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Herzlich willkommen!
 

15 Jahre Courage
– 15.000 Lebensgeschichten!


In Memoriam Bundesministerin Dr.in SABINE OBERHAUSER

1963 – 2017

Sabine Oberhauser Tief betroffen über den Tod von Bundesministerin Dr.in Sabine Oberhauser bedankt sich das Team der Beratungsstellen COURAGE für Ihre unermüdlich couragierte Unterstützung.

Die Mitarbeiter*innen der Beratungsstellen COURAGE in Wien, Graz, Salzburg und Innsbruck sind überaus betroffen und traurig, dass unsere Frauen- und Gesundheitsministerin Dr.in Sabine Oberhauser ihren unerschrockenen Kampf gegen den Krebs verloren hat. Wir sind dankbar, dass wir Sabine Oberhauser begegnen und erleben durften. Wir haben sie als eine Frau mit viel Kraft, Energie und Leidenschaft für eine humane Politik erlebt. Eine Frau, die sich für Frauenrechte, Menschenrechte sowie die Vielfalt von L(i)ebensformen und LGBTIQ-Rechten vorbildhaft eingesetzt hat.

Unser Mitgefühl und unsere ganze Anteilnahme sind in den schweren Stunden des Verlustes und der Trauer bei ihrer Familie.

Mit Sabine Oberhauser verlieren wir eine humanistische und weltoffene Politikerin und eine ehrliche Verbündete im couragierten Engagement für den Respekt vor der Vielfalt der sexuellen Orientierungen, geschlechtlichen Identitäten sowie der Vielfalt menschlicher Lebensweisen, Partner*innenschaften und Familienformen!

Danke Sabine! Wir sind unglaublich betroffen über Dein frühes Von-uns-Gehen. Wir trauen ehrlichen Herzens um Dich und wir vermissen Dich jetzt schon!

Mag. Johannes Wahala
Leiter der Beratungsstellen COURAGE Wien, Graz, Salzburg und Innsbruck

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Neue Möglichkeiten und Grenzen der geschlechtsangleichenden Operationen

Informationsveranstaltung im Rahmen des Fortbildungscurriculums TRANS*GENDER

Symbolfoto TransGender

In der plastischen und ästhetischen Chirurgie gibt es in Bezug auf die geschlechtsangleichenden Operationen bei transident empfindenden Menschen neue Entwicklungen, die das Leben dieser Menschen im Wunschgeschlecht deutlich erleichtern und Ihnen mehr Lebensqualität, so z.B. im Körperwahrnehmungserleben, im Gefühlserleben, in Partnerschaft und Sexualität etc., geben.

Ziel der Informationsveranstaltung ist es, einen Einblick in die neuen Methoden bei geschlechtsangleichenden Operationen zu bekommen. Dr. Jürgen Schaff ist ein renommierter Experte auf dem Gebiet der plastischen und ästhetischen Chirurgie, der jahrzehntelange Erfahrungen mit geschlechtsangleichenden Operationen bei transident empfindenden Menschen - sowohl Frau zu Mann als auch Mann zu Frau - hat.

Zielgruppen dieser Veranstaltung sind Expert*innen, transident empfindende Menschen und deren Angehörige sowie alle Interessierte.

Referent: Dr. Jürgen SCHAFF, München
Arzt, Allgemeiner Chirurg, Plastischer und Ästhetischer Chirurg

Moderation: DSAin Elisabeth VLASICH und Mag. Johannes WAHALA

Termin: Samstag, 18. März 2017, 10.00-18.30 Uhr (8 Arbeitseinheiten)

Ort: ega-Zentrum, 1060 Wien, Windmühlgasse 26

Zeiten:
10.00 - 13.30 Uhr
13.30 - 15.00 Uhr (Mittagspause)
15.00 - 18.30 Uhr

Kosten:
Regulär - EUR 100,00 (Cis); EUR 50,00 (Trans*)
Studierend/Arbeitslos - EUR 50,00 (Cis); EUR 25,00 (Trans*)

Anmeldungen per Anmeldeformular bis 13. März 2017

Diese Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen ÖGS Sexualakademie, ÖBVP und den Beratungsstellen COURAGE.


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Fest zum 15jährigen Jubiläum Verein COURAGE

...ein großes Dankeschön an alle Beteiligten!

