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COURAGE gewinnt meritus 2017

Diversity-Auszeichnung „meritus“ geht 2017 an ÖBB und COURAGE

meritus 2017

Freudig dürfen wir verkünden, dass die Beratungsstelle COURAGE mit dem diesjährigen meritus 2017 in der Kategorie Sonderpreis „LGBTIQ* Business & Innovation“ ausgezeichnet wurde.

Der Diversity-Preis ging an die ÖBB, der wir nochmal ganz herzlich gratulieren!

Vielen herzlichen Dank an das gesamte meritus-Team von QBW - Queer Business Women und agpro - austrian gay professionals und an die meritus-Jury für diese große Ehre und diese wundervolle Auszeichnung!

Wir fühlen uns sehr geehrt, freuen uns wirklich außerordentlich über diesen Preis und haben ganz viel Schwung und Motivation für unsere zukünftige Arbeit mitgenommen!

Es gibt nach wie vor viel zu tun - aber wir bleiben dran! Stück für Stück, Schritt für Schritt, Mensch für Mensch zum Ziel - nämlich einer Gesellschaft, in der vielfältige Lebensweisen, verschiedene sexuelle Orientierungen und geschlechtliche Identitäten gleichberechtigt nebeneinander existieren und gelebt werden können!

Auszug aus der Pressemeldung zur Auszeichnung „meritus: lesbisch schwul ausgezeichnet“ 2017


"Die Auszeichnung „meritus: lesbisch schwul ausgezeichnet“ wird zweijährlich von den austrian gay professionals und den Queer Business Women an jene Organisationen verliehen, die sich vorbildlich in der Diversity-Dimension „sexuelle Orientierung“ engagieren. „Wer Offenheit und Solidarität fördert, kann für den meritus einreichen. Ausgezeichnet werden Organisationen, die sich um das Wohl all ihrer Mitarbeiter*innen bemühen, die Vielfalt als Chance und etwas Erstrebenswertes sehen“, so Markus Knopp, Präsident der austrian gay professionals. „Darüber hinaus wird der meritus auch an Organisationen verliehen, die sich mit innovativen Produkten oder bedeutenden Dienstleistungen an die LGBTIQ-Community richten“, ergänzt Astrid G. Weinwurm-Wilhelm, Präsidentin der Queer Business Women.

Die Jury besteht aus Vertreter*innen der Wirtschaftskammer Wien, des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz, der AK Wien sowie der Privatwirtschaft und hat in diesem Jahr wie folgt entschieden: In der Kategorie Großorganisationen (über 250 Mitarbeiter*innen) wird die Auszeichnung 2017 an die Österreichischen Bundesbahnen verliehen, der Sonderpreis „LGBTIQ* Business & Innovation“ geht an die Beratungsstelle Courage.

Organisationen aller Größen können für die Auszeichnung anhand eines Kriterienkatalogs einreichen – offenes Betriebsklima und sichtbare Zeichen für Akzeptanz gegenüber Menschen mit nicht-heterosexueller Orientierung vorausgesetzt. „meritus: lesbisch schwul ausgezeichnet“ ist die erste österreichische Auszeichnung für Organisationen, die sich vorbildlich im Diversitybereich „sexuelle Orientierung“ engagieren und wird seit 2009 verliehen."

Hier finden Sie die vollständige Pressemeldung zur meritus-Auszeichnung 2017.

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HOMOPHOBEXforte – Unser revolutionäres „Heilmittel“ gegen Homo*phobie ist wieder verfügbar!

HOMOPHOBEXforte jetzt auch auf englisch verfügbar!

Homophobex forte 3. Auflage HOMOPHOBEXforte ist ab sofort wieder verfügbar - exklusiv an allen COURAGE-Beratungsstellen und im COURAGE-Webshop – Nur so lange der Vorrat reicht!


HOMOPHOBEXforte geht in die 3. Runde!


