Teilnehmer*innen für LGBT-Studie gesucht

Das Zentrum für Public Health an der Medizinischen Universität Wien führt eine Studie zur Wirkung von Gesundheitsvideos auf LGBTQ*- Jugendliche durch und sucht dafür noch Teilnehmer*innen.

Der Zweck dieser Studie ist herauszufinden, wie bestimmte Kurzfilme zum Thema Gesundheit auf Zuschauer*innen wirken. Du bekommst nach abgeschlossener Datenerhebung Informationen zur Studie.

Für Teilnehmer*innen aus Wien ist eine Vor-Ort Teilnahme möglich. Bitte dafür bei stefanie.kirchner@meduniwien.ac.at für mehr Details und Terminvereinbarung melden. Alternativ dazu ist für alle eine Online Teilnahme möglich unter: https://studie.lgbt

Liebe Grüße
Mag. Johannes Wahala, Leiter der Beratungsstellen COURAGE

Studie zur Wirkung von Gesundheitsvideos auf LGBTQ Jugendliche

Wir suchen LGBTQ-Jugendliche im Alter von 14 bis 22 Jahren, die an einer Studie über die Wirkung von Kurzvideos teilzunehmen wollen.

Wie funktioniert die Teilnahme?

  1. Termin: Du siehst ein Kurzvideo zu einem Gesundheitsthema und füllst davor sowie danach Fragebögen aus (ca. 30 min)
    -- 4 Wochen Pause --
  2. Termin: Du füllst noch einmal Fragebögen aus (ca. 13 min)

Für deine Studienteilnahme erhältst du eine Aufwandsentschädigung!

Die Studie findet am Zentrum für Public Health an der Medizinischen Universität in Wien statt. Solltest du nicht aus Wien sein, findet die Studie an einer Beratungsstelle in Salzburg, Linz oder Graz statt.

Der Zweck dieser Studie ist herauszufinden, wie bestimmte Kurzfilme zum Thema Gesundheit auf Zuschauer*innen wirken. Du bekommst nach abgeschlossener Datenerhebung Informationen zur Studie.

Falls du Interesse hast teilzunehmen, kannst du dich hier melden:

Wir freuen uns auf deine Teilnahme!

Stefanie Kirchner, MPH
Medizinische Universität Wien, Zentrum für Public Health

Aktueller Hinweis (Stand 20.04.2020)

Liebe Klient*innen und Besucher*innen der Beratungsstellen COURAGE Wien, Graz, Innsbruck, Salzburg und Linz!

Aufgrund der aktuellen COVID-19 / Corona-Präventionsmaßnahmen wurden in den Beratungsstellen COURAGE in den letzten Wochen keine physischen face-to- face-Beratungen durchgeführt. Ab 04. Mai 2020 sind wieder physische face-to-face Beratungen möglich – jedoch nur für Einzelberatungen.

Psychotherapeutische Gruppen (YOUNG TRANS*, TRANS*IDENTITIES etc.) und begleitete Selbsthilfegruppen (TRANS*FAMILY, TRANS*SUPPORT, SAPPHO, OASE etc.) bleiben wegen der Corona-Schutzmaßnahmen bis auf weiteres abgesagt. Die Teilnehmer*innen werden verständigt, wenn Gruppentherapien bzw. –beratungen wieder möglich sind.

Selbstverständlich können Beratungen weiterhin per Telefon, Videotelefonie sowie Email in Anspruch genommen werden!

Für Terminvereinbarungen können Sie uns Montag – Donnerstag in der Zeit von 09:00 – 15:00 Uhr zentral für alle Beratungsstellen COURAGE erreichen:
Telefon: 01 / 585 69 66
E-Mail: info@courage-beratung.at

Bei physischen face-to-face Beratungen ist folgendes zu beachten:

  • Sie dürfen die Beratungsstellen nur mit Mund- und Nasenschutzmaske betreten und müssen diese während der Beratung auch tragen!
  • Bitte kommen Sie zu den Beratungen pünktlich zum vereinbarten Termin, damit es im Warteraum zu keiner Ansammlung von Personen kommt.
  • Nach dem Betreten der Beratungsstellen bitte die Hände desinfizieren!
  • Sie dürfen zu den Beratungen ausschließlich als Einzelperson kommen!
  • Es ist immer ein Schutzabstand von mindestens 1 1⁄2 Metern einzuhalten!
  • Klient*innen mit akuten Symptomen und Klient*innen, die mit einer bestätigten oder wahrscheinlich am Corona Virus erkrankten Person Kontakt hatten, dürfen die Beratungsstellen COURAGE nicht betreten!