(v.l.n.r.) Mag. Johannes Wahala, Godwin Schuster, Markus Rumelhart, Jennifer Kickert

Anlässlich unseres 15-jährigen Bestehens öffnete die Beratungsstelle COURAGE Wien am 10. Dezember 2016, dem internationalen Tag der Menschenrechte, ab 17.00 Uhr ihre Tore für Klient*innen, Kolleg*innen, die LGBTIQ-Community und Interessierte!

Mag. Johannes Wahala, Leiter der Beratungsstellen, präsentierte die Entwicklung und die Notwendigkeit von COURAGE: In 15 Jahren wurden über 15.000 Menschen psychosozial und rechtlich begleitet! Im Anschluss wurde das Jubiläums-Video „15 Jahre COURAGE“ erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

Als Festredner*innen durften wir Jennifer Kickert von den GRÜNEN Wien, sowie Godwin Schuster und Markus Rummelhart von der SPÖ Wien begrüßen. Mag.a Ulrike Lunacek (Die GRÜNEN) übermittelte eine äußerst inspierierende Videobotschaft.

Ein Buffet mit zahlreichen Köstlichkeiten – gesponsert von Tommi Hirsch Catering und dem Team der COURAGE – stand für die Gäst*innen bereit.

Die Fotos wurden von der talentierten Fotografin Marlene Fröhlich (Lux&Lumen Photography) gemacht.

Wir möchten uns bei all unseren Gäst*innen ganz herzlich dafür bedanken, dass sie mit uns dieses Jubiläum gefeiert und unser Fest zu einem besonders schönen Abend gemacht haben!

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HO HO HO - Born naked, the rest ist DRAG! Happy Holidays!

COURAGE macht Winterpause vom 23.12.2016 bis 08.01.2017

HO HO HO

Die Beratungsstellen COURAGE verabschieden sich in eine kleine Winterpause. Unsere Beratungsstellen in Wien, Graz, Salzburg und Innsbruck stehen Ihnen ab 9. Januar 2017 zu den gewohnten Öffnungszeiten wieder zu Verfügung.

In Krisensituationen wenden Sie sich bitte in Wien an das Kriseninterventionszentrum unter 01/406 95 95 oder an den Sozialpsychiatrischen Notdienst unter 01/31 330.

Österreichweit können sich Kinder & Jugendliche an Rat auf Draht unter 147, Erwachsene an die Telefonseelsorge unter 142 wenden

Das Team der Beratungsstellen COURAGE wünscht Ihnen mit diesem Sujet von Pabuku erholsame Feiertage und einen guten Rutsch ins Jahr 2017.

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VIELFALT LEBEN – VIELFALT FEIERN

15 Jahre COURAGE – 15.000 Lebensgeschichten

Geburtstagsfest In 15 Jahren COURAGE wurden über 15.000 Menschen professionell beraten. Über 15.000 Lebenswege und Lebensgeschichten haben unsere Berater*innen begleitet – niemand wurde mit seinen Fragen, Problemen und Ängsten alleine gelassen.

COURAGE Wien, die erste vom Bundesministerium für Familien & Jugend anerkannte professionelle Beratungsstelle für LGBTIQ Personen, ihre Familien, Angehörigen und Freund*innen, nahm im Jahr 2000 ihren Betrieb auf. 2010 wurden COURAGE Beratungsstellen in Graz und Innsbruck eröffnet; 2015 in Salzburg. Damit erfüllt sich unsere Forderung, professionelle Beratungsstellen bezüglich sexueller Orientierungen und geschlechtlichen Identitäten in ganz Österreich zu gewährleisten, mehr und mehr. Das wollen wir feiern!

COURAGE hatte bereits 2015 ihr 15jähriges Jubiläum. Das geplante Geburtstagsfest mussten wir wegen der Umsetzung der Barrierefreiheit jedoch verschieben. Seit 1.1.2016 sind alle unsere Beratungsstellen barrierefrei und somit für alle Menschen zugänglich und erreichbar! Auch das soll gebührend gefeiert werden.

Nun ist es soweit: COURAGE feiert ihren 15. Geburtstag – und ihren ersten barrierefreien Geburtstag!