Nachdem die Beratungsstelle COURAGE 2012 nach 10-jähriger Entwicklungszeit das Heilmittel HOMOPHOBEXforte gegen Homo-, Bi- und Trans- und Interphobie auf den Markt gebracht hat, ist die Nachfrage nach wie vor ungebrochen hoch! Die 1. Auflage war 2012 bereits nach kürzester Zeit vergriffen. 2014 konnte die 2. Auflage produziert werden, die ebenfalls rasch vergriffen war.

Nun ist es uns gelungen, einen Sponsor für die Produktion der 3. Auflage zu gewinnen. Wir freuen uns, auch eine Weiterentwicklung von HOMOPHOBEXforte bekannt geben zu können! HOMOPHOBEXforte enthält nach wie vor die bewährten und hocheffizienten Wirk- und Inhaltsstoffe Akzeptanz, Respekt und Gleichwertigkeit. Neu ist allerdings, dass HOMOPHOBEXforte nun auch in englischer Sprache angeboten werden kann, um es einer noch breiteren Zielgruppe zugänglich zu machen.

HOMOPHOBEXforte ist ab sofort wieder verfügbar - exklusiv an allen COURAGE-Beratungsstellen und im COURAGE-Webshop unter www.courage-beratung.at – Nur so lange der Vorrat reicht!

Bei Fragen oder Nebenwirkungen wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an den Hersteller: COURAGE, Windmühlgasse 15/7, 1060 Wien, Tel.: 01 585 69 66, E-Mail: info@courage-beratung.at


Herzlichen Dank an unsere Sponsoren!

COURAGE möchte sich an dieser Stelle ganz herzlich und vielmals bei SHIRE, dem Hauptsponsor dieses Projekts, bedanken, die durch ihre finanzielle Unterstützung die Produktion von HOMOPHOBEXforte ermöglicht haben!

Shire ist das weltweit führende Unternehmen in der Versorgung von Patient*innen mit seltenen Erkrankungen. Für Shire ist Diversität und Inklusion in allen Dimensionen wichtig und wird Tag für Tag gelebt. Eine der sogenannten, zahlreichen ‚Business Ressource Groups‘ (eine Netzwerkgruppe aus Mitarbeiter*innen), namens B-Equal, beschäftigt sich deshalb mit dem Thema LGBTIQ bei Shire. Die Mission von B-Equal ist es, an Themen und Projekten zu arbeiten, die Shire darin unterstützen, ein Unternehmensumfeld zu schaffen, welches es allen Mitarbeiter*innen, unabhängig von sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität oder sozialem Geschlecht, erlaubt authentisch zu sein, um das volle Potential am Arbeitsplatz nutzen zu können. Neben den öffentlichkeitswirksamen Projekten wie der Teilnahme an der Wiener Regenbogenparade, Förderung des agpro Forschungspreises oder der meritus Auszeichnung, hat Shire die Produktion von HOMOPHOBEXforte durch finanzielle Mittel unterstützt, um die wichtige LGBTIQ Aufklärungsarbeit sicherzustellen.

Vielen herzlichen Dank für diese großartige Unterstützung und das wichtige Engagement für LGBTIQ-Themen!


Herzlichen Dank auch an das Queer Referat der ÖH Uni Graz, HTU Graz und ÖH Med Graz, die die Produktion der 3. Auflage von HOMOPHOBEXforte ebenfalls finanziell unterstützt hat.



Informationen zum Produkt HOMOPHOBEXforte

Die Beratungsstelle COURAGE hat 2012 nach langjährigen Anstrengungen nun den Stein der Weisen im Bereich der Homophobie-Forschung entdeckt. In der Vergangenheit war es üblich, nach mehr Toleranz zu verlangen. Im Lichte der aktuellen Forschungsergebnisse erscheint diese Forderung jedoch überholt und antiquiert. Denn wie sich nun herausgestellt hat, muss ein adäquates Heilmittel vor allem eine Kombination aus Akzeptanz, Respekt und Gleichwertigkeit enthalten.