Sollten Sie unter akuten Symptomen wie Halsschmerz, trockener Husten und Kurzatmigkeit leiden, rufen Sie bitte die Corona-Hotline 1450 an!

Wir bedanken uns für Ihr Verständnis und wünschen Ihnen weiterhin alles Gute!

Die Teams der Beratungsstellen COURAGE in Wien, Graz, Innsbruck, Salzburg und Linz

Hiermit ist es offiziell: 2020 findet das dritte YOUNG TRANS* und INTER* CAMP statt!

Trans* und Inter* Camp

Nach dem großen Erfolg der letzten Jahre, freut es uns bekannt zu geben, dass es auch heuer ein Sommercamp für Trans* und Inter* Kinder und Jugendliche ab 10 - 22 Jahren geben wird. Diesmal in der Steiermark, im schönen Leibnitz von 22.-26. Juli 2020.

Ausführliche Informationen und die Möglichkeit zu Anmeldung finden sich hier.

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Gastvortrag zum Thema "Geschlecht aus biologischer Perspektive"

Diversity

Liebe Menschen,

unsere Trans*Support Gruppe lädt zu einem spannenden Gastvortrag bei uns in der COURAGE Wien ein:

Am Montag, den 08.04.19 um 19:30 Uhr wir MMaga. Dr.in Sylvia Kirchengast, Anthropologin an der Universität Wien über das Thema "Männlich, weiblich, divers - welche Varianten von Geschlecht gibt es? Eine biologische Perspektive“ sprechen.

Nähere Infos zu unserer Gastreferentin finden sich hier:


Der Vortrag ist für alle offen und kostenlos bzw. es gibt die Möglichkeit zu einer freien Spende :)

Damit wir genügend Sitzmöglichkeiten anbieten können, bitten wir um eine vorherige Anmeldung unter info@courage-beratung.at

Wir freuen uns auf zahlreiche Gasthörer*innen!

Wann: 08.04.19 um 19:30 Uhr
Wo: Beratungsstelle COURAGE Wien
Kosten: freie Spende

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Zeit im Bild berichtet über die Kürzung des Familienbudgets

Am 19.05.2018 veröffentlichte die österreichweite bekannte Fernsehnachrichtensendung Zeit im Bild (kurz: "ZiB") einen Beitrag zu der von der aktuellen Regierung beschlossenen Kürzung des Budgets für die Familienberatung.

Die Sendung ist ein weiterer Beitrag zum vermehrten öffentlichen Bewusstsein darüber, dass eine Kürzung des Budgets für die Familienberatung eine massive Einschränkung des Hilfsangebots ist und zu Lasten von 18.000 Menschen geht, die 2018 nicht beraten werden können, da die finanziellen Mittel fehlen.

Der Dachverband ruft ebenfalls mit einer Protestnote zum aktiven Handeln auf: "Die Unterzeichnenden dieser Protestnote fordern die verantwortlichen PolitikerInnen, allen voran Bundeskanzler Sebastian Kurz und Familienministerin Mag.a Dr.in Juliane Bogner-Strauß auf, die Budgetkürzung der Familienberatung zurückzunehmen und für eine an den Bedarf angepasste Erhöhung für die psychosoziale Versorgung von Familien in Österreich zu sorgen."

Dachverband Familienberatung ruft mit Protestnote zum aktiven Handeln auf

Die aktuelle Regierung beschließt eine Kürzung der Familienberatung in Höhe von 1 Million Euro! Der Dachverband Familienberatung reagierte bereits umgehend mit einer Presseaussendung und machte deutlich, dass eine Kürzung des Budgets zu Lasten von 18.000 Familien in Österreich geht.

