haben."

Die HOSI Linz gab am Freitag auf ihrer Homepage bekannt, dass Grüne, Neos und KPÖ mit ihrem Resolutionsantrag zur Einrichtung einer Zweigstelle von COURAGE die Sympathie und Unterstützung der Sozialdemokratie fanden. Die mehrheitlich beschlossene Resolution richtet sich ans Familienministerium, während die für einen Beratungs- und Therapiebetrieb nötigen Räumlichkeiten von der Stadt Linz zur Verfügung gestellt werden sollten.

„Wir freuen uns über den erklärten politischen Willen, den Vorbehalten und, ja, auch dem Hass, der Homo- und Transsexuellen immer noch entgegengebracht wird, mit einer professionellen Einrichtung in Linz entgegenzutreten. Wir von der HOSI Linz und unser Beratungsteam, wir arbeiten mit Betroffenenkompetenz, wir machen Peer-Beratung, und wir wünschen uns für ein abgerundetes Beratungsangebot die Kooperation mit COURAGE. In Wien, Graz, Innsbruck und Salzburg funktionieren die Gespanne aus Peer- und Profi-Beratung recht gut, und schon längst pflegen wir enge freundschaftliche Kontakte mit Johannes Wahala und seinem Team. Und unsere Räumlichkeiten sind für anspruchsvolle Arbeit, die wir ja auch leisten, kaum geeignet“, erklärt Stefan Thuma, Vereinssprecher der HOSI Linz.

„Die in Linz ansässigen Beratungseinrichtungen sind auf Trans- und Homosexualität leider nicht spezialisiert. Im Gegenteil, wir bekommen von ihnen Klientinnen und Klienten geschickt“, weiß Vereinssprecher Thuma.

Bis 2015 war das Beratungsangebot der COURAGE Wien, Graz und Innsbruck beschränkt. Seit Herbst 2015 ist die COURAGE auch in Salzburg vertreten und in Zukunft womöglich auch in Linz. „Aufgrund des Fehlens von spezifischen Beratungseinrichtungen in den Schwerpunktbereichen Sexualitäten/Beziehungen, gleichgeschlechtliche Lebensweisen, Trans*Gender/Trans*Identitäten, Inter*Sex, Regenbogenfamilien sowie Gewalt und sexuelle Übergriffe, müssen viele Menschen in den anderen Bundesländern oft lange Anfahrtszeiten in Kauf nehmen oder ganz auf Beratung verzichten.“, erläutert Mag. Wahala die Beweggründe, weitere COURAGE-Stellen zu eröffnen und zeigt sich sehr erfreut über den Wunsch bzw. die Forderung des Linzer Gemeinderates nach einer COURAGE-Beratungsstelle in Linz.

"Ziel muss es sein, ein bundesweit flächendeckendes Angebot für alle Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans*Gender- und Inter*Sex-Personen und ihre Angehörigen zu ermöglichen."

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In Gedanken bei den Opfern von Orlando und deren Angehörigen!

Symbolfoto Trauer Nicht nur zuletzt aufgrund diesen Anschlages auf die Vielfalt menschlichen Lebens und Liebens, bedarf es weiterhin und noch intensiverer Bemühungen für eine globale Zusammenarbeit und ein beherztes Engagement zum Schutz der Menschenrechte. Die Menschheit ist und bleibt vielfältig, bunt und kreativ.

Dieser Angriff soll uns eine Mahnung sein, Kategorisierungen und Ideologien zurückzustellen und uns auf das Verbindende zu konzentrieren: die Liebe zum Menschen und zum Leben! Lasst uns einander mit Respekt vor der Vielfalt menschlichen Seins begegnen.

#orlando

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TRANS*GENDER-Fortbildungscurriculum

Neuer Lehrgang 2017

Trans-Lehrgang Die Sexualakademie der Österreichischen Gesellschaft für Sexualwissenschaften (ÖGS) veranstaltet in Kooperation mit den Beratungsstellen COURAGE und dem Österreichischen Bundesverband für Psychotherapie (ÖBVP) ein Fortbildungscurriculum TRANS*GENDER.

Zielgruppen dieser Fortbildung sind: Psychotherapeut*innen, Psycholog*innen, Psychiater*innen, Ärzt*innen, Sozialarbeiter*innen, Berater*innen.

Ziel ist ein adäquater, wissenschaftlich fundierter und ein differenzierender Umgang mit dem Thema Trans*Gender, vor allem mit Trans*Identitäten / Gender-Dysphorie sowie die Befähigung zur Begleitung genderdysphorisch empfindender Menschen im multiprofessionellen Gender*Team

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IDAHOT, der internationale Tag gegen Homo- und Trans*phobie am 17.Mai!

„Es ist einiges geschafft, doch es liegt noch viel Arbeit vor uns!“

Rainbow Flag

Am 17. Mai 1990 strich die Weltgesundheitsorganisation Homosexualität von ihrer Liste der psychischen Krankheiten. „Jedoch auch 26 Jahre später, sind Homo- und Trans*phobie noch traurige Realität im Alltag vieler Menschen, die in ihren Lebensentwürfen nicht den traditionellen Vorstellungen von Geschlecht und/oder sexueller Orientierung entsprechen“, so Johannes Wahala, Leiter der Beratungsstellen COURAGE.