HOMOPHOBEXforte, so der Name dieses bahnbrechenden Heilmittels, ist ohne Verschreibung erhältlich und hilft vor allem gegen Homo-, Bi-, Trans- und Interphobie, aber auch bei Diskriminierungszwang, Mobbingsucht und Gewaltbereitschaft. Die neue Rezeptur kommt ganz ohne den Wirkstoff Toleranz aus, denn viele Menschen haben vor allem diesen Inhaltsstoff nicht oder nur schwer (v)ertragen können. HOMOPHOBEXforte wirkt zwar nicht sehr schnell, dafür nachhaltig und zuverlässig im Kopf der Betroffenen, Ängstlichen und Leidenden. Langfristige Auswirkungen dieses Präparats sind die Verminderung von individuellen Ängsten, die Abnahme von Wut und Aggressionen, die Entwicklung eines positiveren und erweiterten Selbstbildes sowie eine offene, auf gegenseitigen Respekt aufbauende Gesellschaft.

Was auf den ersten Blick wie eine humorvolle Aktion wirkt, hat einen ernsten Hintergrund: Auch im dritten Jahrtausend werden Homo- und Bisexuelle sowie Trans*- und Inter-Personen oft nicht als das gesehen, wer sie sind: Individuen mit menschlichen Grundbedürfnissen, Wünschen, Sehnsüchten und Vorlieben. Nach wie vor werden sie diskriminiert. Oft im alltäglichen Zusammenleben, noch öfter in den Köpfen der Mitmenschen. Weil es in der Zwischenzeit – jedenfalls in den meisten reichen Industriestaaten – nicht politisch korrekt ist, über LGBTI-Personen zu schimpfen und zu lästern, geschieht die Diskriminierung subtiler und oft unterhalb der Gürtellinie. Am Arbeitsplatz oder in der politischen Diskussion reicht in der Regel das Voranstellen der sexuellen Orientierung vor die Berufs- oder Funktionsbezeichnung, um in einer Gruppe aufzuzeigen, dass es (lediglich) um Toleranz und nicht um Akzeptanz geht: der schwule Kollege, die lesbische Gemeinderätin,… Dass es einer solchen bewusstseinsbildenden Aufklärungsarbeit bedarf, zeigen die Statistiken: Die Selbstmordversuchsrate bei Homosexuellen in Österreich ist siebenmal höher als bei Heterosexuellen. Hauptursache ist die mangelnde familiäre, soziale und rechtliche Unterstützung. Über 90% aller Selbstmordversuche von gleichgeschlechtlich empfindenden Menschen geschehen im Alter zwischen 15 und 27 Jahren, also während des oft sehr schmerzhaft erlebten Coming-out-Prozesses.

Die lange Zeit geprägten Vorurteile sitzen noch immer tief: War Homosexualität im Mittelalter noch „Sünde“ oder „wider der Natur“, so glauben heute noch immer viele Menschen, Homosexualität sei eine psychische Störung/Krankheit oder gar pervers und daher heilbar, wenn die derart „Betroffenen“ nur wollten. Eine Meinung, die sich schon seit Jahrhunderten hartnäckig hält. Und das, obwohl die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Diagnose „Homosexualität“ vor bald 28 Jahren, nämlich am 17. Mai 1990 aus dem internationalen Diagnoseklassifikationssystem (ICD) ersatzlos gestrichen hat.

„Akzeptanz der Vielfalt anstelle der Toleranz des Anderen. Eine tolerante Gesellschaft erkennt man daran, dass die darin lebenden Menschen die Vielfalt der individuellen Lebensentwürfe als gleichwertig wahrnehmen, akzeptieren und als Bereicherung für sich und die Gesellschaft sehen“, ist Mag. Johannes Wahala, Leiter der Beratungsstellen COURAGE überzeugt, dass der Unterschied zwischen Toleranz und Akzeptanz im Detail steckt. HOMOPHOBEXforte soll darauf aufmerksam machen. Denn während die lediglich Tolerierten niemals als gleichwertige Menschen angesehen werden, sind die Akzeptierten Teil der Gesellschaft und gar nicht mehr aus dieser wegzudenken.