Bis zum 15 Juni 2018 läuft die Protestnote des Dachverband der Familienberatungsstellen, bei der jede Unterschrift zählt, denn jede Unterschrift ist eine Forderung an den Bundeskanzler Sebastian Kurz und die Familienministerin Mag.a Dr.in Bogner-Strauß, die Kürzung der Förderung der Familienberatung zurück zu nehmen!

Die Unterschriftenliste steht jede*m zum Download zur Verfügung; teilen ist ausdrücklich erwünscht! Weitere Infos dazu finden sich auch auf der Protestnote.

Protestnote
381 kB

Linz aufgepasst! Einladung zum Informationsabend für transidente Jugendliche

Meistgestellte Fragen rund um das Thema Trans*Gender/Trans*Identitäten/Genderdysphorie

Let's Talk

„Welche Unterlagen und Nachweise brauche ich für die Personenstand- und Vornamensänderung?“

„Wer vom Trans*Gender Kompetenzteam ist für welche Stellungnahme und Indikationsstellung verantwortlich?“

„Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit ich eine Hormontherapie beginnen kann?“

„Welche Arten von Hormonpräparaten gibt es und was sind die Vor- und Nachteile?“

„Wann kann ich eine Mastektomie machen?“

„Welche Möglichkeiten und Grenzen gibt es bei dengeschlechtsangleichenden Operationen“?

„Welche Kosten übernimmt die Krankenkasse?“ 

Viele dieser Fragen erreichen uns täglich in der Beratungsstelle. Damit die Wartezeit auf Antworten verkürzt wird, laden wir herzlich transidente Jugendliche zum Informationsabend rund um das Thema Trans*Gender ein.

Ziel des Abends ist es, einen Überblick zu den verschiedenen Möglichkeiten und Angeboten in Bezug zu Transitionen zu geben. Darüber hinaus wird aber auch der Raum geboten, persönliche Fragen an unseren Experten zu stellen.


Referent: Mag. Johannes Wahala
Psychotherapeut / Sexualtherapeut / Sexualwissenschaftler
Leiter der Beratungsstellen COURAGE Wien, Graz, Salzburg, Innsbruck, Linz

Zeit: Dienstag, 09. April 2019
Beginn: 18.30 Uhr Ende: 20.30 Uhr
Ort: COURAGE Linz, Paul-Hahnstraße 1-3, Gebäude A, 4020 Linz
Kosten: Freie Spende
Anmeldung: linz@courage-beratung.at

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Einladung zum Kreativnachmittag für Kinder & Jugendliche von 10 - 22 Jahren

Kreativnachmittag Jugendliche

Du hast Freude an künstlerischem Tun und/oder hast Interesse dich kreativ auszudrücken? Dann komm vorbei zum Kreativnachmittag in der
Beratungsstelle COURAGE Wien am 16.02.2019 von 15 - 17 Uhr
.

Wie läuft der Kreativnachmittag ab? Was wird gemacht?

Das Angebot ist in Form eines Offenen Ateliers gestaltet. Das
heißt, du kannst aus verschiedenen Materialien und Techniken,
die dir sympathischsten oder spannendsten auswählen und
entweder frei nach Lust und Laune Kreatives schaffen oder
du wählst ein vorgeschlagenes Thema aus beziehungsweise lässt
dich davon inspirieren. So kannst du dich auf kreative Art und
Weise neu erfahren, Ungesagtes und Unbewusstes ausdrücken,
ohne darüber sprechen zu müssen, Ressourcen entdecken und
neue Sinneserfahrungen machen. Dabei geht es primär um den
kreativen Prozess, den Selbstausdruck.

Bei Fragen zu Techniken oder Inhaltlichem stehe ich
während dieser Zeit natürlich zur Verfügung.

Vorkenntnisse sind nicht notwendig.