All diese Erfolge bewegen uns, Sie/Euch am 10. Dezember 2016, dem internationalen Tag der Menschenrechte, zu einem feierlichen Geburtstagsfest zu uns in die Beratungsstelle COURAGE in Wien – wo im Jahr 2000 die COURAGE Erfolgsgeschichte begonnen hat – einzuladen. Im Zuge dessen wird auch das anlässlich des 15-Jahre-Jubiläums produzierte COURAGE-Video erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden.

WANN: Samstag, 10. Dezember 2016 ab 17 Uhr
WO: Beratungsstelle COURAGE Wien, Windmühlgasse 15/1/7, 1060 Wien.

Eintritt frei! Alle sind herzlich eingeladen!
Um Voranmeldung unter info@courage-beratung.at wird gebeten.

Wir freuen uns auf eine persönliche Begegnung!

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20. November: Trans*Gender Day of Remembrance

COURAGE fordert rechtliche und gesellschaftliche Anerkennung von Trans*Menschen

Symbolfoto TransGender Der internationale Transgender Day of Remembrance erinnert an die vielen Opfer transphober Gewalt und Diskriminierung. Auch in Österreich haben Trans*Menschen tagtäglich mit Transphobie und Diskriminierung zu kämpfen.

Die Lebensrealitäten von Trans*Gender-Personen in Österreich sind auch im 3. Jahrtausend noch immer sehr schwierig und oft von einem hohen Leidensdruck begleitet:

• Viele verdrängen ihre wahre Identität aus Angst vor Ausgrenzung und Diskriminierung.
• Noch immer gibt es massive Vorurteile und Zerrbilder.
• Die Selbstmordversuchsrate ist noch höher als bei gleichgeschlechtlich empfindenden Menschen (hier ist sie siebenmal höher als bei Heterosexuellen).
• In Schule und Ausbildungen ist das Thema weitgehend verdrängt.

Trans*Gender Personen und insbesondere trans*ident empfindende Menschen sind vielfältigen Formen transphober aber auch homophober Gewalt ausgesetzt. In dem sie oft auch von ihrem äußeren Erscheinungsbild die traditionelle Geschlechter-Dichotomie und den damit verbundenen Geschlechtsrollenzuschreibungen für einen noch großen Teil der Öffentlichkeit in Frage stellen, sind sie einem besonderes hohem Gewaltpotential ausgesetzt; insbesondere im Coming-Out-Prozess und vor der Hormontherapie, wo vielfach noch das äußere Erscheinungsbild nicht dem angestrebten Wunschgeschlecht entspricht.

Transphobie ist in unserer Gesellschaft in all ihren Facetten omnipräsent. Transphobe Gewalt hat viele Gesichter:

• verbale Gewalt in Form von Hänseleien, Beleidigungen, Beschimpfungen, Entwertungen etc.;
• psychische Gewalt im Sinne von „nicht normal“, „pervers“, „krankhaft“, „wider die Natur“ etc.;
• offene physische Gewalt: trans*ident empfindende Menschen sind häufig körperlicher Gewalt ausgesetzt, vom Anrempeln bis zum Zusammenschlagen;
• sexuelle Gewalt vor allem durch das Angreifen der primären und sekundären Geschlechtsorgane und dem Zwang zu sexuellen Handlungen im abgelehnten Geschlecht;
• berufliche Gewalt in Form von Chancenlosigkeit bei Bewerbungen und Jobsuche, Diskriminierungen durch KollegInnen, Mobbing aufgrund des Coming-Outs etc.;
• strukturelle Gewalt durch Versicherungs- oder Gesundheitssysteme;
• materielle Gewalt (wie Sachbeschädigung, Diebstahl, Raub, etc.);
• rechtliche Gewalt: vielfach gibt es bei Exekutive und bei Behörden noch Unverständnis und Ablehnung in Form von Entwertungen;
• religiöse und/oder kulturelle Gewalt in Form von „wider die Natur“, massive Pathologisierung, Stigmatisierungen und Ausgrenzungen;
• „mediale Gewalt“ (die Darstellung in den Medien ist keine direkte Form der Gewalt, jedoch eine teilweise absichtlich verzerrte Darstellung von Trans*Identen zur Bedienung eines Stereotyps).

All diese Formen transphober Gewalt sind noch immer vorhanden. Ihnen muss durch eine verstärkte Aufklärungs- und Bildungsarbeit - basierend auf den heutigen humanwissenschaftlichen Kenntnissen - begegnet werden. Dazu müssen bestehende Vorurteile aufgedeckt und mit den Lebensrealitäten trans*ident empfindender Menschen konfrontiert sowie transphobe Gewaltformen sichtbar gemacht werden.