Gleichgeschlechtlich Empfindende und L(i)ebende, sowie transidente und intergeschlechtliche Menschen müssen in einer Gesellschaft, die an sich selbst den Anspruch stellt, aufgeklärt zu sein und die Vielfalt zu fördern, als das akzeptiert werden, was sie sind, nämlich gleichberechtigte und gleichwertige Individuen. Nicht mehr und nicht weniger. COURAGE fordert daher nach wie vor mehr Courage in der Gesellschaft, allen voran in Politik, Bildung und Wirtschaft. Damit niemand Angst haben muss!

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Einladung zum Informationsabend

Thema: Trans*Gender / Transidentitäten / Genderdysphorie für Eltern, Angehörige, Bezugspersonen von transident bzw. genderdysphorisch empfindenden Kindern und Jugendlichen

Logo COURAGE Wien

Unser/mein Kind verhält sich nicht geschlechtskonform. … Unser/mein Kind hat sich mir gegenüber als Trans*Gender geoutet. … Unser/mein Sohn will ein Mädchen sein. … Unsere/ meine Tochter erlebt sich als Junge. … Unser/mein Kind kann sich keinem biologischen Geschlecht zugehörig fühlen. …“.

Wenn Sie das erfahren, sind Sie wahrscheinlich irritiert oder sogar schockiert! Habe/n ich/wir in der Erziehung etwas falsch gemacht? ... Sie haben keine Erfahrung, wie Sie damit umgehen sollen. Ihnen ist unbegreiflich, was in Ihrem Kind vorgeht, wie es fühlt, was es empfindet? Warum ist es nicht mit sich selbst zufrieden, so wie es geboren wurde? Warum stellt es Geschlechtsrollenzuschreibungen derart in Frage? Unsicherheiten und viele verwirrende Gefühle tauchen auf.

Wenn unser/mein Kind in einem anderen Geschlecht leben möchte, wie wird die Familie, der Freundeskreis, der Kindergarten, die Schule etc. reagieren? Mit welchen Fragen und Heraus-forderungen werde/n ich/wir konfrontiert werden?

Sie fühlen sich mit der neuen Situation überfordert und alleine. Sie wollen mit Expert*innen reden, sich mit anderen Eltern und Angehörigen austauschen. Daher lädt die Beratungsstelle COURAGE Wien zu einem Informationsabend ein:

Referent*innen:

  • Mag. Johannes Wahala
    Psychotherapeut / Sexualtherapeut / Sexualwissenschaftler
    Leiter der Beratungsstellen COURAGE Wien, Graz, Salzburg, Innsbruck
  • DSAin Elisabeth Vlasich
    Psychotherapeutin
    Leiterin der Expert*innengruppe „Trans* Inter* Geschlechtlichkeiten und Psychotherapie

    DSA Elisabeth Vlasich und Mag. Johannes Wahala leiten die psychotherapeutischen Gruppen für junge Menschen mit Trans* Inter* Themen YOUNG*TRANS.

Zeit: Dienstag, 17. Oktober 2017 Beginn: 18.00 Uhr Ende: 20.00 Uhr

Ort: ACHTUNG Änderung: Beratungsstelle COURAGE, 1060 Wien, Windmühlgasse 15/1/7

Anmeldung: info@courage-beratung.at


Ankündigung:
  • Für Jugendliche zwischen 14 und 25 Jahren mit Trans*Inter*Themen gibt es an der Beratungsstelle COURAGE Wien bereits die Gruppe YOUNG*TRANS.
  • Infos über unsere Gruppenangebote finden Sie hier!

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"Kremser-Runde"

Neue Trans*Gender Selbsthilfegruppe in NÖ

TransGender In Krems startet im Herbst eine neue Trans*Gender-Selbsthilfegruppe.