Falls du Interesse hast, sag im COURAGE Büro Bescheid!
Email: info@courage-beratung.at
Tel.: 01 / 585 69 66

Ich freue mich darauf!
Liebe Grüße
Caroline Hoffmann, Kunstherapie-Praktikantin

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Einladung zum Kreativnachmittag für Trans* Erwachsene

Erwachsene

In der Beratungsstelle COURAGE WIEN findet am 23.02.2019 von 15 - 17 Uhr ein Nachmittag in Form eines Offenen Ateliers statt.


Verschiedenste künstlerische Techniken und Materialien können frei ausprobiert werden oder aber Sie lassen sich von einem
vorgeschlagenen Thema inspirieren.

Dieses kreative Beisammensein steht ganz im Zeichen der Freude
am kreativen Ausdruck und der künstlerischen Selbsterfahrung.
Ungesagtes und Unbewusstes können so ausgedrückt werden,
ohne darüber sprechen zu müssen. Zudem können Sie so neue
Ressourcen entdecken und Sinneserfahrungen stimulieren.

Dabei geht es primär nicht um das Endprodukt, sondern um den
kreativen Prozess, den Selbstausdruck.

Während der Zeit des kreativen Tuns stehe ich für Fragen und
Anregungen bezüglich Techniken wie auch Inhaltlichem zur
Verfügung. Das Angebot einer Bildbesprechung nach dem
künstlerischen Tun ist ebenfalls gegeben, wenn Bedarf besteht.

Vorkenntnisse sind nicht notwendig.
Bei Interesse melden Sie sich bitte im COURAGE Büro an.
Email: info@courage-beratung.at
Tel.: 01 / 585 69 66

Ich freue mich auf Ihr Kommen!
Liebe Grüße
Caroline Hoffmann, Kunstherapie-Praktikantin

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Save the Date: Eröffnung der 5. Beratungsstelle COURAGE in Linz

Am 16.10.2018 beginnen an der Beratungsstelle COURAGE Linz die Beratungen

Liebe Menschen,
nach Wien, Innsbruck, Salzburg und Graz wird es nun auch in Linz eine Beratungsstelle COURAGE geben! 

Trotz Kürzung des Familienberatungsbudgets lassen wir uns nicht entmutigen, sondern kommen mit Eröffnung der nunmehr 5. Beratungsstelle COURAGE in Linz ab Oktober dem Ziel einen weiteren Schritt näher, ein bundesweit flächendeckendes Angebot für alle Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans*Gender- und Inter*Geschlechtlichen-Personen und ihren Angehörigen zu ermöglichen.

Wo befindet sich die COURAGE Linz? 
Die COURAGE Linz hat ihre barrierefreien Räumlichkeiten in der Paul-Hahnstraße 1 – 3, Gebäude A, 3.Stock, 4020 Linz.

Wann finden die Beratungen statt?
Unser zukünftiger regelmäßiger Beratungstag ist Dienstag von 16:15 - 19:15 Uhr. Die ersten Beratungen starten am 16. Oktober 2018.

Welche Beratungen werden angeboten und bei wem? 
Unser Beratungsschwerpunkt an der COURAGE Linz liegt ausschließlich auf LGBTIQ* und Trans*Gender. Unsere Beraterin an der COURAGE Linz wird die Psychotherapeutin Michaela Schoissengeier sein.
Zusätzlich planen wir eine psychotherapeutische Gruppe für junge Menschen zwischen 14 und 25 Jahren mit Trans*Gender-Themen. Alle Infos dazu folgen in Kürze.

Wie läuft das mit der Terminvergabe?
Termine können ab sofort telefonisch unter +43 699 166 166 67 oder per Mail an linz@courage-beratung.at vereinbart werden.

Grundsätze der COURAGE
Unsere Beratungen sind kostenlos und anonym wie auch Verschwiegenheit, Interkulturalität, Interreligiosität sowie Überparteilichkeit für uns selbstverständlich sind!

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Frühlingspause

COURAGE macht Frühlingspause vom 15.04.19 - 22.04.19

Frühlingspause

Die Beratungsstellen COURAGE verabschieden sich in eine kleine Frühlingspause.