Hintergrund
Der Transgender Day of Remembrance erinnert seit 1999 an jene Menschen, die wegen ihrer Transgeschlechtlichkeit ermordet wurden. Am 28. November 1998 wurde in den USA die Trans*Frau Rita Hester ermordet. Am darauffolgenden Freitag versammelten sich über 250 Menschen, um ihrer Trauer und Wut über den Mord Ausdruck zu verleihen. Diese Mahnwache war der Ausgangspunkt des dann jährlich am 20. November stattfindenden „TDoR- Transgender Day of Remembrance“.

Weiterführende Informationen:

Gruppenangebote Wien:
Gruppenangebote Graz:

Gruppenangebote Salzburg:

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Jetzt für das Jugendprojekt CHECK IT OUT spenden!

Crowdfunding-Kampagne läuft noch bis zum 31.10.2016!

Check it out! Wir sind auf eure Unterstützung angewiesen, um das Projekt finanzieren und umsetzen zu können!

Unser Projekt CHECK IT OUT!, die Workshop-Offensive für Jugendliche, wurde für den Respekt.net Community-Award nominiert! Diese Nominierung hat uns sehr gefreut und bestärkt!

Das Voting ist vorbei! Mehr als 3.000 Votes wurden abgegeben! Leider haben wir es nicht unter die ersten drei geschafft. Die Nominierung als einziges Projekt aus dem LGBTIQ-Bereich freut und ehrt uns aber sehr! Wir möchten uns ganz herzlich bei allen Unterstützer*innen bedanken! Vielen lieben Dank fürs Voten, Teilen und Liken! Außerdem gratulieren wir allen Gewinnerprojekten sehr herzlich und wünschen viel Erfolg bei der weiteren Umsetzung der tollen Projekte!

Unser Ziel ist aber noch nicht erreicht! Bis 31.12.2016 läuft noch unsere Crowdfunding-Kampagne auf Respekt.net.
Auch hier sind wir nach wie vor auf eure Unterstützung angewiesen, um das Projekt finanzieren und umsetzen zu können!

Wir freuen uns sehr, wenn ihr unser Projekt unterstützt! Im Optimalfall wäre das: LIKEN-SPENDEN-TEILEN!!

Hier gehts zu unserer Facebookseite!

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11. Oktober: Internationaler Coming Out Day

COMING OUT – ein lebenslanger Prozess

Flagge Viele Menschen leiden darunter, dass sie ihre sexuellen Wünsche, Vorlieben und Sehnsüchte nicht aussprechen, geschweige denn leben können. Vor allem gleichgeschlechtlich empfindende Menschen und transidente Personen stehen unter einem hohen (psychischen) Druck. Trotz einer immer toleranter werdenden Gesellschaft, wird gleichgeschlechtliche Liebe nach wie vor nicht als gleichberechtigt oder als Selbstverständlichkeit akzeptiert.

Heterosexuell empfindende Menschen müssen sich in der Regel nicht vor/bei ihren Mitmenschen, ihren ArbeitskollegInnen, im FreundInnenkreis als „heterosexuell“ outen, zu ihrer sexuellen Orientierung oder Identität Rede und Antwort stehen, da viele Menschen Heterosexualität als gegeben („normal“, „gottgewollt“, „natürlich“) voraussetzen. Für gleichgeschlechtlich empfindende Menschen und transidente Personen ist es daher umso schwerer, in ihrem Bekannten- und Freund*innenkreis, ihrem sozialen Umfeld über ihre Sexualität, ihre Empfindungen und Gefühle zu sprechen.

Viele gleichgeschlechtlich empfindende Menschen und transidente Personen nehmen zum ersten Mal während ihrer Pubertät bewusst wahr, dass sie „anders“ sind. Das ist der Beginn eines Prozesses, den die meisten Menschen unter der Bezeichnung „Coming out“ kennen. Für viele gleichgeschlechtlich empfindende Menschen und transidente Personen ist der Prozess des Coming-Outs eine wichtige Entwicklung in ihrem Leben. Den Mut zu finden, mit seinen nächsten Mitmenschen, Freund*innen offen darüber zu sprechen, wie man sich selbst definiert, welche Vorlieben man hat und welchen Lebensstil man bevorzugt, ist kein einfaches Unterfangen.