Am Dienstag, 12.09.2017 findet um 19 Uhr das erste Treffen der Selbsthilfegruppe "Kremser-Runde" zum Thema Trans*Gender/ Trans*Identität statt.

WO: Volkshilfe Krems, Arbeitergasse 6, 3500 Krems

Weitere Termine:
10. Oktober 2017
14. November 2017
12. Dezember 2017
09. Jänner 2018
13. Februar 2018
13. März 2018
10. April 2018
15. Mai 2018
12. Juni 2018

WANN: 18:30 Uhr bis ca. 21 Uhr

Für Nachfragen: kremser-runde@gmx.at

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YOUNG*QUEER ist zurück!

Begleitete Selbsthilfegruppe für junge Menschen zwischen 14 und 24 Jahren

Gruppenbild YOUNG*QUEER ist eine Gruppe, die sich als Anlaufstelle für queere Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 14 bis 24 Jahren versteht.

Das Gemeinsame und Verbindende, aber auch die Vielfalt, insbesondere die Vielfalt der sexuellen Orientierungen und der geschlechtlichen Identitäten sowie die daraus resultierenden L(i)ebensformen, stehen bei uns im Vordergrund. In der Gruppe besteht die Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten über Erfahrungen auszutauschen, gemeinsam Zeit zu verbringen oder einfach neue Freizeitaktivitäten zu finden.

In der Gruppe geht es darum, dass Jugendliche und junge Erwachsene mit ihren Fragen, Gedanken, Sorgen und Ängsten rund um die Themen Sexualität, Queer (schwul, lesbisch, bi- oder pansexuell, intergeschlechtlich, transgender…) sowie mit all dem, was sonst noch dazugehört (Coming-out, Erste Liebe, Partnerschaft etc.), nicht alleine oder sich selbst überlassen sind.

YOUNG*QUEER ist ein Ort des Empowerments für Jugendliche und junge Erwachsene innerhalb der Queer-Community! Willkommen sind alle jungen Menschen, die die Vielfalt der Lebens- und Liebeskonzepte akzeptieren (wollen), mit offenen Augen durch die Welt gehen und respektvoll mit ihren Mitmenschen umgehen.

Zeit: monatlich, Montag von 18.00 – 20.00 Uhr
Termine: 20.03.; 24.04.; 15.05. und 19.06.2017
Ort: Beratungsstelle COURAGE, 1060 Wien, Windmühlgasse 15/1/7
Kosten: Freie Spende
Info & Anmeldung: per Telefon unter 01/585 69 66 oder per Email info@courage-beratung.at

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Fest zum 15jährigen Jubiläum Verein COURAGE

...ein großes Dankeschön an alle Beteiligten!

(v.l.n.r.) Mag. Johannes Wahala, Godwin Schuster, Markus Rumelhart, Jennifer Kickert

Anlässlich unseres 15-jährigen Bestehens öffnete die Beratungsstelle COURAGE Wien am 10. Dezember 2016, dem internationalen Tag der Menschenrechte, ab 17.00 Uhr ihre Tore für Klient*innen, Kolleg*innen, die LGBTIQ-Community und Interessierte!

Mag. Johannes Wahala, Leiter der Beratungsstellen, präsentierte die Entwicklung und die Notwendigkeit von COURAGE: In 15 Jahren wurden über 15.000 Menschen psychosozial und rechtlich begleitet! Im Anschluss wurde das Jubiläums-Video „15 Jahre COURAGE“ erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

Als Festredner*innen durften wir Jennifer Kickert von den GRÜNEN Wien, sowie Godwin Schuster und Markus Rummelhart von der SPÖ Wien begrüßen. Mag.a Ulrike Lunacek (Die GRÜNEN) übermittelte eine äußerst inspirierende Videobotschaft.

Ein Buffet mit zahlreichen Köstlichkeiten – gesponsert von Tommi Hirsch Catering und dem Team der COURAGE – stand für die Gäst*innen bereit.

Die Fotos wurden von der talentierten Fotografin Marlene Fröhlich (Lux&Lumen Photography) gemacht.