Unsere Beratungsstellen in Wien, Graz, Salzburg, Innsbruck und Linz sind vom 15. bis 22. April 2019 geschlossen und stehen Ihnen ab dem 23.April zu den gewohnten Öffnungszeiten wieder zu Verfügung.

In Krisensituationen wenden Sie sich bitte in Wien an das Kriseninterventionszentrum unter 01/406 95 95 oder an den Sozialpsychiatrischen Notdienst unter 01/31 330.

Österreichweit können sich Kinder & Jugendliche an Rat auf Draht unter 147, Erwachsene an die Telefonseelsorge unter 142 wenden

Das Team der Beratungsstellen COURAGE wünscht Ihnen erholsame Feiertage!

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Aus aktuellem Anlass:

Dachverband Familienberatung veröffentlicht eine Presseaussendung

Einsparungen Familienbratung

Aktuelle Regierung beschließt Kürzung der Familienberatung in Höhe von einer Million Euro. Der Dachverband Familienberatung reagiert mit einer Presseaussendung und macht in einem weiteren Artikel deutlich, dass eine Kürzung des Budgets zu Lasten von 18.000 Familien in Österreich geht.

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Empfehlungen für den Behandlungs- prozess bei Geschlechtsdysphorie von Kindern und Jugendlichen

transrainbow
COURAGE begrüßt den mutigen Schritt in Richtung Entpatho- logisierung und Erhalt des Zugangs zum Gesundheits- system!

Kurz vor Weihnachten wurden die Empfehlungen für den Behandlungsprozess bei Geschlechtsdysphorie von Kindern und Jugendlichen vom Bundesministerium für Gesundheit veröffentlicht.

Die Beratungsstellen COURAGE haben sich gemäß ihres Diversityansatzes zu Kompetenzzentren für Trans* und Inter* Personen entwickelt – so auch für genderdysphorisch empfindende Kinder und Jugendliche. COURAGE freut sich über den konstruktiven Prozess bei der Erarbeitung der ‚Empfehlung für den Behandlungsprozess bei Geschlechtsdysphorie von Kindern und Jugendlichen nach der Klassifikation in der derzeit gültigen DSM bzw. ICD-Fassung‘ und begrüßt die Veröffentlichung durch das Bundesministerium für Gesundheit im Dezember 2018. Ein mutiger Schritt in Richtung Entpathologisierung und Erhalt des Zugangs zum Gesundheitssystem.“, so Mag. Johannes Wahala, Leiter der Beratungsstellen COURAGE und Mitglied der Arbeitsgruppe im BMFG.

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LOVE WINS

Der VfGH hebt die unterschiedlichen Regelungen für verschieden- und gleichgeschlechtliche Paare mit Ablauf des 31. Dezember 2018 auf.

Love wins
Es gibt endlich was zu feiern!!

Ab 1. Jänner 2019 können gleichgeschlechtliche Paare in Österreich heiraten und verschiedengeschlechtliche Paare eine eingetragene Partnerschaft eingehen! Hier die Entscheidung des VfGH zum Nachlesen.

Die frei gewählte Partner*innenschaft ist ein Menschenrecht, seien es gleich- oder verschiedengeschlechtliche Paare. Daher müssen staatliche Partnerschaftsrechtsformen allen Paaren offen stehen – die Ehe und die Eingetragene Partnerschaft (EP). In diesem Sinn begrüßt COURAGE den menschenrechtskonformen Rechtsspruch des Verfassungsgerichtshofes.“, so Mag. Johannes Wahala, Leiter der Beratungsstellen COURAGE.

Die COURAGE gratuliert ganz herzlich dem Rechtskomitee Lambda - RKL und seinem Präsidenten Dr. Helmut Graupner zu dem hart errungenen Sieg! Vielen Dank für den unermüdlichen Einsatz für die LGBTIQ-Community!

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COURAGE gewinnt meritus 2017

Diversity-Auszeichnung „meritus“ geht 2017 an ÖBB und COURAGE

meritus 2017

Freudig dürfen wir verkünden, dass die Beratungsstelle COURAGE mit dem diesjährigen meritus 2017 in der Kategorie Sonderpreis „LGBTIQ* Business & Innovation“ ausgezeichnet wurde.