Viele Vorurteile und Diskriminierungen halten sich hartnäckig: Oft im alltäglichen Zusammenleben, noch öfter in den Köpfen der Mitmenschen. Als offene physische und/oder psychische Gewalt, zum Teil subtil verpackt als „Witze“, oder institutionalisiert in Gesetzen.

War Homosexualität im Mittelalter noch „Sünde“ oder „wider der Natur“, so glauben heute noch immer viele Menschen, Homosexualität sei eine psychische Störung/Krankheit oder gar pervers und daher heilbar, wenn die derart „Betroffenen“ nur wollten. Auch vor dem Gesetz werden nach wie vor Unterschiede gemacht: So steht z.B. bei der Heirat nicht die Liebe und Verbundenheit von Menschen im Vordergrund, sondern die Frage, ob es sich um eine gleichgeschlechtliche oder gegengeschlechtliche Beziehung handelt, entscheidet, ob das Paar eine „Ehe“ oder eine eingetragene PartnerInnenschaft eingehen darf – mitsamt der 33 rechtlichen Unterschiede als Konsequenz.

Ebenso stoßen Menschen, deren Geschlechts*Empfinden nicht mit ihrem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht übereinstimmt, in unserer Gesellschaft häufig auf Unverständnis, Ablehnung und Hürden, institutionelle wie auch zwischenmenschliche, die es ihnen erschweren, so leben zu können, wie es ihrer persönlich empfundenen Körperwahrnehmung und ihrer individuellen Gender*Identität entspricht.

Dabei gibt sich die Gesellschaft offen und tolerant. Doch der Unterschied zwischen Toleranz und Akzeptanz steckt im Detail: Während die lediglich Tolerierten niemals als gleichwertige Menschen angesehen werden, sind die Akzeptierten Teil der Gesellschaft und gar nicht mehr aus dieser wegzudenken.

„Zu erkennen, dass menschliches Leben vielfältig, facettenreich – und jeder einzelne Mensch für sich wertvoll ist – sehe ich als Grundlage für eine offene Gesellschaft, in der wir ohne Angst verschieden sein können“, gibt sich Wahala überzeugt. „Es ist einiges geschafft, doch es liegt noch viel Arbeit vor uns! – Nicht nur am Internationalen Tag gegen Homo- und Trans*phobie“.

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Lebenswirklichkeiten von lesbischen, schwulen, bisexuellen und trans*- Jugendlichen in Österreich

Podiumsdiskussion am 10.05.2016

Podiumsdiskussion am 10.05.2016 Grüne fordern präventive Gesundheitsarbeit und Stärkung der psychischen Gesundheit von LGBTIQ*-Jugendlichen.

Am 10. Mai 2016 fand im Palais Epstein die Präsentation der Coming Out-Studie des deutschen Jugendinstituts mit anschließender Podiumsdiskussion zu Lebenswirklichkeiten von LGBTIQ*-Jugendlichen in Österreich statt.

„Die Diskussion zeigte eindeutig auf, dass es dringend notwendig ist, sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität im Bildungsbereich und in der Jugendarbeit und Jugendforschung zu thematisieren. LGBTIQ*-Jugendliche sind unsichtbar und leiden darunter. Der Prozess der Pubertät ist schon anstrengend genug und sich auch noch dauernd erklären zu müssen und Ablehnung innerhalb der Familie, des FreundInnenkreises und der Schule zu erfahren, ist sehr schmerzhaft“, berichtet Ewa Dziedzic, Bundesrätin und Grüne LGBTI-Sprecherin.

LGBTIQ* Jugendliche stehen vor den gleichen Aufgaben im Prozess des Erwachsenwerdens wie alle Jugendlichen. Als spezielle Herausforderung kommt allerdings noch dem Coming-out Prozess als Lesbe, Schwuler, Trans* oder die Entdeckung der eigenen Inter*geschlechtlichkeit hinzu. Junge LGBTIQ* Personen werden häufiger Opfer verbaler und körperlicher Aggression in der Schule und nur wenige können sich auf die Unterstützung ihrer Familie und Freund_innen verlassen. Viele Expert*innen, die mit jungen Menschen arbeiten, haben nur geringe, bis gar keine Kenntnisse über die Situation junger LGBTIQ* Personen und die Risikofaktoren, denen sie ausgesetzt sind, wenn sie sich „outen“. Besonders schwierig ist die Situation im ländlichen Raum.

Wie ist der Status Quo in Österreich, welche Strategien, Instrumente und Maßnahmen brauchen wir, um Vorurteile und Diskriminierungen abzubauen und LGBTIQ* Jugendliche auch in der Jugendarbeit, Politik und Bildungsarbeit mitzudenken und sie in ihren Lebensrealitäten abzuholen?