Wir möchten uns bei all unseren Gäst*innen ganz herzlich dafür bedanken, dass sie mit uns dieses Jubiläum gefeiert und unser Fest zu einem besonders schönen Abend gemacht haben!

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Bundeskanzler Mag. Christian Kern unterstützt die COURAGE!

Bundeskanzler Mag. Christian Kern Wir begrüßen den Bundeskanzler der Republik Österreich, Herrn Mag. Christian Kern, im COURAGE-Unterstützungskomitee!

Wir sind wieder zurück aus der Sommerpause und starten gleich mit sehr erfreulichen Neuigkeiten in den Herbst:

Wir begrüßen den Bundeskanzler der Republik Österreich, Herrn Mag. Christian Kern, im COURAGE-Unterstützungskomitee:

„Vielfalt, Offenheit und Toleranz – das ist das Leben im 21. Jahrhundert. Diskriminierung darf in unserer Gesellschaft keinen Platz mehr haben. Am stärksten ist unsere Gesellschaft, wenn alle gleich an Chancen und Rechten sind. Dazu gehört, dass alle leben und lieben können, wie sie wollen.“
- Mag. Christian Kern

Für viele Menschen ist Homosexualität noch immer ein tabuisiertes, mit Vorurteilen behaftetes und Angst besetztes Thema. COURAGE versteht daher seine Aufgaben neben der professionellen Beratungstätigkeit vor allem auch in der Aufklärungs- und Bildungsarbeit in Bezug auf gleichgeschlechtliche Lebensweisen sowie den Hintergründen der vielfältigen Formen von antihomosexueller Gewalt.

Um die Gleichwertigkeit und somit die Gleichstellung von homo- und heterosexuellen Lebensweisen und Lebensentwürfen zu fördern, ist es wichtig, dass auch anerkannte Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft, Kunst & Kultur sowie religiösen Glaubensgemeinschaften die Anliegen und Ziele von COURAGE unterstützen und mittragen. Um dies zu ermöglichen, gründete COURAGE im Jahr 2002 ein Unterstützungskomitee.

Wir freuen uns sehr, dass mittlerweile fast 80 Unterstützer*innen unserer Einladung gefolgt sind und sich für die Normalisierung gleichgeschlechtlicher und trangender Lebensweisen aussprechen und damit ein deutliches Zeichen setzen.

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Liebe in Zeiten von Neosexualitäten

Lockere Beziehungen, Cybersex, Fetischisierung und Love-Tags als Ausdruck begehrter Lebensentwürfe?

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Als anthropologische Konstante zählt die Sexualität in unserer Gesellschaft zu den elementaren Komponenten des sozialen Lebens. Sigusch (2005) beschreibt 1996 in den Sexualwissenschaften erstmals die Begriffe „Neosexuelle Revolution“ und „Neosexualitäten“, womit er aktuelle gesellschaftsrelevante Gegebenheiten westlicher Kulturen im Anschluss an die Sexuelle Revolution der 1960er-Jahre beschreibt.

Die heutige Gesellschaft der Neosexualitäten verortet sich inmitten eines weitmaschig bunten Geflechtes pluralisierter Sexual-, Liebes- und Lebensentwürfe, enger und lockerer zwischenmenschlicher Beziehungen, Geschlechtervariationen, sexueller Vorlieben und Neigungen, Cybersex sowie Pornografie. Gleichermaßen sind darin diskursfähige Aspekte der Neosexualitäten, die vorwiegend negativ erachtet werden, etwa sexuell übertragbare Krankheiten, sexualisierte Gewalt in ihren diversen Ausprägungen, beispielsweise sexuelle Übergriffe oder Missbrauch, sowie die neue mediale Landschaft hinsichtlich Sexting, Grooming, Cybermobbing und Cyberstalking inkludiert...

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Linz will COURAGE!

Der Linzer Gemeinderat will eine Zweigstelle von COURAGE in Linz haben.