Der Diversity-Preis ging an die ÖBB, der wir nochmal ganz herzlich gratulieren!

Vielen herzlichen Dank an das gesamte meritus-Team von QBW - Queer Business Women und agpro - austrian gay professionals und an die meritus-Jury für diese große Ehre und diese wundervolle Auszeichnung!

Wir fühlen uns sehr geehrt, freuen uns wirklich außerordentlich über diesen Preis und haben ganz viel Schwung und Motivation für unsere zukünftige Arbeit mitgenommen!

Es gibt nach wie vor viel zu tun - aber wir bleiben dran! Stück für Stück, Schritt für Schritt, Mensch für Mensch zum Ziel - nämlich einer Gesellschaft, in der vielfältige Lebensweisen, verschiedene sexuelle Orientierungen und geschlechtliche Identitäten gleichberechtigt nebeneinander existieren und gelebt werden können!

Auszug aus der Pressemeldung zur Auszeichnung „meritus: lesbisch schwul ausgezeichnet“ 2017


"Die Auszeichnung „meritus: lesbisch schwul ausgezeichnet“ wird zweijährlich von den austrian gay professionals und den Queer Business Women an jene Organisationen verliehen, die sich vorbildlich in der Diversity-Dimension „sexuelle Orientierung“ engagieren. „Wer Offenheit und Solidarität fördert, kann für den meritus einreichen. Ausgezeichnet werden Organisationen, die sich um das Wohl all ihrer Mitarbeiter*innen bemühen, die Vielfalt als Chance und etwas Erstrebenswertes sehen“, so Markus Knopp, Präsident der austrian gay professionals. „Darüber hinaus wird der meritus auch an Organisationen verliehen, die sich mit innovativen Produkten oder bedeutenden Dienstleistungen an die LGBTIQ-Community richten“, ergänzt Astrid G. Weinwurm-Wilhelm, Präsidentin der Queer Business Women.

Die Jury besteht aus Vertreter*innen der Wirtschaftskammer Wien, des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz, der AK Wien sowie der Privatwirtschaft und hat in diesem Jahr wie folgt entschieden: In der Kategorie Großorganisationen (über 250 Mitarbeiter*innen) wird die Auszeichnung 2017 an die Österreichischen Bundesbahnen verliehen, der Sonderpreis „LGBTIQ* Business & Innovation“ geht an die Beratungsstelle Courage.

Organisationen aller Größen können für die Auszeichnung anhand eines Kriterienkatalogs einreichen – offenes Betriebsklima und sichtbare Zeichen für Akzeptanz gegenüber Menschen mit nicht-heterosexueller Orientierung vorausgesetzt. „meritus: lesbisch schwul ausgezeichnet“ ist die erste österreichische Auszeichnung für Organisationen, die sich vorbildlich im Diversitybereich „sexuelle Orientierung“ engagieren und wird seit 2009 verliehen."

Hier finden Sie die vollständige Pressemeldung zur meritus-Auszeichnung 2017.

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HOMOPHOBEXforte – Unser revolutionäres „Heilmittel“ gegen Homo*phobie ist wieder verfügbar!

HOMOPHOBEXforte jetzt auch auf englisch verfügbar!

Homophobex forte 3. Auflage
HOMOPHOBEXforte ist ab sofort wieder verfügbar - exklusiv an allen COURAGE-Beratungsstellen und im COURAGE-Webshop – Nur so lange der Vorrat reicht!


HOMOPHOBEXforte geht in die 3. Runde!


Nachdem die Beratungsstelle COURAGE 2012 nach 10-jähriger Entwicklungszeit das Heilmittel HOMOPHOBEXforte gegen Homo-, Bi- und Trans- und Interphobie auf den Markt gebracht hat, ist die Nachfrage nach wie vor ungebrochen hoch! Die 1. Auflage war 2012 bereits nach kürzester Zeit vergriffen. 2014 konnte die 2. Auflage produziert werden, die ebenfalls rasch vergriffen war.