In einer Gesellschaft, in der zwar Nacktheit und Pornographie im Überfluss vorhanden ist, aber Sexualität nach wie vor eines der größten Tabuthemen darstellt, sind eben auch Eltern, Angehörige und der Freund*innenkreis mit solchen Prozessen der identitätsstiftenden Selbstfindung häufig überfordert, können oft nicht damit umgehen, wenn ihre Kinder, ihre Angehörgien, ihre Freund*innen nicht der gesellschaftlich geprägten Norm entsprechen und darunter leiden, dass sie sich „anders“ fühlen. „Kinder und Jugendliche haben oft Angst, von ihren Eltern abgelehnt oder verstoßen zu werden. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Eltern ihren Kindern sagen, dass sie immer zu ihnen stehen werden und sie ihr Sohn bzw. ihre Tochter bleiben.“, rät Mag. Wahala.

Die Beratungsstelle COURAGE bietet sowohl Unterstützung für gleichgeschlechtlich empfindende Menschen und transidente Personen als auch für deren Eltern, Angehörige, Lehrer*innen, Freund*innen, Arbeitskolleg*innen. Jeder Mensch, der sich eingesteht, professionelle Unterstützung in diesem Lebensbereich zu brauchen, wird vom multiprofessionellen Team der Beratungsstelle COURAGE willkommen geheißen. Die Beratungsstelle COURAGE unterstützt und begleitet kostenlos Menschen, die sich ihres „Anderssein“ bewusst sind. Sie bietet konkrete Hilfe für all jene, die sich über ihre Sexualität, ihre sexuelle Orientierung und Identität im Unklaren sind, an sich und ihrer „gesellschaftlichen Normalität“ zweifeln. Die Berater*innen der COURAGE begleiten Menschen auf deren Weg des Coming-out-Prozesses, bei deren Entwicklung eines gesunden Verhältnisses zur eigenen Person, der eigenen Sexualität und Identität. Das ermöglicht den Menschen, sich angstfrei zu entwickeln und sich verstanden, nicht mehr alleine zu fühlen.

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Jetzt für das Jugendprojekt CHECK IT OUT voten!

Orte des Respekts Award 2016

Projektsujet CHECK IT OUT!, die Workshop-Offensive für Jugendliche, die mehr Respekt für die Vielfalt der verschiedenen gleichwertigen sexuellen Orientierungen und geschlechtlichen Identitäten vermitteln soll und sich aktiv gegen Homo-, Trans- & Interphobie einsetzt, wurde für den Respekt.net Community-Award nominiert!

Als einziges nominierte Projekt aus dem LGBTIQ-Bereich brauchen wir eure Unterstützung! Bitte votet für CHECK IT OUT!, damit wir vielleicht einen der Preise gewinnen und so die Finanzierung der Schul- & Jugendworkshops sicher stellen können.

In den Workshops werden Jugendliche ab 14 Jahren über die Themen Homo- und Bisexualität, Trans*Gender, Trans*Identitäten und Inter*, sowie über alles was mit diesen Themenkreisen verbunden ist, wie etwa Queerness, Partnerschaften und Sexualität, sowie Regenbogenfamilien, informiert. Die professionellen Referent*innen holen die Jugendlichen in ihren Lebenswelten ab. Interaktiv werden die vielen Vorurteile und Zerrbilder in Hinsicht auf Schwule, Lesben, Bisexuelle, Trans*- und Inter*-Personen auf ihre Wirklichkeit überprüft. Schwerpunkt ist die Sensibilisierung der Jugendlichen, die erst ein selbstbewusstes Auftreten gegen Homo- & Transphobie, sowie den Einsatz für Respekt und das Leben von Vielfalt ermöglicht. Zielsetzung des Jugendprojekts CHECK IT OUT! ist es, die leider noch immer weit verbreiteten homo-, trans- & interphoben Einstellungen und die daraus resultierenden Diskriminierungen, sowie Gewalt gegen Homosexuelle, Trans*- & Inter*-Personen zu mindern.