COURAGE Bundesländer Die HOSI Linz gab am Freitag bekannt: "Nun ist es offiziell: Der Linzer Gemeinderat will eine Zweigstelle von COURAGE in Linz haben."

Die HOSI Linz gab am Freitag auf ihrer Homepage bekannt, dass Grüne, Neos und KPÖ mit ihrem Resolutionsantrag zur Einrichtung einer Zweigstelle von COURAGE die Sympathie und Unterstützung der Sozialdemokratie fanden. Die mehrheitlich beschlossene Resolution richtet sich ans Familienministerium, während die für einen Beratungs- und Therapiebetrieb nötigen Räumlichkeiten von der Stadt Linz zur Verfügung gestellt werden sollten.

„Wir freuen uns über den erklärten politischen Willen, den Vorbehalten und, ja, auch dem Hass, der Homo- und Transsexuellen immer noch entgegengebracht wird, mit einer professionellen Einrichtung in Linz entgegenzutreten. Wir von der HOSI Linz und unser Beratungsteam, wir arbeiten mit Betroffenenkompetenz, wir machen Peer-Beratung, und wir wünschen uns für ein abgerundetes Beratungsangebot die Kooperation mit COURAGE. In Wien, Graz, Innsbruck und Salzburg funktionieren die Gespanne aus Peer- und Profi-Beratung recht gut, und schon längst pflegen wir enge freundschaftliche Kontakte mit Johannes Wahala und seinem Team. Und unsere Räumlichkeiten sind für anspruchsvolle Arbeit, die wir ja auch leisten, kaum geeignet“, erklärt Stefan Thuma, Vereinssprecher der HOSI Linz.

„Die in Linz ansässigen Beratungseinrichtungen sind auf Trans- und Homosexualität leider nicht spezialisiert. Im Gegenteil, wir bekommen von ihnen Klientinnen und Klienten geschickt“, weiß Vereinssprecher Thuma.

Bis 2015 war das Beratungsangebot der COURAGE Wien, Graz und Innsbruck beschränkt. Seit Herbst 2015 ist die COURAGE auch in Salzburg vertreten und in Zukunft womöglich auch in Linz. „Aufgrund des Fehlens von spezifischen Beratungseinrichtungen in den Schwerpunktbereichen Sexualitäten/Beziehungen, gleichgeschlechtliche Lebensweisen, Trans*Gender/Trans*Identitäten, Inter*Sex, Regenbogenfamilien sowie Gewalt und sexuelle Übergriffe, müssen viele Menschen in den anderen Bundesländern oft lange Anfahrtszeiten in Kauf nehmen oder ganz auf Beratung verzichten.“, erläutert Mag. Wahala die Beweggründe, weitere COURAGE-Stellen zu eröffnen und zeigt sich sehr erfreut über den Wunsch bzw. die Forderung des Linzer Gemeinderates nach einer COURAGE-Beratungsstelle in Linz.

"Ziel muss es sein, ein bundesweit flächendeckendes Angebot für alle Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans*Gender- und Inter*Sex-Personen und ihre Angehörigen zu ermöglichen."

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TRANS*GENDER-Fortbildungscurriculum

Neuer Lehrgang 2017

Trans-Lehrgang Die Sexualakademie der Österreichischen Gesellschaft für Sexualwissenschaften (ÖGS) veranstaltet in Kooperation mit den Beratungsstellen COURAGE und dem Österreichischen Bundesverband für Psychotherapie (ÖBVP) ein Fortbildungscurriculum TRANS*GENDER.

Zielgruppen dieser Fortbildung sind: Psychotherapeut*innen, Psycholog*innen, Psychiater*innen, Ärzt*innen, Sozialarbeiter*innen, Berater*innen.

Ziel ist ein adäquater, wissenschaftlich fundierter und ein differenzierender Umgang mit dem Thema Trans*Gender, vor allem mit Trans*Identitäten / Gender-Dysphorie sowie die Befähigung zur Begleitung genderdysphorisch empfindender Menschen im multiprofessionellen Gender*Team

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