Nun ist es uns gelungen, einen Sponsor für die Produktion der 3. Auflage zu gewinnen. Wir freuen uns, auch eine Weiterentwicklung von HOMOPHOBEXforte bekannt geben zu können! HOMOPHOBEXforte enthält nach wie vor die bewährten und hocheffizienten Wirk- und Inhaltsstoffe Akzeptanz, Respekt und Gleichwertigkeit. Neu ist allerdings, dass HOMOPHOBEXforte nun auch in englischer Sprache angeboten werden kann, um es einer noch breiteren Zielgruppe zugänglich zu machen.

HOMOPHOBEXforte ist ab sofort wieder verfügbar - exklusiv an allen COURAGE-Beratungsstellen und im COURAGE-Webshop unter www.courage-beratung.at – Nur so lange der Vorrat reicht!

Bei Fragen oder Nebenwirkungen wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an den Hersteller: COURAGE, Windmühlgasse 15/7, 1060 Wien, Tel.: 01 585 69 66, E-Mail: info@courage-beratung.at


Herzlichen Dank an unsere Sponsoren!

COURAGE möchte sich an dieser Stelle ganz herzlich und vielmals bei SHIRE, dem Hauptsponsor dieses Projekts, bedanken, die durch ihre finanzielle Unterstützung die Produktion von HOMOPHOBEXforte ermöglicht haben!

Shire ist das weltweit führende Unternehmen in der Versorgung von Patient*innen mit seltenen Erkrankungen. Für Shire ist Diversität und Inklusion in allen Dimensionen wichtig und wird Tag für Tag gelebt. Eine der sogenannten, zahlreichen ‚Business Ressource Groups‘ (eine Netzwerkgruppe aus Mitarbeiter*innen), namens B-Equal, beschäftigt sich deshalb mit dem Thema LGBTIQ bei Shire. Die Mission von B-Equal ist es, an Themen und Projekten zu arbeiten, die Shire darin unterstützen, ein Unternehmensumfeld zu schaffen, welches es allen Mitarbeiter*innen, unabhängig von sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität oder sozialem Geschlecht, erlaubt authentisch zu sein, um das volle Potential am Arbeitsplatz nutzen zu können. Neben den öffentlichkeitswirksamen Projekten wie der Teilnahme an der Wiener Regenbogenparade, Förderung des agpro Forschungspreises oder der meritus Auszeichnung, hat Shire die Produktion von HOMOPHOBEXforte durch finanzielle Mittel unterstützt, um die wichtige LGBTIQ Aufklärungsarbeit sicherzustellen.

Vielen herzlichen Dank für diese großartige Unterstützung und das wichtige Engagement für LGBTIQ-Themen!


Herzlichen Dank auch an das Queer Referat der ÖH Uni Graz, HTU Graz und ÖH Med Graz, die die Produktion der 3. Auflage von HOMOPHOBEXforte ebenfalls finanziell unterstützt hat.



Informationen zum Produkt HOMOPHOBEXforte

Die Beratungsstelle COURAGE hat 2012 nach langjährigen Anstrengungen nun den Stein der Weisen im Bereich der Homophobie-Forschung entdeckt. In der Vergangenheit war es üblich, nach mehr Toleranz zu verlangen. Im Lichte der aktuellen Forschungsergebnisse erscheint diese Forderung jedoch überholt und antiquiert. Denn wie sich nun herausgestellt hat, muss ein adäquates Heilmittel vor allem eine Kombination aus Akzeptanz, Respekt und Gleichwertigkeit enthalten.

HOMOPHOBEXforte, so der Name dieses bahnbrechenden Heilmittels, ist ohne Verschreibung erhältlich und hilft vor allem gegen Homo-, Bi-, Trans- und Interphobie, aber auch bei Diskriminierungszwang, Mobbingsucht und Gewaltbereitschaft. Die neue Rezeptur kommt ganz ohne den Wirkstoff Toleranz aus, denn viele Menschen haben vor allem diesen Inhaltsstoff nicht oder nur schwer (v)ertragen können. HOMOPHOBEXforte wirkt zwar nicht sehr schnell, dafür nachhaltig und zuverlässig im Kopf der Betroffenen, Ängstlichen und Leidenden. Langfristige Auswirkungen dieses Präparats sind die Verminderung von individuellen Ängsten, die Abnahme von Wut und Aggressionen, die Entwicklung eines positiveren und erweiterten Selbstbildes sowie eine offene, auf gegenseitigen Respekt aufbauende Gesellschaft.