Am Podium diskutierten dazu:

  • Claudia Krell, Jugend-und Geschlechterforscherin, DJI München
  • Johannes Wahala, Beratungsstelle Courage Wien, Graz, Salzburg, Innsbruck
  • Nin Langer, Vorstandsmitglied queerconnexion, Schulprojekt der Hosi Wien
  • Lian Brugger, queer-feministische Initiativen & Kollektive, arbeitsmarktpolitisches Empowermentprojekt für junge Menschen
  • Ewa Dziedzic, Bundesrätin und Grüne Sprecherin für LGBTI Angelegenheiten

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Walk4IDAHOT unter dem Motto "Escape Queerphobia"

Salzburg am 21. Mai 2016

Walk4IDAHOT Am Samstag, dem 21. Mai 2016 geht der walk4IDAHOT in Salzburg bereits in die 4. Runde!

Veranstaltet wird die Demo wiederum von Bernhard Damoser (HOSI Salzburg), den Grünen andersrum, der ÖH Salzburg und der SOHO Salzburg.

Treffpunkt ist um 16 Uhr am Bahnhofsvorplatz, wo die Kundgebung unter dem Motto "Escape Queerphobia" eröffnet wird.

Hier geht’s zur Veranstaltung auf Facebook.

Aufgrund der aktuellen Flüchtlingssituation wird dieses Jahr auf die Situation von schwulen, lesbischen, bisexuellen, transidenten und intersexuellen Menschen hingewiesen, die in ihren Heimatländern verfolgt werden und diese verlassen mussten. Auch im vermeintlich sicheren Europa sind diese Personen nach ihrer Flucht oft mehrfachen Diskriminierungen bzw. Gewalt und Verfolgung ausgesetzt.

Die Route führt über die Arbeiterkammer zum Platzl/Linzergasse, retour zum Schloss Mirabell und über die Franz-Josef-Straße schließlich zur Glockengasse, wo die Abschlusskundgebung stattfinden wird.
Begleitet wird die Kundgebung wieder durch einen Soundwagen mit DJ ChrisAvid und tollen Drag Queens.

Ab ca. 18:30 findet im 3Stein die After-Party statt und alle teilnehmenden Menschen sind herzlich eingeladen, gemeinsam den IDAHOT zu feiern.

Die Veranstalter*innen freuen sich wieder auf zahlreiche Teilnehmer*innen, eine bunte und friedliche DEMO und bleiben ihrem Slogan treu: „Weil es wurst ist, ob DU schwul, lesbisch, hetero, bi, trans*, inter* oder sonst was bist. Weil du MENSCH bist!“

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Lebenswirklichkeiten von lesbischen, schwulen, bisexuellen und trans*- Jugendlichen in Österreich

Podiumsdiskussion

Symbolfoto 10. Mai, 18:00-20:00, Palais Epstein, Dr. Karl-Renner-Ring 3, 1010 Wien

LGBTIQ* Jugendliche stehen vor den gleichen Aufgaben im Prozess des Erwachsenwerdens wie alle Jugendlichen. Als spezielle Herausforderung kommt allerdings noch dem Coming-out Prozess als Lesbe, Schwuler, Trans* oder die Entdeckung der eigenen Inter*geschlechtlichkeit hinzu. Junge LGBTIQ* Personen werden häufiger Opfer verbaler und körperlicher Aggression in der Schule und nur wenige können sich auf die Unterstützung ihrer Familie und Freund_innen verlassen. Viele Expert_innen, die mit jungen Menschen arbeiten, haben nur geringe, bis gar keine Kenntnisse über die Situation junger LGBTIQ* Personen und die Risikofaktoren, denen sie ausgesetzt sind, wenn sie sich „outen“. Besonders schwierig ist die Situation im ländlichen Raum.

Wie ist der Status Quo in Österreich, welche Strategien, Instrumente und Maßnahmen brauchen wir, um Vorurteile und Diskriminierungen abzubauen und LGBTIQ* Jugendliche auch in der Jugendarbeit, Politik und Bildungsarbeit mitzudenken und sie in ihren Lebensrealitäten abzuholen?

Am Podium diskutieren dazu:

  • Claudia Krell, Jugend-und Geschlechterforscherin, DJI München
  • Johannes Wahala, Beratungsstelle Courage Wien, Graz, Salzburg, Innsbruck
  • Nin Langer, Vorstandsmitglied queerconnexion, Schulprojekt der Hosi Wien
  • Lian Brugger, queer-feministische Initiativen & Kollektive, arbeitsmarktpolitisches Empowermentprojekt für junge Menschen
  • Ewa Dziedzic, Bundesrätin und Grüne Sprecherin für LGBTI Angelegenheiten

Moderation: Meri Disoski

Achtung: Einladung gilt in Verbindung mit einem amtlichen Lichtbildausweis als Zutrittsberechtigung für das Palais Epstei.

Rückfragen & Kontakt:
Grüner Klub im Parlament, 01 40110-6697, presse@gruene.at

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