Eure Stimme hilft uns das Bildungsprojekt CHECK IT OUT! in Wien, Graz und Innsbruck umzusetzen. Denn jeder Mensch hat das Recht auf Respekt und auf ein diskriminierungsfreies und erfülltes Leben. Deine Stimme macht es möglich! In nur 2 Minuten ohne viel Aufwand ermöglicht deine Stimme durch jugendgerechte Aufklärung gewaltfreie Räume zu schaffen!

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Happy Bi Visibility Day!

Der internationale Tag der Bisexualität wird jährlich am 23. September gefeiert.

Bi-Flagge „Bisexualität verdoppelt die Chancen auf ein Rendezvous am Samstag-Abend“, sagt Woody Allen. Doppelte Lust attestiert ihnen die Sensationspresse. Von doppeltem Frust berichten viele Bisexuelle. Diese halben Wahrheiten ergeben ein zerrissenes Bild.

Zwischen allen Stühlen, Gefühlen und Betten finden sich Frauen und Männer wieder, die beide Geschlechter lieben. Tatsächlich gibt es die unterschiedlichsten Möglichkeiten, so zu leben. Wer für beide Geschlechter gleich empfindet, sieht sich im Spannungsfeld schwer vereinbarer Bedürfnisse. Dabei kann die sexuelle Vielfalt überaus bereichernd wirken. Über Wohl und Weh entscheidet nicht die sexuelle Orientierung, sondern wie man mit ihr lebt. Halbherzige Homosexuelle jedenfalls sind sie ganz und gar nicht. Sie fühlen sich weder als verklemmte Lesben und Homos, noch als zu allem bereite, experimentierfreundige Heteras und Heteros. Das unbekannte Terrain der gleichgeschlechtlichen Liebe löst Ängste aus, nicht nur bei den Partner*innen. Die Ungläubigkeit einer in hetero- und homosexuell geteilten Welt setzt den Bisexuellen mächtig zu. Verwirrung bleibt – wo immer jemand zwischen den Geschlechtern l(i)ebt.

Der Konflikt Bisexualität und gesellschaftliche Normen löst bei einigen Zweifel an der Fähigkeit aus, ihre Geschlechtsrolle zu erfüllen. Zweifellos kann das Etikett „bi“ für viele der erste Schritt ins schwule oder lesbische Leben sein. Das bisexuelle Verhalten aber macht notwendigerweise noch keine bisexuelle Identität aus. Es gibt eine Gruppe von Menschen, die auf beide Geschlechter festgelegt sind. Damit bleibt eine zahlenmäßig nicht erfasste Gruppe, die nicht nur gelegentlich zwischen Mann und Frau wählt. Wer keine dauerhafte Bindung anstrebt, kann durch die größere Auswahl bereichert werden – wenn er seine Neigung akzeptiert und durch Erziehung oder Umfeld nicht in Gewissensqualen getrieben wird. Wer hingegen die Nähe zu einem einzigen Menschen als Beziehungsideal empfindet, findet sich in der Zwickmühle: Das Ideal steht im Widerspruch zu den eigenen Bedürfnissen. Der Stellenwert bisexueller Liebe richtet sich daher nach den Wertvorstellungen der Beteiligten – und die sind ebenso unterschiedlich wie die Menschen.

Im Zeitalter von „Aids“ hat es so manche Medienkampagne nicht verabsäumt, bisexuelle Männer als „Aids-Bringer“ ins Gerede zu bringen. Es bedurfte mühevoller Aufklärungsarbeit, dass auch hier gilt: Nicht die sexuelle Orientierung, sondern die Sexualpraktik, sprich: das Verhalten, ist für Übertragungen verantwortlich. Nicht nur durch die unbegründete Aids-Panik sondern auch durch das fehlende Netz an Unterstützung (z.B. Selbsthilfegruppen) leiden Bisexuelle an derselben sozialen Unterdrückung wie Homosexuelle. Das Dasein als Stiefkind der starren sexuellen Kategorien muss daher zunehmend aufgegeben werden. Bisexuelle wollen ebenfalls nicht mehr länger im Windschatten der Homosexualität stehen.

Ähnlich wie zu Beginn der Frauen-, Schwulen- und Lesbenbewegung bildet sich allmählich ein bisexuelles Selbstverständnis heraus, dass sich im folgenden Motto zusammenfassen lässt: „Wir sind keine Weltenwanderer, sondern wir haben eine eigene!“ (TF)

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