Was auf den ersten Blick wie eine humorvolle Aktion wirkt, hat einen ernsten Hintergrund: Auch im dritten Jahrtausend werden Homo- und Bisexuelle sowie Trans*- und Inter-Personen oft nicht als das gesehen, wer sie sind: Individuen mit menschlichen Grundbedürfnissen, Wünschen, Sehnsüchten und Vorlieben. Nach wie vor werden sie diskriminiert. Oft im alltäglichen Zusammenleben, noch öfter in den Köpfen der Mitmenschen. Weil es in der Zwischenzeit – jedenfalls in den meisten reichen Industriestaaten – nicht politisch korrekt ist, über LGBTI-Personen zu schimpfen und zu lästern, geschieht die Diskriminierung subtiler und oft unterhalb der Gürtellinie. Am Arbeitsplatz oder in der politischen Diskussion reicht in der Regel das Voranstellen der sexuellen Orientierung vor die Berufs- oder Funktionsbezeichnung, um in einer Gruppe aufzuzeigen, dass es (lediglich) um Toleranz und nicht um Akzeptanz geht: der schwule Kollege, die lesbische Gemeinderätin,… Dass es einer solchen bewusstseinsbildenden Aufklärungsarbeit bedarf, zeigen die Statistiken: Die Selbstmordversuchsrate bei Homosexuellen in Österreich ist siebenmal höher als bei Heterosexuellen. Hauptursache ist die mangelnde familiäre, soziale und rechtliche Unterstützung. Über 90% aller Selbstmordversuche von gleichgeschlechtlich empfindenden Menschen geschehen im Alter zwischen 15 und 27 Jahren, also während des oft sehr schmerzhaft erlebten Coming-out-Prozesses.

Die lange Zeit geprägten Vorurteile sitzen noch immer tief: War Homosexualität im Mittelalter noch „Sünde“ oder „wider der Natur“, so glauben heute noch immer viele Menschen, Homosexualität sei eine psychische Störung/Krankheit oder gar pervers und daher heilbar, wenn die derart „Betroffenen“ nur wollten. Eine Meinung, die sich schon seit Jahrhunderten hartnäckig hält. Und das, obwohl die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Diagnose „Homosexualität“ vor bald 28 Jahren, nämlich am 17. Mai 1990 aus dem internationalen Diagnoseklassifikationssystem (ICD) ersatzlos gestrichen hat.

„Akzeptanz der Vielfalt anstelle der Toleranz des Anderen. Eine tolerante Gesellschaft erkennt man daran, dass die darin lebenden Menschen die Vielfalt der individuellen Lebensentwürfe als gleichwertig wahrnehmen, akzeptieren und als Bereicherung für sich und die Gesellschaft sehen“, ist Mag. Johannes Wahala, Leiter der Beratungsstellen COURAGE überzeugt, dass der Unterschied zwischen Toleranz und Akzeptanz im Detail steckt. HOMOPHOBEXforte soll darauf aufmerksam machen. Denn während die lediglich Tolerierten niemals als gleichwertige Menschen angesehen werden, sind die Akzeptierten Teil der Gesellschaft und gar nicht mehr aus dieser wegzudenken.

Gleichgeschlechtlich Empfindende und L(i)ebende, sowie transidente und intergeschlechtliche Menschen müssen in einer Gesellschaft, die an sich selbst den Anspruch stellt, aufgeklärt zu sein und die Vielfalt zu fördern, als das akzeptiert werden, was sie sind, nämlich gleichberechtigte und gleichwertige Individuen. Nicht mehr und nicht weniger. COURAGE fordert daher nach wie vor mehr Courage in der Gesellschaft, allen voran in Politik, Bildung und Wirtschaft. Damit niemand Angst haben muss!

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